Endlich Raus!

Hallo www,ler
Hier mal eine sicher eher Ungewöhnliche Sache,
Ein AN der seit über 27 Jahren bei seinem AG ist möchte wegen vielerlei
Umstände (auf die hier nicht näher eingegangen werden soll)den Betrieb verlassen(das weiss der AG natürlich noch nicht-vielleicht ahnt er es)
was kann der AN tun damit er noch ein paar Euro mitnehmen kann?
Es sei noch gesagt das der AN nicht zu einem anderen AG wechseln will, er will einfach aus dieser Mühle beim AG raus weil das Arbeiten dort Unerträglich geworden ist.(der sohn seines AG „führt“ seit ein paar Jahren das Unternehmen)

Hallo Bernd,

was kann der AN tun damit er noch ein paar Euro mitnehmen
kann?

Wenn der Arbeitgeber kein Interesse hat, den AN loszuwerden, wirds wohl nichts. Dieses Interesse allerdings mutwillig zu erzeugen, wäre ziemlich töricht, da dann mit einem entsprechenden Zeugnis zu rechnen ist (bzw. mit fristloser oder fristgerechter AG-seitiger Kündigung, noch schlimmer).

Sprich: Der AN soll sich einen neuen Job suchen, kündigen mit der vereinbarten Kündigungsfrist (und am besten mit dem Wohlwollen und Bedauern des alten AGs) und gehen. So, wie Millionen andere jedes Jahr auch.

Wie sagt sinngemäß der von mir verehrte H. Mell in den vdi-nachrichten: Eine Abfindung ist häufig das am teuersten „verdiente“ Geld.

Grüße
Jürgen

Also ein Interesse des AG läge schon vor,nur hütet sich dieser irgend etwas zu tun was ihn womöglich was Kosten könnte(Abfindung)
Er unternimmt alles um dem AN das Leben so schwer wie möglich zu machen,(siehe auch andere Beiträge in diesem Forum)
Gruß Bernd

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

hallo bernd,

in einem solchen fall - allerdings war ich erst 7 jahre in der firma - habe ich mich gezielt und wohldosiert aber fortdauernd daneben benommen. z.b. auf dem besucherplatz geparkt, mein zeitkonto ungebührlich ausgedehnt, aber nichts, was eine fristlose kündigung gerechtfertigt hätte. das waren einige monate harter arbeit. dann kam irgendwann eine betriebsbedingte kündigung und wir haben über die abfindung verhandelt. die war recht nett.

wenn du also danach nicht mehr arbeiten möchtest, wie du schreibst, oder dich vielleicht selbständig machen willst, wäre das eine empfohlene vorgehensweise. wenn du allerdings danach von arbeitsamt abhängig wärst, würde es dir nicht viel einbringen, da abfindungen inzwischen mit angerechnet werden (ob in voller höhe, weiß ich allerdings nicht).

gruß
ann

Hallo,
man sollte immer zurückhaltend bei solchen Themen sein - in diesem
Falle kann ich aber nur sagen - der Arbeitgeber kann nur froh
sein, diesen Arbeitnehmer los zu werden, zahlen würde ich dem keinen
Cent.
Gruss
Czauderna

???
Hi Ann!

dann kam irgendwann eine
betriebsbedingte kündigung und wir haben über die abfindung
verhandelt. die war recht nett.

Warum sollte man bei einer korrekten betriebsbedingten Kündigug eine Abfindung zahlen?

LG
GUido

Moimoin!

Ich würde auch eher einen neuen AG suchen, dann ordnungsgemäß kündigen.

Sich daneben benehmen und den AG zur Kündigung zwingen ist nicht so empfehlenswert, da das Arbeitszeugnis entprechend ausfallen würde. Da aber 27 Jahre gearbeitet wurde, wäre dies ein ziemlich wichtiges Zeugnis.

Zudem würden die Ziele der Firma torpediert, da Unruhe im Kollegium gestiftet würde.

Lieber im guten raus ohne Abfindung als Energie zu verschwenden um Prozesse zu führen.

hallo ann,

in einem solchen fall - allerdings war ich erst 7 jahre in der
firma - habe ich mich gezielt und wohldosiert aber fortdauernd
daneben benommen. z.b. auf dem besucherplatz geparkt, mein
zeitkonto ungebührlich ausgedehnt, aber nichts, was eine
fristlose kündigung gerechtfertigt hätte. das waren einige
monate harter arbeit. dann kam irgendwann eine
betriebsbedingte kündigung und wir haben über die abfindung
verhandelt. die war recht nett.

Ehrlich gesagt, wenn ich das als AG spitz bekommen hätte, dann hättest Du eine schriftliche Anweisung nach der anderen mit - bei fortschreitendem Zuwiderhandeln - einer Abmahnung nach der anderen bekommen, bis Du entweder freiwillig gegangen wärst oder ich Dich hätte fristlos entlassen können. Den Spass hätte ich mir gemacht, allein um mich zu beruhigen …

Ich kann bei solchem Verhalten nur noch verständnislos den Kopf schütteln.

Grüße
Jürgen

Also ein Interesse des AG läge schon vor,nur hütet sich dieser
irgend etwas zu tun was ihn womöglich was Kosten
könnte(Abfindung)
Er unternimmt alles um dem AN das Leben so schwer wie möglich
zu machen,(siehe auch andere Beiträge in diesem Forum)

Und, warum gehst Du nicht? Also mir wäre in diesem Falle eine Abfindung herzlich egal …

Grüße
Jürgen

Auch hallo.

Vielleicht sollte man noch erwähnen, dass man auf eine Abfindung i.A. keinen Rechtsanspruch besitzt. Zur Erinnerung: http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsrecht/RechtKompakt…

mfg M.L.

Entoder weder!
Hi!

Ich verstehe das Gejammer nicht!

Entweder man wird WIRKLICH gemobbt, dann gehe ich den Weg, den mir die rechtliche Seite gibt und ziehe das Ganze mit Arzt und Anwalt durch

ODER

Ich erkenne, dass ich zu weich für die Arbeitswelt bin (zumindest für DIESEN Job) und suche mir etwas ruhigeres (Origami-Kurse für Anfänger zum Bleistift)

Aber nur, weil der böse AG so ungerecht zu mir ist *buhuhu*, noch verzweifelt eine Möglichkeit zu suchen, ihm ein Loch in die Taschen zu reißen (und somit evtl. in einem kleinen Unternhemen andere im Gegensatz zu mir fähige Kollegen finanziell gefährde) ist so was von armseelig…

LG
Guido

Liebe Ann,

deine Erfahrung in allen Ehren, der Regelfall dürfte aber eher „betriebsbedingte Kündigung“, keine Abfindung und schlechtes Zeugnis heissen - zumindest bei der von dir beschriebenen Vorgehensweise.

Ich halte es für grob fahrlässig solche Ratschläge zu geben.

Gruss Ivo

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ach leute,
wenn ihr wüßtet, was alles möglich ist zwischen himmel und erde. und noch mehr in firmen, in denen mitarbeiter 6 1/2 nix zu tun haben.

im übrigen sprach ich nur von meinen erfahrungen und nirgendwo, daß er es nachmachen soll.

gruß
ann

Hallo an alle, wie würdet ihr es finden wenn ihr schon 3 Jahre lang keinen rgelmäßigen Lohneingang hättet? (rest lohn von Februar gab es am 12.April!) dann hat der AG die Lohnzahlung erst halbiert - und jetzt sogar gedrittelt!!!-einfach so! Urlaubsgeld-gestrichen, Spätschichtzulage-gestrichen,usw.usw.
Jeder der dort Arbeitet würde lieber heute wie morgen diesem Treiben ein Ende machen. Da braucht sich ja wohl keiner zu Wundern wenn man es als AN an die Nerven kriegt oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Dazu gehören immer 2
Hi!

Entschuldigung, aber wenn die AN das mit sich machen lassen, sind sie zumindest nicht unschuldig an ihrer Situation!

Oder ganz einfach: Wenn alle AN geschlossen NEIN sagen, dann hat der AG ein kleines unbehebbares Problem!

LG
GUido

Ach ANN!
Wenn Du wüsstest, wie man Mitarbeiter, die sich derart benehmen völlig kostenlos und unter Umständen (wenn man es gar ganz geschickt anstellt) sogar noch mit einer Schadenersatzforderung aus dem Unternehmen bekommt…

Es gibt Dinge nur auf der Erde in der Arbeitswelt (Zwischen Himmel und Erde brauche ich mich da gar nicht hinzubegeben - es sei denn, der AG ist eine Fluggesellschaft…)…

Da helfen Deine Erfahrungen so gar nicht weiter, da sich Dein AG schlicht und ergreifend dämlich verhalten hat!

LG
Guido

1 „Gefällt mir“

Da helfen Deine Erfahrungen so gar nicht weiter, da sich Dein
AG schlicht und ergreifend dämlich verhalten hat!

das streite ich ja auch gar nicht ab. noch dämlicher ist es aber, jahrelang einen haufen hochqualifierter mitarbeiter zu beschäftigen, die ihre zeit nicht rumkriegen, weils nix zu tun gibt.

aber streicht das ganze einfach…

gruß
ann