Endlich! Steuerberatungsgesetz geändert

Nach sechs langen Jahren hat die Bundesregierung endlich eingesehen, daß das deutsche Steuerberatungsgesetz gegen die europäischen Regeln des freien Wettbewerbs verstößt. Was bisher ausschließlich deutschen Steuerberatern vorbehalten war, dürfen jetzt auch endlich Kollegen und Kolleginnen aus anderen EU-Staaten: Buchführung einrichten und erstellen, Jahresabschlüsse erstellen und Steuererklärungen bei deutschen Finanzämtern einreichen.

Dieses wurde lange von den deutschen Kammern zugunsten ihrer eigenen Berufsangehörigen erfolgreich verhindert. Schließlich ging es ja darum, lästige Konkurrenz aus dem Ausland abzuwehren. Doch haben diese Mühen nichts genützt: denn EU-Recht steht über nationalem Recht. Und die Dienstleistungsfreiheit nach dem EG-Vertrag ist allen Berufsangehörigen nun mal garantiert worden.

Diese Änderung ist seit dem 01.07.2000 in Kraft getreten. Das heißt, jeder Deutsche Steuerpflichtige kann sich jetzt seinen Berater innerhalb der EU frei aussuchen, und damit unter Umständen eine Menge Geld einsparen. Wieso? weil viele Kollegen aus dem EU-Ausland keiner Gebührenordnung unterliegen, und deshalb Honorare bzw. Preise frei vereinbaren können.

Es gibt in den benachbarten Ländern ebenfalls Vereinigungen der Kollegen, an die man sich wenden kann, um Hilfe zu suchen. Wer weitere Informationen möchte, kann sich gerne - kostenlos - an den Verfasser dieses Beitrages wenden.

Viele Grüße,
Euer Manfred Schulz
http://home.t-online.de/home/steuersparberater

Sehr geehrter Herr Director Schulz,

endlich!..es ist zwar schon über zwei Monate her…aber es wurde geändert, das Steuerberatungsgesetz…wie schön! Und weil
es so schön ist, machen wir doch gleich mal ein wenig Werbung,
natürlich nett verpackt…und überhaupt ist ja der Verfasser gar
bereit, kostenlos an sich wenden zu lassen…also ich lass es!

Michael

P.S. Wie war noch der Name der Kampagne? „Buy British“ ???
Wird Zeit für ne neue:„Lasst Euch deutsch beraten“ *bg*

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Hallo,

vielen Dank für Ihre Kritik, Michael. Wenn ich solche Beiträge mit einem Hinweis für meine Seite versehe, muß ich mir auch solche Antworten wohl gefallen lassen.

Aber jedes Ding hat wie immer zwei Seiten. Seit ich Mitglied bei wer-weiss-was.de bin, habe ich schon zahlreiche Anfragen erhalten, die ich alle kostenlos beantwortet habe - soweit meine Kenntnisse dafür reichen. Natürlich kann es hin und wieder mal dazu kommen, daß ein Ratsuchender später mein Kunde wird - was ist denn daran verwerflich?

Ich bitte Sie herzlich, auch diese Aspekte zu berücksichtigen.

Viele Grüße, Ihr Manfred Schulz