Empfehlungen für graphischen Taschenrechner

Hallo Zusammen!
Derzeit bin ich dabei, mein Fachabi Elektrotechnik zu machen. Ziel ist es, danach Elektrotechnik zu studieren.
Jetzt meine Frage: Welcher Taschenrechner wird empfohlen für das Studium? Da ich mir in nächster Zeit einen neuen zulegen wollte und nicht in zwei Jahren wieder vor einer Neuanschaffung stehen will.
Weiter noch: Gibt es irgendwelche besonders günstige Quellen für Taschenrechner? Eventuell Schüler- oder Studentenrabatt?
Danke schon mal jetzt,
Bis dann,
Euer Mike

PS: Wenn jemand seinen alten Taschenrechner verkaufen will, kann er mir natürlich gerne auch mal eine E-Mail mit Preisvorstellung zukommen lassen… :wink:

Aaaaalso *lufthol*

Ich meine, dass Du fuer das Studium keinen neuen Taschenrechner brauchst. Wenn Du Dir etwas gutes tun willst, dann besorgst Du Dir lieber eine Studenten/Schuelerversion von Matlab oder Maple. Wobei Du vermutlich waehrend Deines Studiums eher mit Matlab in Beruehrung kommen wirst.

Wenn Du ganz mutig bist, dann installierst Du Dir in einer ruhigen Ecke Deiner Festplatte ein Linux und holst Dir scilab. Das ist ein open source Matlab Ersatz (mitunter sogar maechtiger).

Damit kann man prima Grafiken erzeugen und allerlei machen, das mit Taschenrechnern einfach nicht moeglich ist (nein, nicht einmal mit dem HP 48G :smile:. In den Klausuren kommt man mit einem ganz normalen TI-30 oder Casio FX-80 aus.

Gruss

Jens

Unn’otig
Also, ich glaube nicht, dass Du Dir einen
neuen Taschenrechner kaufen musst - die meisten Probleme lassen sich damit sowieso nicht l"osen - ich w"urde lieber sowas wie Mathematica oder maple benutzen, und noch besser ist immer selber programmieren, z.B. mit Hilfe von Numerical Recipes.
Ich bin mein ganzes Studium, meine Diplomarbeit "uber, und jetzt in meiner Doktorarbeit hervorragend mit meinem alten Taschenrechner, den ich mir in der 10. Klasse gekauft habe, ausgekommen. Jetzt kacken zwar die Batterien ab, aber von den Funktionen her, um mal schnell was zu "uberschlagen, langt der v"ollig. Alles andere mache ich sowieso mit dem Computer.

http://www.mpia-hd.mpg.de/homes/phleps/index.html

überflüssig
Da kann ich mich nur anschließen. Wichtiger als ein Taschenrechnerr ist das Verständnis.
Beim Korrigieren von Klausuren stößt man schon manchmal auf sehr exakte Abmalungen von irgendwelchen gefragten Kurven. Das sieht sehr schön aus. Wenn aber dann auch der Teil der Kurve gezeichent wird, der für negative Widerstände gilt, weil der Taschenrechenr eben auch dafür Werte abzeigt, dann weiß ich, dass der Kandidat nichts weiß.
Neulich hatte ein Student so ein nagelneues Wunderwerk der Technik. Nach zwei Minuten im Test hat er sich seinen alten Taschenrechner geholt, weil er sich mit dem neuen nicht auskannte.
Spar Dir das Geld, spar Dir die Zeit den Umgang damit zu lernen und lerne stattdessen richtig.

Viele Grüße
Stefan

Keine Sorge, ich habe KEINE pädagogischen Tipps, sondern nur meine Antwort auf Deine Frage :smile:,
obwohl ich auch einen grafischen Taschenrechner für unnötig halte. Gerechnet wird sowieso meist mit Variablen, wirklich zu rechnen ist oft eh nur ein einfaches Beispiel. Und richtige Messungen werden sowieso am Computer ausgewertet.
Worauf man aber bei einem neuen Taschenrechner achten sollte:

Werte sollte in der Zeile editierbar sein

für wiederkehrende Rechnungen

sollte er programmierbar sein,
und das für mehrere Programme
(ein kleines Basic vielleicht)

Linkfähigkeit zum PC kann vorteilhaft sein

Das können heute einige, auch preiswerte Typen. Ich denke, da sowas ein paar Jahre halten soll, kann man sich ruhig einen vernünftigen kaufen. Ich habe damals (vor 8 Jahren) einen Casio FX 850P gekauft, fehlende Grafikfähigkeit (beim Physikstudium) nie vermisst und bin sehr
zufrieden damit (habe gerade den 3. Satz Batterien eingebaut).
Viel Glück
Frank

Ich hab mir einen HP48irgendwas, ein etwas älteres Ding für 150 Mark angeschafft.
Ich kann nicht so ganz nachvollziehen wieso hier manche ganz auf Taschenrechner verzichten können, also mir hat er zum Beipsiel in meiner Klausur Grundlagen Elektrotechnik gute Arbeit geleistet, weil er problemlos mit komplexen Zahlen umgehen kann. Natürlich kannst du das auch mit nem normalen Taschenrechner alles von Hand eintippen und schön umrechnen in Polarkoordinaten etc. aber is schon besser, einfach eintippen und fertig :smile: vor allem wenn du ne ellenlange Determinante oder so hast.

Bruno

Moin!

Jetzt meine Frage: Welcher Taschenrechner
wird empfohlen für das Studium? Da ich
mir in nächster Zeit einen neuen zulegen
wollte und nicht in zwei Jahren wieder
vor einer Neuanschaffung stehen will.
Weiter noch: Gibt es irgendwelche
besonders günstige Quellen für
Taschenrechner? Eventuell Schüler- oder
Studentenrabatt?

Vor fünf Jahren, als ich mein Elektrotechnikstudium abgeschlossen hatte, waren überall die HP48 in Gebrauch. So bin ich günstig an meinen CASIO FX850-P gekommen. Der Vorbesitzer kannte sich mit dem CASIO gut aus, aber es mußte eben ein HP48 sein. In der ersten Klausur damit ist er übrigens durchgerauscht, weil er zuviel Zeit brauchte, um mit dem HP klarzukommen. Zu Beginn des Studiums hatte ich mir einen gebrauchten Sharp PC1403 gekauft, der allen Belangen genügt hat. Alle erforderlichen mathematischen Funktionen sind drin und er ist programmierbar in BASIC, was zur Überprüfung von Ergebnissen schon gut ist. Darüberhinaus läßt sich ein Spickzettel auch prima programmieren. Manche Profs erlauben zwar die Benutzung programmierbarer Taschenrechner, löschen aber vor der Klausur den Speicher (Reset), um die Verwendung elektronischer Spickzettel zu unterbinden. Ich habe den Sharp auf 2*32kB aufgerüstet. Zwischen beiden 32-K-Bänken wird mit einem Schalter umgeschaltet. Da dieser ziemlich versteckt ist und an einem „normalen“ Sharp nicht zu finden ist, hatte ich bei den beiden Klausuren, wo die Profs die Rechner resettet haben das besondere Glück, daß sie nur eine 32K-Bank erwischten und mein Spickzettel latürnich in der zweiten stand :wink:

Zurück zu Deinen Fragen: Relativ günstig kannst Du Rechner beim AStA kaufen. Schau’ Dich aber auch mal im Internet und in den Elektromärkten um. Wenn es wirklich ein Grafischer Taschenrechner sein muß, führt wohl kein Weg am HP vorbei. Wissenschaftliche programmierbare Taschenrechner tun’s auch (wie eben der CASIO oder der Sharp). Wichtig ist dabei auch eine Schnittstelle zum PC (beispielsweise eine serielle), damit nicht unbedingt auf der Mickymaus-Tastatur programmiert werden muß. Wer weiß, vielleicht sind heutzutage aber auch schon Notebooks in den Klausuren zugelassen. Ach ja, vielleicht wäre auch ein PSION eine Überlegung wert.

Der Taschenrechner ist aber lediglich ein Werkzeug. Verständnis und Wissen kann er nicht ersetzen. Aber es sagt ja niemand, daß man schlechtes Werkzeug einsetzen muß…

Munter bleiben… TRICHTEX

Warnung!

Darüberhinaus
läßt sich ein Spickzettel auch prima
programmieren.

Man wird aber erwischt. War jedenfalls mal bei uns in einer Klausur so. Da derjenige die Klausur zum zweitenmal wiederholt hatte, war das sein letzter Versuch und das in einem Pflichtfach. Sein ganzes Studium war dadurch im Eimer.

Fazit:
Die Zahlenbeispiele sind ohnehin so gewählt, dass sich einer mit einem Taschenrechner mit Schreibmaschinentastatur auf jeden Fall mal verdächtig macht.

Viele Grüße
Stefan

Hi!
wie die anderen schon richtig festgestellt haben ist ein neuer Rechner nicht unbedingt nötig. Ansonsten habe ich mit dem TI 89 gute Erfahrungen gemacht. Und der TI 92 toppt die Sache natürlich noch. Doch vorab der Rat: Warte bis du wirklich weisst was zur Prüfung zugelassen ist, weil mit den Rechnern kannst du schon sehr viel machen und manche Profs haben sehr seltsame Einstellungen zu Hilfsmitteln. Zur Beschaffung wende dich am besten an deinen Studentenrat. Der müsste die neusten Preislisten und Angebote haben.
mfg Stephan

aber es mußte
eben ein HP48 sein. In der ersten Klausur damit ist er
übrigens durchgerauscht, weil er zuviel Zeit brauchte, um mit
dem HP klarzukommen.

Stimmt, ich hab auch den 48G, ist sozusagen ein altes Glump heutzutage, aber war halt verhältnismäßig günstig.
Die Bedienung ist sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man vorher mit „normalen“ Taschenrechnern gearbeitet hat. Da sollte man sich vor der Klausur schonmal damit beschäftigt haben :smile: Inzw. kann ich mit meinem alten Taschenrechner kaum noch umgehen LOL so blöd es klingt, ich kann kaum noch 2 + 2 eintippen, weil ich immer erstmal die Zahlen in den Stack speichern und dann addieren will :wink:

genau aus diesem Grund haben wir den nicht genommen. *g* Der TI89 kam dann aber ja auch erst 98 raus.
mfg Stephan

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HP 49G! Was besseres gibt es nicht für den Studenten der Elektrotechnik!