Die Polizei hat in Münster und Kassel so genannte „Trittbrettfahrer“ festgenommen. Sie hatten Briefe mit weißem Pulver verschickt. Dabei wollten sie nur einen Spaß machen.
Münster - Eine 28 Jahre alte Studentin sandte zwei Briefe mit einem weißen Pulver sowie einem Foto des Terroristenführers Osama Bin Laden an ihren Bruder und eine Freundin in Berlin, teilte die Polizei mit.
Die Briefe mit den vermeintlichen Milzbranderregern seien im Postzentrum im Berliner Stadtteil Tempelhof entdeckt worden. Wegen Störung des öffentlichen Friedens werde gegen die Frau ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zuvor hatte die Bundesregierung angekündigt, die Trittbrettfahrer hart bestrafen zu wollen.
Wozu? Wenn man die höchststrafe von 3 Jahren mal verhängen würde, wäre doch schon viel erreicht.
Den wenigsten „Trittbrettfahrern“ scheint bewusst zu sein, daß man für so was so lange hinter gitter wandern kann… von den ca. 60.000 DM Schadensersatzforderungen für die kosten des Einsatzes und Betriebsausfallkosten ganz zu schweigen.
Wer so was macht, muss damit rechen, daß er die nächsten Jahre nur für seinen Spaß den er sich geleistet hat, zahlt.
Think about it! Bevor man sich zu so einem Mist hinreissen läßt.
Die Polizei hat in Münster und Kassel so genannte
„Trittbrettfahrer“ festgenommen. Sie hatten Briefe mit weißem
Pulver verschickt. Dabei wollten sie nur einen Spaß machen.
Münster - Eine 28 Jahre alte Studentin sandte zwei Briefe mit
einem weißen Pulver sowie einem Foto des Terroristenführers
Osama Bin Laden an ihren Bruder und eine Freundin in Berlin,
teilte die Polizei mit.
Die Briefe mit den vermeintlichen Milzbranderregern seien im
Postzentrum im Berliner Stadtteil Tempelhof entdeckt worden.
Wegen Störung des öffentlichen Friedens werde gegen die Frau
ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zuvor hatte die Bundesregierung angekündigt, die
Trittbrettfahrer hart bestrafen zu wollen.
Alles darueber hier:
Hallo dizarus,
finde ich prima. Nur müsste nun unsere Justiz sofort und hart zuschlagen. Es hat wenig Sinn, wenn es wieder Monate geht, bis Anklage erhoben wird. Und es müssen Strafen sein, die Nachahmer abschrecken. Drei Jahre wären möglich, die Kosten steigen in Einzelfällen auf beträge bis 100 TDM. Wer sich derartigen unüberlegten Unsinn leistet, Freunde mit solch perversen Methoden erschrecken zu wollen, hat wohl einen „Sprung in der Schüssel“.
Die Polizei hat in Münster und Kassel so genannte
„Trittbrettfahrer“ festgenommen. Sie hatten Briefe mit weißem
Pulver verschickt. Dabei wollten sie nur einen Spaß machen.
Münster - Eine 28 Jahre alte Studentin sandte zwei Briefe mit
einem weißen Pulver sowie einem Foto des Terroristenführers
Osama Bin Laden an ihren Bruder und eine Freundin in Berlin,
teilte die Polizei mit.
Die Briefe mit den vermeintlichen Milzbranderregern seien im
Postzentrum im Berliner Stadtteil Tempelhof entdeckt worden.
Wegen Störung des öffentlichen Friedens werde gegen die Frau
ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Zuvor hatte die Bundesregierung angekündigt, die
Trittbrettfahrer hart bestrafen zu wollen.
Alles darueber hier:
Hallo dizarus,
finde ich prima. Nur müsste nun unsere Justiz sofort und hart
zuschlagen. Es hat wenig Sinn, wenn es wieder Monate geht, bis
Anklage erhoben wird. Und es müssen Strafen sein, die
Nachahmer abschrecken. Drei Jahre wären möglich, die Kosten
steigen in Einzelfällen auf beträge bis 100 TDM. Wer sich
derartigen unüberlegten Unsinn leistet, Freunde mit solch
perversen Methoden erschrecken zu wollen, hat wohl einen
„Sprung in der Schüssel“.
Richtig:smiley:eswegen wirds auch sehr hart fuer diese Ideoten
Da muss ich mal eben widersprechen. Wie sollen denn solch harte Strafen fuer einen unpassenden, teuren Streich in Relation zu Strafen fuer Mord und laberlaber (weisst, was ich meine) stehen? Das ergibt keinen Sinn. Wenn sowas durchkommt, hat der Staat einen Feind mehr. Mich. Nicht, wenn der Rest angepasst wird.
Bezahlen lassen ja, aber doch kein Gefaengnis?
Da muss ich mal eben widersprechen. Wie sollen denn solch
harte Strafen fuer einen unpassenden, teuren Streich in
Relation zu Strafen fuer Mord und laberlaber (weisst, was ich
meine) stehen? Das ergibt keinen Sinn. Wenn sowas durchkommt,
hat der Staat einen Feind mehr. Mich. Nicht, wenn der Rest
angepasst wird.
Bezahlen lassen ja, aber doch kein Gefaengnis?
Lieber hier muss ich Dir leider widersprechen. Dies ist kein Spass mehr, dies ist in meinem Augen kriminelles Handeln. Es werden Rettungskräfte, Rettungsfahrzeuge, Sicherheitspersonal und öffentlicher Verkehr behindert und was Rettungsfahrzeuge wie Feuerwehr und DRK anbelangt, werden Fahrzeuge gebunden, die im Notfall bei tatsächlichen Unfällen nicht sofort zur Stelle sind. Es wird für tage die Post nicht ausgeteilt, das h. Industrieunternehmen und kleine Handwerker haben Schäden, die volkswirtschaftlich in Millionenhöhe gehen können (insgesamt). Wer die innere Sicherheit der BRD mit solchen „Scherzen“ in Gefahr bringt, dser ist schnell und sehr hoch zu bestrafen. Mal abgesehen davon, was in einem Hirn vorgehen muss, andere damit erschrecken zu wollen, ihnen ein Pulver zu senden, von dem sie ausgehen müssen, dass es eventuell tödliche Folgen hat. Nein, keine Gnade für solchen Unsinn.
Ich stimm Dir zu, dass der Spass hier aufhoert, dass es unverantwortlich und vielleicht auch kriminell ist.
Aber dabei Strafen zu fordern und dann auch noch durchzusetzen, die hoeher sind, als bei Vergehen, wo wirklich jemand zu koerperlichen Schaden kommt/kam, kann ich nicht verstehen. Aber ich verstehe so einiges nicht an unserem (Rechts-)System.
Bei wirtschaftlichen Konsequenzen, wie Du sie beschreibst, reagieren aber alle sehr empfindlich. Geld scheint eben doch noch hoeher zu stehen.
Wenn ich zB ueberlege, dass ich fuer unangeschnalltes Fahren ohne Brille oder Vogelzeigen mehr bezahle (bestraft werde), als
ich je von den verurteilten Schlaegern an Schmerzensgeld erwarten kann, krieg ich schon zu viel. Wenn ich dann sowas wie oben noch hoere, platzt mir irgendwie der Kragen.
Tschuldigung, das raff ich nicht.
ich gebe Dir völlig recht. Unser Strafrecht, das im übrigen tatsächlich derzeit auf materiellen Schaden stärker ausgerichtet ist als auf Gesundheitsschäden oder gar Tötungen ist völlig unzureichend. Auch für mich ist es unverständlich, dass der Gesetzgeber einen Ladendiebstahl höher bestraft als eine versuchte Vergewaltigung oder Körperverletzung. Aber, man muss hier auch berücksichtigen, dass dort die Strafen beginnend mit sechs Monaten bis zu 15 jahren - je nach Schwere des Falles - drohen.
Das Problem, das besteht, ist auch, dass bei uns das Problem der Gefährdung der nationalen Sicherheit höher steht, weil wir aus geschichtlichen Gründen eben wachsamer sind und die Väter des GG und der späteren Gesetzgebung solchen Fällen vorbeugen wollten. Ich meine, es wird ohne Gefängnis abgehen, denn schon alleine die hohen Schadenersatzforderungen, die immerhin fünfstellige Summen und mehr betragen können, sind schon genug Strafe für so dumme Streiche.