Energetik

Am konkreten Beispiel:
Mich würde interessieren, ob der Austausch von Energie(n) bei sensiblen Menschen weniger kontrolliert geschieht: Beispielsweise gibt es Menschen, die erst einmal den Raum verlassen müssen, wenn sie eine Person massiert haben- um sich zu distanzieren. Andere sind scheinbar robuster (mir erscheinen z.B. Physiotherapeuten oft körperlich robust) und können 15 Patienten am Tag massieren- ohne viele Pausen. Vielleicht benötigen diese weniger bewusste Kontrolle über den Energieaustausch.

Andererseits würde mich interessieren, ob, wenn „energetisches“ Aussaugen (sagt man so) eine Sucht ist (Wortstamm?) auch energetisches „Geben“ als Sucht gesehen werden kann, für die eine erhöhte Bereitschaft zu Affekten Voraussetzung ist.

Du schon wieder :smile:
Guten Morgen,

…noch habe ich wie sie deine Beiträge rückwirkend
nachverfolgt und kann daher eben genau wie Denker überhaupt
nicht beurteilen, ob du immer so verfährst.

Und genau aus diesem Grunde hätte sich Janina ihre öffentliche, persönlich diffamierende „Empfehlung“ mit dem Therapeuten ersparen können müssen. Sie klingt wie eine offizielle Warnung vor einer Gefahr. Mannomann. Muss das sein?

Aber du hast gerade auf das Allerschönste, das muss leider
gesagt werden, Janinas Einschätzung deiner nebulösen Aussagen
bekräftigt.

Dann erklär du mir doch mal den nebulösen Musikvideo-Link von Janina weiter unten. Spott? Persönlicher Hieb? Langzeit-Diagnose oder -Therapieansatz?

Wie hat Max so schön geschrieben (zumindest ähnlich):
Hmmm … das halte ich aber fast schon für ein Problem von PsychologInnen. :smile:

Ich habe jetzt deine Replik dreimal gelesen (deine
Ausgangsfrage habe ich fünfmal gelesen und versteh sie nicht
btw) und verstehe nicht im Mindesten, auf was du überhaupt
hinauswillst. Ich erklär dir, wie so in etwa das für mich
rüberkommt:

Ich habe kein großartiges Problem mit dem UP. Wenn ich eines hätte, dann würde ich einfach mal nachfragen. Andere können das auch :wink:

Es ist mir absolut unverständlich, in welche Richtungen, Unterstellungen und persönlichen Angriffe diese Anfrage von Igeline sich hier teilweise entwickelt. Nach dem Motto: „Hallo Herr Lehrer, ich weiß was. Wenn auch nichts zu ihrer Frage.“

Franz

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Hallo Franz,

ich habe mich auch schon versucht, in Igelines Beiträge einzulesen, das hier ist ja nicht der erste, den sie schreibt.
Ehrlich gesagt fällt es mir sehr, sehr schwer überhaupt die Quintessenz zu verstehen, die Aussagen sind sehr allgemein und schwer verständlich gehalten.
Vielleicht liegt es auch an mir und ich habe nicht genug Hirnwindungen um mich da so abstrakt einzulesen.

Angriffe sollten natürlich nicht sein.

Grüße
wildpferd

Naja ich kann ja auch mal verständlicher schreiben ; )

(Im Grunde hatte mich interessiert, wie man sich aus „energetisch aufgeladenen“ Situationen heraushalten kann, aber nicht nur ich mich, sondern auch Andere sich. Wenn man nicht merkt, dass man sich in einer solchen befindet und ggf. sehr sensibel ist oder zu großen Affekten neigt.)

Hallo!

Austausch von Energie(n)

Das st aber dann doch wieder eher eine eher esoterisch-verschwurbelte Betrachtungsweise. Auch mir ist da nicht ganz klar, was Du meinst.

Beispielsweise gibt es Menschen, die erst einmal den Raum
verlassen müssen, wenn sie eine Person massiert haben- um sich
zu distanzieren.

ja, verstehe ich und habe ich auch schon beobachtet.

Vielleicht benötigen diese weniger bewusste Kontrolle über den
Energieaustausch.

Auch das klingt weder sehr esoterisch. Möglicherweise spürt der Physiotherapeut aufgrund seiner Übung und seiner Erfahrung einfach gar nichts. Abgesehen davon: Bei einem Patienten, der eine Massage wübscht, sollte es eigentlich Abwehr geben.

Andererseits würde mich interessieren, ob, wenn
„energetisches“ Aussaugen (sagt man so) eine Sucht ist
(Wortstamm?) auch energetisches „Geben“ als Sucht gesehen
werden kann,

Nein, ich glaube nicht, daß wir von dem selben Reden.

Gruß,
Max

Im Grunde hatte mich interessiert, wie man sich aus
„energetisch aufgeladenen“ Situationen heraushalten kann, aber
nicht nur ich mich, sondern auch Andere sich.

Verständlicher (für mich zumindest) würde es, wenn Du eine konkrete Situation detailliert schildern könntest, also: Worum geht es, wer sagt/tut was? usw.

Vage Beschreibungen wie „steigert sich hinein“, „saugt energetisch aus“, „verflüssigte Energie“ etc. können alles Mögliche bedeuten und werden wohl von jedem anders interpretiert.

Wenn man nicht
merkt, dass man sich in einer solchen befindet und ggf. sehr
sensibel ist oder zu großen Affekten neigt.

Noch immer versteh ich nicht, wie jemand, der sehr sensibel ist, es nicht merken kann, dass er sich in einer für ihn kritischen (oder an den Kräften zehrenden oder an die Substanz gehende oder wie immer man es nennen will) Situation befindet.
Nach meinem Verständnis sind gerade sensible Menschen doch in der Lage, Stimmungen und Spannungen zu „erspüren“, die von weniger Feinfühligen gar nicht bemerkt werden.

Oder geht es darum, bereits im Vorfeld erkennen zu können, dass es problematisch wird?

Gruß
Kreszenz

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Hallo,

Bei einem Patienten, der
eine Massage wübscht, sollte es eigentlich Abwehr geben.

versteh ich nicht.
Kann es sein, dass da ein Buchstabe (_ k eine Massage_) oder ein Wort (_ keine Abwehr_) fehlt?

Gruß
Kreszenz

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Kann es sein, dass da ein Buchstabe (_ k eine Massage_) oder ein Wort (_ keine Abwehr_) fehlt?

Ay. :smile:

Inzwischen bin ich mir nicht mehr sicher, ob sich mei pragmatischer Energiebegriff aus der Psychologie wirklich mit dem von Igeline deckt.

Gruß,
Max

Hallo!

Unter Herumschwurbeln verstehe ich eben das, was Du so
vehement verteidigst - Gebrauch von leeren, sinnfreien
Begriffen, um zu verschleiern statt zu klären.

Von dem du debkst, daß ich es vehement verteidige. Was ich nicht tue.
Ich verteidge einen pragmatische, sinnvolle Betrachtungsweise, die dabei mithelfen kann, Dinge zu klären. Ob Igeline das gleiche meint, weiß ich nicht.

„Das Kind ist in der Trotzphase“ ist halt eine andere Aussage als „Das Kind kostet mich Kraft.“ Und ich halte beide Aussagen für die Problemlösung sinnvoll. So zu tun, als würde es so etwas wie Kraft oder Energie psychologisch überhaupt gar nicht geben, hieße für mich, einen Aspekt der Situation - nämlich daß sie kraftraubend ist - völlig auszublenden. Genau den Eindruck hatte ich bei deinem Posting - viellicht habe ich mich da auch geirrt.

Das von einem Menschen, der brüllt, eine größere Kraft ausgeht als von einem, der sill in der Ecke sitzt, halte ich eigentlich für ziemlich offensichtlich. Und daß ich vielleicht eine größere Kraft brauche, um so ein Gebrüll auszuhalten als einen freudlichen Leser in der Ecke. Es kann anstrengend sein.

Jemand ist energiegeladen oder hat Willenskraft - sinnvolle, pragamatische Anwendung von Begriffen wie „energie“ und Kraft" im psychologischen Kontext. Zu sagen, daß das nicht existiert, halte ich für Humbug.

Gruß,
Max

Moin,

Das von einem Menschen, der brüllt, eine größere Kraft ausgeht

das ist genau der Punkt, an dem wir nie zusammenkommen werden. Für mich geht von dem ein großer Lärm aus.

Mir ist auch rätselhaft, wieso es „Kraft kostet“, Unangenehmes auszuhalten. Wenn mir etwas unangenehm ist, stelle ich es ab, kann ich das nicht, gehe ich dem aus dem Weg. Mir raubt keiner den Nerv und Kraft schon gleich gar nicht.

Jemand ist energiegeladen oder hat Willenskraft - sinnvolle,
pragamatische Anwendung von Begriffen wie „energie“ und Kraft"
im psychologischen Kontext.

Im lyrischen Kontext auf jeden Fall.

Zu sagen, daß das nicht existiert,

Davon war zwar keine Rede, aber was soll’s.

halte ich für Humbug.

Der Mensch sieht halt nur, was er kennt.

Gruß Ralf

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Guten Morgen,

Im Grunde hatte mich interessiert, wie man sich aus
„energetisch aufgeladenen“ Situationen heraushalten kann, aber
nicht nur ich mich, sondern auch Andere sich.

Es kommt jeweils auf die Situation an. Im Grunde genommen zwei Wege: Distanz schaffen oder Nähe suchen.

Zum eigenen Schutz ist Distanz schaffen ein sicherer Weg. Man kann sich Zeit nehmen, das Erlebte/die Situation/die Anspannung zu verarbeiten, sich zu beruhigen. Auch auf die Gefahr hin, dass man den/die Gegenüber in irgendeiner Form brüskiert (Sensible haben damit eher ein Problem, weil sie schon über die möglichen Folgen nachdenken).

Für sich selbst und andere mag es hilfreich sein, wenn man stattdessen Nähe sucht. Beispielsweise ein unruhiges oder tobendes Kind in den Arm nehmen, um es zu beruhigen und sich selbst weiterhin das „Genervt werden“ zu ersparen.

Grundsätzlich ist es hilfreich, sich auf konkret anstehende Situationen im Vorfeld gedanklich vorzubereiten, einzustimmen, Strategien (für Gespräche etc.) zu überlegen und zu entwickeln. Und unabhängig von nahezu allen möglichen denkbaren Situationen ist ein weiterer wichtiger Aspekt für mich, Techniken zur Stressbewältigung/Entspannung zu erlernen. Die Intensität der Anspannung vor und während Ereignissen ist geringer, man ist besser auf Unerwartetes vorbereitet, man bewältigt vieles leichter.

Franz

Soweit schonmal ganz unbenommen vollkommen richtig, Franz. Aber diese Gegenmassnahmen, die du beschreibst, können nur aktiv installiert werden, wenn man sich selber dieser sogenannten energetisch aufgeladenen Situation bewusst ist.

Aber erstens treffe ich ganz sicher nicht diese Massnahmen in einer Situation, die ich selber als nicht aufgeladen, also ungefährlich und harmlos empfinde (obwohl sie es in Wahrheit ist), zweitens greifen diese von mir getroffenen Massnahmen eben auch nur bei mir und nicht bei den anderen, die da mit hereingezogen wurden und die ja allesamt auch von der Fragestellerin da herausgeholt werden sollen und drittens (und das ist der entscheidende Punkt, den ich trotz mehrfachen Lesens eben überhaupt nicht gerafft habe), was hat das alles mit Suchtverhalten zu tun?

Gruß

Annie

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Hallo Annie,

Aber diese Gegenmassnahmen, die du beschreibst, können nur
aktiv installiert werden, wenn man sich selber dieser
sogenannten energetisch aufgeladenen Situation bewusst ist.

Dies ist auch Teil der Frage von Igeline. Sensibel sein bedeutet eben nicht gleichzeitig, dass man sich der Ursachen, Arten und Auswirkungen von „energiegeladenen“ Empfindungen automatisch auch bewusst wird oder ist. Entweder man nimmt es bewusst selbst wahr oder wird durch einen anderen durch dessen (Re)aktion darauf gestoßen oder die Dinge nehmen nun mal ihren (unerwünschten) Lauf.

erstens treffe ich ganz sicher nicht diese Massnahmen in
einer Situation, die ich selber als nicht aufgeladen, also
ungefährlich und harmlos empfinde (obwohl sie es in Wahrheit
ist)

Meist nicht, da stimme ich zu. Insbesondere wenn man selbst aufgeregt ist, und dezente Hinweise/Signale des Gegenüber daher übersieht.

Wenn man selbst trotz relativ hoher Sensibilität keine Gefahr bemerkt, dann besteht meist auch kein Bedarf für irgendwelche „Maßnahmen“.

zweitens greifen diese von mir getroffenen Massnahmen
eben auch nur bei mir und nicht bei den anderen, die da mit
hereingezogen wurden und die ja allesamt auch von der
Fragestellerin da herausgeholt werden sollen

Siehe mein Beispiel Kind. Es gibt viele weitere Situationen, nicht nur die der Aggression. Beispielsweise wenn PartnerIn, FreundIn, KollegIn bedrückt, bekümmert, traurig sind (ebenfalls unangenehme „energetische“ Empfindungen. Positive hat Igeline wohl nicht gemeint) ==> In den Arm nehmen oder ähnliche Maßnahmen, je nach gegenseitiger Vertrautheit. Oder eben die Distanz vergrößern, wenn man merkt, dass man keinen Zugang zum anderen findet. Um Zeit zu gewinnen und nicht weiter zu verschärfen und zusätzlich zu belasten.

und drittens (und
das ist der entscheidende Punkt, den ich trotz mehrfachen
Lesens eben überhaupt nicht gerafft habe), was hat das alles
mit Suchtverhalten zu tun?

Das war m.E. ein nachgeschobenes Thema, eine Erweiterung der UP-Gedanken aufgrund der Reaktionen und Nachfragen. Es passt aber dennoch in den weit gefassten Rahmen von Persönlichkeit und Verhalten. Deren Veränderungsmöglichkeiten und Beeinflussbarkeit. Als Beispiel generell Menschen, die vorwiegend und häufig aggressiv reagieren, weil sie sich nicht ausreichend beachtet oder respektiert fühlen. Menschen, die gewohnt sind, dominant zu sein und Gegenwehr/Widerspruch nicht akzeptieren können. Im kleinen Kreis, im größeren. Im Privaten, im Beruf.

Wie verhalte ich mich in bestimmten Situationen, wie gehe ich mit mir/anderen und meinem/deren Verhalten um. Die Geschehnisse zu beeinflussen und lenken versuchen.

Franz

Hallo

Für mich geht von dem ein großer Lärm aus.

Mir ist auch rätselhaft, wieso es „Kraft kostet“, Unangenehmes
auszuhalten. Wenn mir etwas unangenehm ist, stelle ich es ab,
kann ich das nicht, gehe ich dem aus dem Weg. Mir raubt keiner
den Nerv
und Kraft schon gleich gar nicht.

Entweder „musst“ oder hast es nicht nötig, Unangenehmes auszuhalten, weil Du Dich gut abgrenzen kannst, warum auch immer (weniger sensibel, weniger impulsiv, gelassener, geringere Neigung zu Affekten, kopfgesteuert…) Wie würdest Du dann mit einer hysterischen Ehefrau umgehen? Sie ignorieren? Meinst Du, sie beruhigt sich von selbst, wenn Du ruhig bleibst? Oder würdest Du Dich mit so einem Menschen einfach nicht abgeben? Ihre Hysterie hat ja einen „Sinn“ (Zweck).

Jemand ist energiegeladen oder hat Willenskraft - sinnvolle,
pragamatische Anwendung von Begriffen wie „energie“ und Kraft"
im psychologischen Kontext.

Im lyrischen Kontext auf jeden Fall.

„Energiegeladen“ und „Willenskraft“ ist vielleicht nicht dasselbe, zu letzterem gehört ggf. noch ein gut überlegtes Ziel? Um das zu konkretisieren müsste man aber wohl länger definieren…

Gruß I.

Genug.
Moin, I.,

Um das zu konkretisieren müsste man aber wohl länger
definieren…

dieser Strang umfasst jetzt gefühlte 40 Beiträge, ohne dass Deine Fragestellung halbwegs klar geworden wäre. Das sollte uns zu denken geben.

Gruß Ralf

Hallo, Ralf,

Um das zu konkretisieren müsste man aber wohl länger
definieren…

dieser Strang umfasst jetzt gefühlte 40 Beiträge, ohne dass
Deine Fragestellung halbwegs klar geworden wäre.

… aber immerhin mangelte es nicht an Interpretationen. Ist doch auch was.

Gruß
Kreszenz