ich soll eine empirische Verteilungsfunktion zeichnen,
für eine Menge A1=(1,2,3,4,5,6); also einen Würfelwurf…
ich weiss soweit wie ich die werte berechne,
aber wie stell ich das dann da ? als stufendiagramm mit blöcken ?
und wenn ja, wie dann genau, also von 1-2 eine stufe die Verteilung für 1 darstellt, usw… oder von 0-1 eine stufe für die Vert. von 1 ?
oder noch ganz anders ?
achja, und wie ist die beschriftung der skala links ?
reale Werte oder Prozentuale Angaben oder als Teile von 1, sowie r(A1)
welche ausmaße hat der balken/die stufe auf der x achse ?
also zeichnen ich die von 0 bis 1 für die Zahl 1
oder von 1 bis 2 ?
Du kannst es so oder so machen. Die Teilstrecken auf der x-Achse zwischen den ganzen Zahlen haben eh keine Bedeutung.
Du hast lediglich ein Diagramm mit 6 Balken, die wiederum mit den Zahlen von 1-6 beschriftet sind.
Gruss,
Die X-Achse ist bei diesem Diagramm keine echte Werteachse, sondern eigentlich eher eine Rubrikenachse. Die Rubriken sind die gewürfelten Augenzahlen („1“, „2“ usw). Genausogut könnten die Rubriken auch Farben sein (wenn dein Würfel farbige Seiten hat).
Ich schlage vor, du machst die Balken 1cm breit und schreibst mittig unter jeden Balken die Rubrik / Kategorie (also in deinem Fall die jeweilige Augenzahl).
an alle - Verteilungsfunktion ist was anderes!!!
Hi Leute,
sorry, aber was Ihr dem Bio-Studenten da ratet, ist Käse. Ihr schlagt Säulen-, Balken-, Stab- und was weiß ich für Diagramme vor, aber das sind die Diagramme der Verteilung bzw. Zähldichte f(x), nicht der Verteilungsfunktion F(x).
Zur Definition:
Die empirische Verteilungsfunktion F(x) ist definiert als
F(x)=H(x)/n=Anteil der Werte x_i mit x_i
danke für die Richtigstellung. Du hast Recht: die empirische Verteilungsfunktion ist monoton steigend. Wir haben unten beschrieben, wie ein Histogramm mit relativen Häufigkeitsangaben gemacht wird. Die empirische Verteilungsfunktion beschreibt fast das gleiche, nämlich die kummulierten relativen Häufigkeiten. Das ist der entscheidende Unterschied, daher glaube ich, war das unten nicht „totaler Käse“, sondern wenigstens schonmal ein Ansatz in die richtige Richtung.
als Ansatz ist es schon okay, für den Anwender ist es ja wahrscheinlich auch ziemlich egal.
Nur, „fast das Gleiche“ würden dann auch eine Funktion und ihre Ableitung beschreiben (das wäre der stetige Fall), und das ist ja offensichtlich nicht der Fall. Richtig ist, dass es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen den beiden gibt.
Aus eigener Erfahrung (nicht ich selbst, zum Glück) weiß ich aus meinem Psychologiestudium, dass es halt null Punkte gab, wenn man statt der Dichte die Verteilungsfunktion gezeichnet hat, obwohl es - wie Du schreibst - natürlich kein „totaler“ Käase ist, sondern höchstens nur ein bisschen Käse . Und das könnte bei den Biologen so ähnlich sein.