Hallo
Nicht das, was du meintest. Denn dann passt das
Massagebeispiel u.a. so gar nicht.
Ich hatte das als eine Situtation interpretiert, in der eine
Individualdistanz unterschritten wird und dadurch Spannung
entsteht (und der Betroffene nicht merkt, daß er jetzt
deutlich Stopp! sagen müsste.)
Ja genau. Die Distanz wird unbewusst unterschritten. Ich weiß nicht, ob dieser Zustand auch Gemeinsamkeiten mit der Näheangst hat, wenn z.B. eine Person auf emotional-physischer Nähe mit großer Angst reagiert- theoretisch müsste dann auch ein gewisses Maß an „Energie“ mit im Spiel sein.
Richtig. Die Rede ist von Energie, aber nicht von Energetik.
Energie und Energetik sind zwei verschiedene Dinge.
Beim zweiten Lesen von Igelines Ursprungsposting habe ich mich
auch gefragt, ob sie wirklich das generint hat, was ich
verstanden habe. Die Beispiele, die sie aufgeführt hat, wären
aber durchaus Fälle, wo wir im Studium von Energie gesprochen
hätten. Das ein brüllender Mernsch eine enorne Energie (in
einem ganu konkreten Sinne, nicht esoterisch-verschwurbelt,
halte ich fast schon für selbstevident.
Ich habe nicht Psychologie studiert. Ich meine die „Energie“, von der Du schreibst. Verschwurbelt ist das nicht, ich versuche, mir Klarheit über Zusammenhänge zu verschaffen.
Wenn diese Situationen gemeint sind, dann ist es aber sicher
zielführender, von Situationen zu sprechen, die Kraft rauben.
… vielleicht besser: beanspruchen. E
Ja, beanspruchen Kraft (Energie) oder GEBEN Kraft (dem Gegenüber oder sich selbst).
Ohne Probleme kann man von geraubter Energie sprechen.
Ja, das meinte ich. Nichts anderes.
Ja
Das Problem beim UP dürfte aber eines sein, was bei Igeline in
fast jedem Beitrag der Fall ist: Sie hat einen sehr konkreten
Konflikt im Kopf.
Klar habe ich konkrete Beispiele im Kopf, keine Theorien aus Fachbüchern. Aber es geht mit nicht um ein bestimmtes persönliches Problem. Ich beobachte zur Zeit viel unbewusstes Handeln, das durch „Energie“ verflüssigt wird- überall um mich herum (bei Freunden, Nachbarn, Patienten, Fremden). Außerdem interessiere ich mich für „süchtiges“ Verhalten. Süchte und Suchterkrankungen nehmen ja auch immer mehr zu. Mein Interesse ist somit vielleicht sozialpsychologisch-soziologischer Natur.
Anstatt aber diesen konkret anzusprechen
oder zumindest dicht an diesem zu bleiben, wird auf der
Meta-Meta-Metaebene irgendein vermeintlich allgemeingültiges
Problem konstruiert.
Es gibt mehr und andere Zusammenhänge, als Einige Antworter denken.
Danke für Deine Antworten, Max.
Gruß, I.