Hallo,
nach Jahren zufriedenem EBAY-Daseins hat es mich nun mal erwischt.
Ich bin einem Gauner aufgesessen. Es handelt sich zwar „nur“
um 23,00€, ärgert mich aber trotzdem, denke ich doch, dass
ich ein versierter Ebayer bin.
Was nun mein Problem und auch meine Frage ist.
Der Typ ist nicht mehr als Ebayer registriert (passierte direkt,
nachdem ich das Geld überwiesen hatte), deshalb kann ich meine
Bewertung auch nicht mehr loswerden, die EBay auf den Plan gerufen
hätte. Seine Auktionen hat er immer unter „Privat“ laufen lassen
und seine Bankadresse war „MACHess“.
Habe ich eine Möglichkeit über Ebay an den Kerl heranzukommen
oder soll ich es sein lassen und die 23 € unter „Erfahrung“
abhschreiben ?
deshalb kann ich meine
Bewertung auch nicht mehr loswerden, die EBay auf den Plan
gerufen
hätte.
Ebay hat ihn vermutlich schon gefeuert, daher ist Deine Bewertung nicht mehr notwendig.
Habe ich eine Möglichkeit über Ebay an den Kerl heranzukommen
oder soll ich es sein lassen und die 23 € unter „Erfahrung“
abhschreiben ?
Über ebay kommst Du nicht mehr an ihn. Verstehe ich richtig, dass er eine falsche Postadresse angegeben hat? Wie hast Du denn gezahlt? Wenn Du seine Kontonummer hast, wäre das zumindest etwas.
Ihr habt weiterhin einen Vertrag, egal ob er noch bei ebay ist oder nicht. Schreibe ihm eine email (falls die email-Adresse in der end-of-auction mail richtig ist) und setze ihm eine 10-Tages Frist zur Lieferung. Danach kannst Du theorethisch Anzeige erstatten. Anhand der Kontonummer sollte die Polizei die Adresse ermitteln können.
Du kannst auch im Sicherheits-Forum bei ebay posten, vielleicht finden sich da andere Opfer des Verkäufers.
Wie kann seine Bankadresse „Machess“ sein? Ich dachte, du hast das Geld überwiesen? Beim Kauf-eMail hast du doch die Adresse erhalten? Ist diese korrekt? Schon über die Auskunft versucht?
Schreibe ihm einen Brief per Einschreiben/Rückschein als Test!
Habe ich eine Möglichkeit über Ebay an den Kerl heranzukommen
oder soll ich es sein lassen und die 23 € unter „Erfahrung“
abhschreiben ?
eBay speichert die Adresse; dito die Telefonnummer. Dort abfordern.
Und 23 Euro schreibt man NIEMALS ab! Ich habe erfolgreich eine Anzeige für 14 Euro durchgezogen!
Hallo,
das mit dem Versuch, bei ebay was zu erreichen, werde ich tun.
Was ich weiss ist, dass bei Auktionen unter „Privat“ bei Ebay
du nichts erfährst, außer Namen des Verkäufers.
Die Überweisung erfolgte auf ein Konto bei einer Bank - der
Konteninhaber war tatsächlich MAC-HESS. Von der Bank erfahre ich
so nix.
Sicher ist jedenfalls dass ich zukünftig bei solchen „Privatauktionen“
nur noch biete wenn Paypal angegeben ist.
Und 23 Euro schreibt man NIEMALS ab! Ich habe erfolgreich eine
Anzeige für 14 Euro durchgezogen!
Ich leider auch, vor ca. 1,5 Jahren wegen knapp 60€.
Es kam dann zur Verhandlung, zu der ich als Zeige geladen wurden, dummerweise war der Gerichtsstand der Wohnort des Beschuldigten, und der lag knapp 500 km von meinen Wohnort entfernt. Also ein Zweitagesreise für mich…
Ich würd´s mir bei nächsten Mal eher zweimal überlegen, aber wenn keiner klagt könnten die Betrüger ja ewig so weiter machen.
Was ich weiss ist, dass bei Auktionen unter „Privat“ bei Ebay
du nichts erfährst, außer Namen des Verkäufers.
Das ist Schwachfug. Der einzige Unterschied zwischen Privatauktion und normaler Auktion ist es, dass die ebay-Namen der Bieter nicht einzusehen sind und später, wenn man bewertet, die Auktionsnummer nicht neben der Bewertung im Profil auftaucht, damit man nicht sehen kann, was gekauft wurde.
Die End-of-Auction Mail bei einer Privatauktion enthält genau dieselben Daten wie bei einer normalen Auktion. Wenn da keine vernünftige Postanschrift drinsteht, hat der VK sie bei ebay nicht richtig hinterlegt. Das könnte z.B. der Grund für seinen Rausschmiss bei ebay sein.
Die Überweisung erfolgte auf ein Konto bei einer Bank - der
Konteninhaber war tatsächlich MAC-HESS.
Das muss dann ein Firmenname oder ein erkennbarer Namensbestandteil des Kontoinhabers sein. Es sollte nämlich bei Überweisungen ein Abgleich zwischen Kontonummer und Kontoinhaber stattfinden. Dies wird zwar nicht immer gemacht, aber wenn bei einer Überweisung der Name und die Kontonummer nicht zueinander passen, geht die Überweisung oft zurück.
Von der Bank erfahre
ich
so nix.
Wenn man freundlich fragt, erfährt man manchmal zumindest Einzelheiten wie „gibt es das Konto noch?“ oder „ist der Inhaber eine Firma oder eine Person?“.
Sicher ist jedenfalls dass ich zukünftig bei solchen
„Privatauktionen“
nur noch biete wenn Paypal angegeben ist.
Privatauktionen bei unverfänglichen Produkten sind insofern verdächtig, weil man vermuten kann, das der Verkäufer den Preis hochtreibt (Pushen), denn die Bieterliste ist ja nicht einsehbar. Ansonsten sind Privatauktionen genau so sicher oder unsicher wie andere auch.
Die Polizei hatte mir damals dringend ans Herz gelegt, JEDEN Fall zur Anzeige zu bringen, selbst wenn es sich nur um 1,- Euro handelt. Es wäre nämlich exakt die Masche der Betrüger, dass die davon ausgehen, dass bei Kleinbeträgen jeder der Aufwand zu groß ist!!
Und 23 Euro schreibt man NIEMALS ab! Ich habe erfolgreich eine
Anzeige für 14 Euro durchgezogen!
Ich leider auch, vor ca. 1,5 Jahren wegen knapp 60€.
Es kam dann zur Verhandlung, zu der ich als Zeige geladen
wurden, dummerweise war der Gerichtsstand der Wohnort des
Beschuldigten, und der lag knapp 500 km von meinen Wohnort
entfernt. Also ein Zweitagesreise für mich…
keine Ahnung, warum das so eigenartig bei dir gelaufen ist, aber gerade bei solchen geringen Summen wird normalerweise auf Anfrage eine Befragung vor Ort durchgeführt (Amtshilfe durch das örtliche Gericht). Die Fragen, die gestellt werden könnten, stehen ja bereits im Vornherein fest.
Amtshilfe wäre sicher möglich : Leider nicht
Meiner Vorladunf lag extra ein Schreiben bei, dass zur Beschleunigung des Verfahrens eine Vernehmung an einem anderen Ort nicht möglich sei und man deswegen bitte gar nicht erst danach fragen sollte.