Empirische Untersuchung bezüglich des Outsourcing

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich studiere Mittelstandsökonomie an der Fachhochschule Kaiserslautern, Standort Zweibrücken und befasse mich gerade mit der letzten Hürde meines Studiums, der Diplomarbeit zum Thema „Outsourcing von Personalmanagementaufgaben – Potential für KMU“.

In Anlehnung an bereits existierende Studien zum Thema „Outsourcing von Personaldienstleistungen“ möchte ich im Rahmen meiner Diplomarbeit eine Untersuchung erstellen, die den aktuellen Ist- Stand diesbezüglich, speziell in KMU analysiert.

Ziel dieser empirischen Arbeit ist es, unerfahrenen Unternehmen einen Leitfaden bezüglich der Entscheidungsfindung zu einem HR Outsourcing aufzuweisen, Chancen und Risiken dieses Themenbereichs herauszugliedern, sowie einen Erfahrungsaustausch für bereits durchführende Unternehmen zu ermöglichen.

Leider habe ich trotz zahlreicher Anfragen bisher nicht die gewünschte Teilnehmer - Resonanz erzielt und somit probiere ich es auf diesem Wege.

Haben Sie einen Tipp, wie ich weitere Teilnehmer für meine Onlineumfrage erreichen kann?

Als Enddatum der Umfrage ist der 7 April 2011 angesetzt, da der Abgabetermin meiner Arbeit der 29 April 2011 ist, weshalb ich Sie auch um eine baldige Rückmeldung bitte.

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten!!!

Lieber Gruß,

CaroGan

Hallo,
würde die Umfrage in verschiedene Online-Foren publik machen oder auch bei Facebook oder Xing.

Viele Grüße

Lieber CaroGan

Aus meiner eigenen Studienzeit kenne ich das nur zu gut. Ich habe darum wenn immer möglich, qualitative Untersuchungen bevorzugt. Braucht zwar oft etwas gründlichere Vorbereitung und einiges an Mehraufwand, dafür viel weniger Response.
Wenn ich die Arbeiten von Kommilitonen, (ehrlicher weise auch meine) betrachte, muss man sich schon eingestehen, das bei den meisten quantitativen Erhebungen innherhalb der engen zeitlichen Grenzen von Studienarbeiten, meist einige deutliche Fehler im Bereich der Stichprobengrösse und -selektion oder der Signifikanz bestehen.

Zu deiner konkreten Frage:
Was kurzfristig helfen könnte, sind Netzwerke.

Xing und Linkedin geben besonders in der angewandten Forschung, und ganz besonders im Bereich KMU, einiges an Kontakten her!

Ich habe mit 27 direkten Kontakten in Xing ganze 10940 Kontakte von Kontakten.

Wenn von diesen knapp 11’000 nur 10% in KMU sind, und davon nur die Hälfte irgendwie mit dem Personalbereich zu tun haben (was im KMU ja eher schnell der Fall ist) hast du noch immer über 500 Treffer. wenn nur 20% Antworten, hast du 100 zusätzliche Datensätze. Aus meiner Sicht für angewandte Forschung schon ganz ordentlich.

Die Rechnung dient nur zur Illustration, meine Kontakte bekommst du natürlich nicht. Aber wenn du Freunde, Familie, Kollegen aus Studium und Militärdienst (auch ein Top-Netzwerk, insbesondere im Kader) nimmst, solltest du auch auf ein beachtliche Menge kommen!

Bin zwar nicht auf Facebook, aber könnte mir vorstellen, dass du dort zwar schnell viel mehr Kontakte hast, aber die Selektion fast nicht möglich ist.

PS: Die Antwort kommt aus der Schweiz: Ob das mit dem Militär in D so stimmt, kann ich nicht beurteilen.

  1. Punkt, ist leider ev. schon zu spät: Ich habe drei der grösseren Arbeiten mit empirischen Untersuchungen jeweils mit (und für) Partner aus der Wirtschaft gemacht. Dadurch ist es oftmals möglich, mit etwas Fingerspitzengefühl, eine Erlaubnis für eine Befragung unter den Kunden/Lieferanten etc. der Unternehmung zu bekommen. (z.B. gekoppelt mit einer Zufriedenheitsumfrage, welche die Unternehmen nach ISO9001 ja sowieso machen müssen) --> Super-Einfache-Gratis Adressen und meist ist die Teilnamebereitschaft grösser, weil man aus einem bestehenden Geschäftskontakt ableiten kann. Dem Unternehmen nützt es auch etwas, weil ich „gratis“ die Befindlichkeitsuntersuchung mache, was mich nur wenig Zeit kostet.
    Stolperfalle ist dabei aber die Verzerrung der Stichprobe, weil ja nur noch z.B. eine Branche vertreten ist. Kann aber, mit entsprechend angepasster Scope, durchaus gewünscht sein.

Wünsche dir viel Erfolg beim Abschluss deines Studiums.
Florian

Hallo,

vielen Dank für die schnelle Antwort. Dann werde ich mich einmal bei Xing anmelden :smile:

Hier übrigens noch der Link zum Fragebogen
http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=RETNFJMWMQBG , den habe ich wohl vergessen einzufügen und kann dies wohl nachträglich nicht ergänzen.

Lieber Gruß,

CaroGan

Vielen Dank Florian für deine ausführliche Antwort :smile:

Mit der Zusammenarbeit habe ich leider nicht so gute Erfahrungen gemacht, da manche Unternehmen einen doch eher „ausnutzen“ als einen zu unterstützen und ich denke, da sollte es schon ein Geben und Nehmen sein.

Auch dir noch nachträglich den Link zu meiner Umfrage:
http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=RETNFJMWMQBG

Lieber Gruß,

Carolin

Hallo,
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Spontan fallen mir folgende Möglichkeiten ein:
+Sprechen Sie hierzu doch mal mit der IHK
+Gestalten Sie Aushänge in Technologie- und Entwicklungs-Centrum die Ansiedlung von Existenzgründungen und jungen Unternehmen ermöglichen.

  • nutzen Sie Social Media wie Facebook, Verwandte, Bekannte, …
    +Stellen Sie den Nutzen der Teilnahme heraus…was habe ich als Teilnehmer davon. Zum Einsicht in das Ergebnis?
    Viel Erfolg
    Patricia

Sie sollten eine konkrete Frageliste erstellen, damit der User nur noch die enstrechenden Fragen zu markieren braucht. Zusätzlich würde ich ein Feld einfügen, in welches ergänzende Informationen eingtragen werden können.
Ich hoffe, mit dieser Antwort die Studienarbeit voranzubringen.
Mit freundlichem Gruß
ebookdialog