Empfindlichkeit eines Mikrofons

Unter der Empfindlichkeit meine ich, dass je empfindlicher das Mikro ist, desto es entferntere Stimmen und sonstige Laute aufnehmen kann.

Nein
… die Empfindlichkeit eines Mikrophons sagt aus, wieviel Spannung an dem elektrischen Anschluss zu erwarten ist.

Üblicherweise wird der bei 94 dB @ 1kHz angegeben.

Ein gängiger Wert ist 2 mV dafür.
Bei Studiokondensatormikrophonen mit Phantomspeisung bis 20 dB mehr.

Unter der Empfindlichkeit meine ich, dass je empfindlicher das
Mikro ist, desto es entferntere Stimmen und sonstige Laute
aufnehmen kann.

Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!
Es gibt keine Telemikrophone!

Anders als bei einem Superteleobjektiv einer Kamera kann man mit der Richtwirkung von Mikrophonen den gleichen störenden Raumklanganteil bei nur etwas mehr Abstand erhalten. Aber ausblenden ist nicht. Dafür braucht man schalltote Räume.

Gruß

Stefan

hallo,
jain, es ist schon so wie @S.D. sagt, dass die empfindlichkeit die zu erwartende ausgangsspannung beschreibt - aber immer in bezug auf den eintreffenden schalldruck. das bedeutet also dass ein mic mit einer empfindlichkeit von zb. 4 mv den gleichen schalldruck lauter wiedergibt als ein mic mit nur 2 mv. demzufolge gibt es auch (ich sage jetzt mal) töne welche weiter weg sind lauter wieder als ein mic mit 2 mv.
telemikrofone in dem sinne gibt es nicht, aber man kann (durch umschalten der richtcharakteristik) in gewissem mass die empfindlich- keit erhöhen (wird oft bei eingebauten kameramics gemacht).
gruß luedre

Moin,

Es gibt keine Telemikrophone!

Anders als bei einem Superteleobjektiv einer Kamera kann man
mit der Richtwirkung von Mikrophonen den gleichen störenden
Raumklanganteil bei nur etwas mehr Abstand erhalten. Aber
ausblenden ist nicht. Dafür braucht man schalltote Räume.

Man kann aber schon den Abstand zwischen Nutz- und Störschall optimieren, z.B.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hohlspiegelmikrofon

Gruß Volker

Ich lach mich religiös

Man kann aber schon den Abstand zwischen Nutz- und Störschall
optimieren, z.B.:

http://de.wikipedia.org/wiki/Hohlspiegelmikrofon

Ja, schön. Probier das mal im Freien bei 100 m Abstand zur Schallquelle!

Als Film hat das jemand gemacht mit Supertele.
Als Tonaufzeichnung? UNMÖGLICH.

Gruß

Stefan

Hallo Stefan,

ich hoffe, du machst deinen Betreff nicht wahr. Ansonsten verstehe ich ihn, wie auch einiges Anderes hier, nicht.

Niemand hat nach einem Telemikrophon gefragt.

Dass ein empfindlicheres Mikrofon zwar ein stärkeres Ausgangssignal abgibt, aber dass auch die Umgebungsgeräusche genauso stärker werden, sollte kaum erwähnenswert sein.

Das man auch dem empfindlichsten Mikrofon bei einem Rockkonzert niemanden in einem Meter Abstand versteht, dürfte selbst der Fragesteller wissen. Dass bei Totenstille da durchaus ein Unterschied sein kann, dürfte auch klar sein.

Aber was soll das:

Als Film hat das jemand gemacht mit Supertele.
Als Tonaufzeichnung? UNMÖGLICH.

Ich weiß jetzt nicht, was exakt an dem Wikipedia-Artikel unmöglich ist. Aber dass man mit Richtmikrofonen optimieren kann, wie Volker schreibt, ist ja weiß Gott richtig. Dass das hauptsächlich bei Frequenzen funktioniert, die klein gegen die Abmessungen des Richtmikros (Spiegeldurchmesser oder Länge des Rohrrichtmikros) sind, wäre doch was, was man erklären kann, statt „unmöglich“ zu brüllen. Und dass deswegen der Effekt bei Vogelstimmen groß ist, bei Sprache eher bescheiden, aber groß genug ist, dass (Film-)Studios viel Geld für Rohrrichtmikros ausgeben.

Und dass weniger die Empfindlichkeit, sondern eher der Geräuschspannungsabstand die wesentliche Rolle bei dem spielt, was an leisen Tönen noch sauber 'rüber kommt, wenn man einen angemessenen Vorverstärker hat, könnte man doch auch schreiben?

Wäre das nicht angemessener als Antwort?

Grüße

Uwe

1 „Gefällt mir“