Endstufe zwischen Kompaktanlage und Standboxen?

Hallo,

eine Freundin von mir hat in Ihrem Zimmer so ne Teenie-250Mark-Kompaktanlage stehen, mit megabilligen Lautsprechern, 24 Watt oder sowas.
Ich habe bei mir noch ein paar ältere Standboxen rumfahren, 100W Nenn-, 130W-Maximalbelastbarkeit.
Gibt es einen Weg die dicken Dinger an ihren mini Plastik-Schrott zu bekommen?
Dass das vom Klang her nichts Gescheites geben kann ist klar (deshalb bitte auch keine Kommentare Richtung „Kauf ihr was Vernünftiges“), aber wenns ne Möglichkeit gibt quasi zum Nulltarif aus der Minianlage etwas mehr Druck zu bekommen wärs toll.
Hatte da an ne billige gebrauchte Endstufe von Ebay gedacht (gibts für unter 20€), würde das funktionieren?
Alternativ bin ich auf Aktivmodule zum Einbau in die Lautsprecher gestoßen, wäre das evtl. was?
Mit nem Lötkolben kann ich umgehen, aber mit Audio-Technik hab ich mich noch nie beschäftigt, also sorry für die vielleicht etwas blöden Fragen :smile:

danke und grüße,
tobi

Immer langsam

Ich habe bei mir noch ein paar ältere Standboxen rumfahren,
100W Nenn-, 130W-Maximalbelastbarkeit.

Und? Was haben Watt mit Klang zu tun - nichts.

Gibt es einen Weg die dicken Dinger an ihren mini
Plastik-Schrott zu bekommen?

Klemm sie doch einfach mal an und höre. Wenn das Teil einen Vorverstärker-Ausgang hat und die Endstufe echt schlecht klingt, dann kannst du immer noch eine reine Endstufe dahinter schalten.

Sonst solltest du dir/ihr eh einen ordentlichen Vorverstärker-Ausgang (z.B. mit 1:1-Pufferverstärker hinterm Pegelsteller) nachrüsten.

Dass das vom Klang her nichts Gescheites geben kann ist klar

Kann man so nicht sagen, klemm mal deine Lautsprechers an und hör dir an wie CD gegen Radaudio von öffentlich-entrechteten Sendern klingt. Ist da ein Unterschied, na dann ist ja immerhin der CD-Spieler brauchbar.

Hatte da an ne billige gebrauchte Endstufe von Ebay gedacht
(gibts für unter 20€), würde das funktionieren?

Ja warum nicht, aber für Lautstärke braucht’s gerade mal 1 -5 Watt. Der Rest ist Party-Reserve, wobei die letzte Party in einem großen Raum mit meinem Selbstbau-Verstärker von gemessenen 24,5 Watt auch ging.

Alternativ bin ich auf Aktivmodule zum Einbau in die
Lautsprecher gestoßen, wäre das evtl. was?

Na ja, Hi-End muss nicht sein. Klemm einfach mal wirklich gute Lautsprecher an und hör den Unterschied. Die Lautsprecher sind immer noch das schlechteste Glied in der Hörkette.

Verstehst du, es geht darum erst mal die größten Macken auszumerzen. Und das sind die „Hasenkästen“ der Schallwandler.

Was meinst du was jeder Tontechniker im Gepäck hat in einem fremden Tonstudio - seine gewohnten Lautsprecher. Denn das ist sein Werkzeug zum hören. Zum Analysieren.

Mit nem Lötkolben kann ich umgehen, aber mit Audio-Technik hab
ich mich noch nie beschäftigt, also sorry für die vielleicht
etwas blöden Fragen :smile:

Hmm. Wenn du Lust hast und ordentlich Schrumpfschlauch für die Netzleitungen (Berührungsschutz), 2 x 20 Volt-Trafo, 4700 µF Elkos und einen LM1876 (4 Ohm) oder 2 LM4700 (8 Ohm) wären doch was nettes zum Basteln in freifliegender Verdrahtung … meine klingen RICHTIG gut. Und die ca 20 Watt reichen für einen gesunden Hörschaden in einer Wohnung massig aus.

Ach ja, ich schalte meist die Klangsteller ab, wenn ich Musik höre … hab halt wirklich gute Lautsprecher und wegen der Dachschrägen auch resonanzarme Räume.

Hmm. Ja, die Aufstellung der Lautsprecher ist auch sehr wichtig.

Gruß

Stefan