Energetische Sanierung – wie vorgehen?

Hallo!

Wir besitzen ein Haus, das 1976 gebaut wurde. Im nächsten Jahr soll eine Dachsanierung erfolgen (Wärmedämmung und Photovoltaikanlage). Deswegen waren wir beim Energieberater der Stadt, der uns geraten hat, Holzweichfaserplatten als Aufsparrendämmung zu nehmen und darunter die Sparren komplett mit Zellulose ausstopfen zu lassen. Die Dämmung des Daches ist zurzeit ca. 10 cm dick und besteht aus Mineralwolle. Eventuell kommt eine Sparrenaufdoppelung in Frage. Der Bereich unter dem Dach ist nur teilweise geheizt, die Decke zum Dachboden wurde schon vor mehr als zehn Jahren gedämmt.

Weil wir keine Ahnung von den baulichen Möglichkeiten haben, möchten wir zunächst eine Vor-Ort-Energieberatung machen lassen. Unter den bei der BAFA antragsberechtigen Energieberatern befinden sich Architekten, Bauingenieure aber auch Absolventen einer Weiterbildung. Wen sollten wir am besten beauftragen? Ich weiß nicht, ob wir jemanden brauchen, der die Baumaßnahmen überwacht. Wir selbst haben von so etwas keine Ahnung. Wie geht man am besten vor?

Viele Grüße
Tanja

Erfahrung mit Energieberatern oder Dämmung?
Ergänzung zu meiner Anfrage: Hat hier jemand schon Erfahrungen mit einer Vor-Ort-Energieberatung (BAFA gefördert) gemacht? Oder hat jemand sein Haus schon energetisch saniert (Dach gedämmt, Wände gedämmt usw.) und kann mir Tipps geben, was man dabei beachten soll?

Gruß
Tanja

Hallo Tanja,
ja - ist schon eine Zeit her, war auch ok, ist aber nur ein Grobcheck.
Vielleicht mal so als Einstieg eine gute Idee.
Dazu möglichst das Treffen mit Frageliste vorbereiten.

Falls du vermietest: denke an den Energiepass, der ab nächstem Jahr Pflicht wird.

Grüße
Michael

Hallo Michael!

ja - ist schon eine Zeit her, war auch ok, ist aber nur ein
Grobcheck.
Vielleicht mal so als Einstieg eine gute Idee.
Dazu möglichst das Treffen mit Frageliste vorbereiten.

War das bei dir wirklich eine von der BAFA geförderte Energieberatung? So etwas kostet ja mehrere hundert Euro und für einen Grobcheck wäre das sehr viel Geld.

Falls du vermietest: denke an den Energiepass, der ab nächstem
Jahr Pflicht wird.

Es ist kein Mietshaus und die Energieberatung soll Schwachstellen aufspüren, die nach und nach behoben werden sollen. Zuerst soll das Dach gemacht werden.

Gruß
Tanja

Hallo Tanja,

du stellst hier sehr „religiöse“ Fragen :wink:
Ich habe mühsam gelernt, dass der Bereich Hausbau und -sanierung diskussionstechnisch sehr emotional geführt wird.

In Unkenntnis deiner genauen Situation, muss ich halt mal ein bischen was annehmen.

Wir besitzen ein Haus, das 1976 gebaut wurde. Im nächsten Jahr
soll eine Dachsanierung erfolgen (Wärmedämmung und
Photovoltaikanlage).

Der Bereich unter dem
Dach ist nur teilweise geheizt, die Decke zum Dachboden wurde
schon vor mehr als zehn Jahren gedämmt.

Wenn das Dach ausgebaut/geheizt genutzt werden soll, ist die neue Dämmung sicher eine Gute Idee. Wenn nicht, erscheint es mir als die falsche Priorität.
Bedenke, dass alte Dämmungen u.U. nicht mehr so „gesundheitsförderlich“ sind. Ich würde mir deswegen noch Gedanken um die bestehende Dämmung machen.

Deswegen waren wir beim Energieberater
der Stadt, der uns geraten hat, Holzweichfaserplatten als
Aufsparrendämmung zu nehmen und darunter die Sparren komplett
mit Zellulose ausstopfen zu lassen.

Also das geht sicher. Im web gibt es ohne Ende Infos. Bei Dämmstoffen ist der U-Wert bzgl. der Dämmung entscheidend.
Hast du viel Platz unter dem Dach, kannst du einen Dämmstoff mit hohem U-Wert nehmen (dann halt mehr), ansonsten muss es einer mit einem niedrigen sein.

Folgendes solltest du prüfen:

  • also den U-Wert
  • die mögliche Dämmdicke.
  • was möchstest du an Dämmstoffen und was nicht?
  • Entflammbarkeit
  • Ungeziefer-Risiko (bei Naturstoffen, z.B. Motten)
  • Verarbeitung (Kosten für Handwerker)
  • Aufwand für dich (halligalli im Haus, Dreck, Staub, Dauer)
  • wie verhält sich der Dämmstoff, wenn er mal nass wird (Dach wir undicht, gibt es dann Schimmel?)
  • generelle Haltbarkeit
  • Dämmung ist ein Thema - was passiert mit der Raumluftfeuchte eine andere. Beides muss man beachten (Taupunktproblematik, Schimmel)
  • BAFA-Zuschüsse und Kreditprogramme der KfW

Wichter als das „Was“, empfinde ich das „Wer“ - welcher Handwerker macht das sorgfältig.
Da solltest du dir viel Zeit nehmen.

Unter den bei der BAFA antragsberechtigen
Energieberatern befinden sich Architekten, Bauingenieure aber
auch Absolventen einer Weiterbildung. Wen sollten wir am
besten beauftragen?

Architekten sind Leute, die Häuser eher von aussen nach innen bauen. Hier geht es vorwiegend um Gestaltung und Design.
Ich halte energetische Sanierung für ein vorwiegend technisches Thema (wenn das geklärt ist, kann man sich um das Design kümmern)
Persönlich würde ich jemanden mit einem technischen Hintergrund beauftragen.

Allerdings halte ich einen Heizungsbauer mit Weiterbildung im Bereich Dach dann auch für weniger geeignet.
Daher würde ich in der Tendenz zu einem Bau-Ing oder Dachdecker raten (aber auch hier sind nicht alle gut oder alle schlecht)
Ist auch wichtig, was der für einen Hintergrund hat.

Ich weiß nicht, ob wir jemanden brauchen,
der die Baumaßnahmen überwacht. Wir selbst haben von so etwas
keine Ahnung. Wie geht man am besten vor?

Je weniger Ahnung man hat und je teurer das ganze wird, desto sinnvoller ist, es einen guten(!) Bauleiter zu haben.
Denkt auch evtl. an eine Rechtsschutzversicherung.
Es ist nicht sinnvoll, nur auf den Preis zu achten

Ich hoffe, ihr habt euch das mit der Photovoltaikanlage sehr gut überlegt, da das Thema recht kontrovers diskutiert wird.

Grüße
Michael

Hallo Michael!

Wir besitzen ein Haus, das 1976 gebaut wurde. Im nächsten Jahr
soll eine Dachsanierung erfolgen (Wärmedämmung und
Photovoltaikanlage).

Der Bereich unter dem
Dach ist nur teilweise geheizt, die Decke zum Dachboden wurde
schon vor mehr als zehn Jahren gedämmt.

Wenn das Dach ausgebaut/geheizt genutzt werden soll, ist die
neue Dämmung sicher eine Gute Idee. Wenn nicht, erscheint es
mir als die falsche Priorität.

Die Dämmung über dem beheizten Bereich ist zurzeit nur 10 cm dick. Zeitgemäß scheinen eher 20 cm zu sein. Das Dach soll sowieso neu gedeckt werden und da soll die Dämmung auch verbessert werden.

Bedenke, dass alte Dämmungen u.U. nicht mehr so
„gesundheitsförderlich“ sind. Ich würde mir deswegen noch
Gedanken um die bestehende Dämmung machen.

Vielleicht werden wir die Mineralwolle durch Zellulose ersetzen.

Deswegen waren wir beim Energieberater
der Stadt, der uns geraten hat, Holzweichfaserplatten als
Aufsparrendämmung zu nehmen und darunter die Sparren komplett
mit Zellulose ausstopfen zu lassen.

Also das geht sicher. Im web gibt es ohne Ende Infos. Bei
Dämmstoffen ist der U-Wert bzgl. der Dämmung entscheidend.
Hast du viel Platz unter dem Dach, kannst du einen Dämmstoff
mit hohem U-Wert nehmen (dann halt mehr), ansonsten muss es
einer mit einem niedrigen sein.

Das Dach soll von außen gedämmt werden, weil wir innen eine Holzverkleidung als Decken haben. Bei einer Sparrenaufdopplung wird das Dach dann sowieso höher.

Wichter als das „Was“, empfinde ich das „Wer“ - welcher
Handwerker macht das sorgfältig.
Da solltest du dir viel Zeit nehmen.

Ja, das werde ich wohl.

Unter den bei der BAFA antragsberechtigen
Energieberatern befinden sich Architekten, Bauingenieure aber
auch Absolventen einer Weiterbildung. Wen sollten wir am
besten beauftragen?

Architekten sind Leute, die Häuser eher von aussen nach innen
bauen. Hier geht es vorwiegend um Gestaltung und Design.
Ich halte energetische Sanierung für ein vorwiegend
technisches Thema (wenn das geklärt ist, kann man sich um das
Design kümmern)
Persönlich würde ich jemanden mit einem technischen
Hintergrund beauftragen.

Als eher ein Bauingenieur.

Allerdings halte ich einen Heizungsbauer mit Weiterbildung im
Bereich Dach dann auch für weniger geeignet.

Es ist ein Heizungsbauer mit Weiterbildung als Energieberater.

Daher würde ich in der Tendenz zu einem Bau-Ing oder
Dachdecker raten (aber auch hier sind nicht alle gut oder alle
schlecht)
Ist auch wichtig, was der für einen Hintergrund hat.

Alle Personen auf der BAFA-Liste sind Energieberater.

Ich weiß nicht, ob wir jemanden brauchen,
der die Baumaßnahmen überwacht. Wir selbst haben von so etwas
keine Ahnung. Wie geht man am besten vor?

Je weniger Ahnung man hat und je teurer das ganze wird, desto
sinnvoller ist, es einen guten(!) Bauleiter zu haben.

Wie findet man einen guten Bauleiter? Muss das ein Architekt sein oder kann das auch ein Bauingenieur machen?

Es ist nicht sinnvoll, nur auf den Preis zu achten

Das hatten wir auch nicht vor.

Ich hoffe, ihr habt euch das mit der Photovoltaikanlage sehr
gut überlegt, da das Thema recht kontrovers diskutiert wird.

Warum? Die Rendite, die man mit einer solchen Anlage erzielt, ist doch sicher, weil die Einspeisevergütung für 20 Jahre festgelegt ist.

Viele Grüße
Tanja

Hallo Tanja,

Die Dämmung über dem beheizten Bereich ist zurzeit nur 10 cm
dick. Zeitgemäß scheinen eher 20 cm zu sein.

Die cm sind nicht das Thema, sondern auf welche Dämmeigenschaft du am Ende kommst.
Insbesondere auf das Thema Taupunkt achten!

Vielleicht werden wir die Mineralwolle durch Zellulose
ersetzen.

Selbst wenn es Mineralwolle bleibt: alte durch neue vielleicht ersetzen (Risiko Lungenbelastung/Krebs durch Fasergröße)

Als eher ein Bauingenieur.

Nach meiner Meinung nach ja, i.S.v. „eher“.
Wer fit in einem Thema ist, ist fit. Ob der nun Bauingenieur oder Gärtner ist, halte ich für nicht relevant. Ich will da niemandem zu Nahe treten.

Es ist ein Heizungsbauer mit Weiterbildung als Energieberater.

siehe oben

Alle Personen auf der BAFA-Liste sind Energieberater.

Aber sicher nicht alle gleich toll. Man kann mit mehreren telefoinieren. Der, der den besten Eindruck macht, wäre dann ja ein Kandidat. 100%ige Sicherheit gibt es nie.
Energieberater bedeutet, dass jemand erfolgreich die Weiterbildung geschafft hat - nicht mehr - nicht weniger.

Wie findet man einen guten Bauleiter? Muss das ein Architekt
sein oder kann das auch ein Bauingenieur machen?

Wichtig ist vor allem:

  • eine breite Kenntnis von allen Themen rund um die Baustelle
  • Planungstalent
  • Koordinationstalent
  • Ahnung, wo gepfuscht wird/werden kann, was spezielle Risiken sind
  • hat die Handwerker im Griff
    Das hat mehr mit Erfahrung zu tun, weniger mit Ausbildung.

Architekten halte ich (Verallgemeinerung!!!) nur beim Thema Design für kompetent.
Wenn du technisch sanierst: was soll der/die beitragen?
Wozu gibt es sonst z.B. BauIng, Statiker und Architekten als Ausbildung, wenn die als Ergebnis alle das gleiche könnten?

Ich hoffe, ihr habt euch das mit der Photovoltaikanlage sehr
gut überlegt, da das Thema recht kontrovers diskutiert wird.

Warum? Die Rendite, die man mit einer solchen Anlage erzielt, ist doch sicher,
weil die Einspeisevergütung für 20 Jahre festgelegt ist.

  • das stimmt nicht so ganz: die Vergütung ist für jede gelieferte(!) kWh garantiert; Rendite bezieht sich auf Gewinn/Verlust im Verhätnis zur Gesamtinvestition. Sollte die Anlage nicht liefern, dann gibt es auch keinen Gewinn.
  • die Investition ist hoch - bei jeder hohen Investition gibt es ein Restrisiko (egal was das ist und wer da etwas erzählt)
  • wenn etwas kaputt geht (kann immer mal passieren) und das passiert im „falschen“ Monat, dann haut das massiv auf die Rendite. Wenn etwas heute kaputt geht, ist es ja i.d.R. nicht morgen ersetzt.
  • jegliche Abschattung (Baum, Antenne) oder Verschmutzung (z.B. Pollen) verringert massiv den Ertrag
  • Man muss permanent kontrollieren (nicht nur,ob was an Strom geliefert wird, sondern auch ob der Ertrag im Verhältnis ok ist); siehe vorherigen Punkt

Ich finde Photovoltaik total klasse, aber nur im großen Maßstab mit Profibetreuung (persönliche Meinung!!).Im Eigenheim bin ich Anhänger von Thermosolar (auch persönliche Meinung!!).

Wie bei allem: euer Geld - eure Entscheidung, aber ich denke, es lohnt sich, nochmal zu recherchieren.

Grüße
Michael

Hallo Tanja,

War das bei dir wirklich eine von der BAFA geförderte
Energieberatung?

Ja - ich checke das mal am WE, was das genau war. Die BAFA ändert ja auch immer mal wieder was.

So etwas kostet ja mehrere hundert Euro und
für einen Grobcheck wäre das sehr viel Geld.

Nö - wenn man saniert, macht man sich nachher um Beträge

Hallo Michael!

Die Dämmung über dem beheizten Bereich ist zurzeit nur 10 cm
dick. Zeitgemäß scheinen eher 20 cm zu sein.

Die cm sind nicht das Thema, sondern auf welche
Dämmeigenschaft du am Ende kommst.
Insbesondere auf das Thema Taupunkt achten!

Das mit dem Taupunkt ist dann wohl eher die Sache des Planers.

Wie findet man einen guten Bauleiter? Muss das ein Architekt
sein oder kann das auch ein Bauingenieur machen?

Wichtig ist vor allem:

  • eine breite Kenntnis von allen Themen rund um die Baustelle
  • Planungstalent
  • Koordinationstalent
  • Ahnung, wo gepfuscht wird/werden kann, was spezielle Risiken
    sind
  • hat die Handwerker im Griff
    Das hat mehr mit Erfahrung zu tun, weniger mit Ausbildung.

Okay. Dann müssen wir uns jemanden suchen, der Erfahrung als Bauleiter hat.

Architekten halte ich (Verallgemeinerung!!!) nur beim Thema
Design für kompetent.
Wenn du technisch sanierst: was soll der/die beitragen?
Wozu gibt es sonst z.B. BauIng, Statiker und Architekten als
Ausbildung, wenn die als Ergebnis alle das gleiche könnten?

Von denen hat wohl jeder einen anderen Schwerpunkt.

Ich hoffe, ihr habt euch das mit der Photovoltaikanlage sehr
gut überlegt, da das Thema recht kontrovers diskutiert wird.

Warum? Die Rendite, die man mit einer solchen Anlage erzielt, ist doch sicher,
weil die Einspeisevergütung für 20 Jahre festgelegt ist.

  • das stimmt nicht so ganz: die Vergütung ist für jede
    gelieferte(!) kWh garantiert; Rendite bezieht sich auf
    Gewinn/Verlust im Verhätnis zur Gesamtinvestition. Sollte die
    Anlage nicht liefern, dann gibt es auch keinen Gewinn.

Das ist mir klar.

  • die Investition ist hoch - bei jeder hohen Investition gibt
    es ein Restrisiko (egal was das ist und wer da etwas erzählt)
  • wenn etwas kaputt geht (kann immer mal passieren) und das
    passiert im „falschen“ Monat, dann haut das massiv auf die
    Rendite. Wenn etwas heute kaputt geht, ist es ja i.d.R. nicht
    morgen ersetzt.

Aber in einigen Tagen.

  • jegliche Abschattung (Baum, Antenne) oder Verschmutzung
    (z.B. Pollen) verringert massiv den Ertrag

Das weiß ich. Da muss man die Anlage so planen, dass kein Schatten darauf fällt. Verschmutzungen werden ja vom Regen abgewaschen.

  • Man muss permanent kontrollieren (nicht nur,ob was an Strom
    geliefert wird, sondern auch ob der Ertrag im Verhältnis ok
    ist); siehe vorherigen Punkt

Dafür gibt es doch Programme.

Ich finde Photovoltaik total klasse, aber nur im großen
Maßstab mit Profibetreuung (persönliche Meinung!!).

Was verstehst du unter „Profibetreuung“?

Im
Eigenheim bin ich Anhänger von Thermosolar (auch persönliche
Meinung!!).

Meinst du damit Solaranlagen zur Warmwassererzeugung? Die sollen sich ja kaum lohnen.

Viele Grüße
Tanja

Hallo Michael!

War das bei dir wirklich eine von der BAFA geförderte
Energieberatung?

Ja - ich checke das mal am WE, was das genau war. Die BAFA
ändert ja auch immer mal wieder was.

So etwas kostet ja mehrere hundert Euro und
für einen Grobcheck wäre das sehr viel Geld.

Nö - wenn man saniert, macht man sich nachher um Beträge

Hallo,

War das bei dir wirklich eine von der BAFA geförderte
Energieberatung?

Ja - ich checke das mal am WE, was das genau war. Die BAFA
ändert ja auch immer mal wieder was.

Ich finde den Beleg nicht mehr :frowning:
Aber es war von der BAFA gefördert und so etwas in der Art:
800 EUR Kosten, 500 EUR Zuschuss, 300 EUR selbst (genaue Kosten weiß ich nicht mehr).
Leistung war: Begehung und Bericht

Wir hatten damals keinen genauen Fokus - nur so ein „mal sehen was da rauskommt“.

Grüße
Michael

Hallo Tanja,

Das mit dem Taupunkt ist dann wohl eher die Sache des Planers.

Im Prinzip ja - ich würde da jedenfalls auf Details drängen, warum er/sie meint, dass das dann kein Thema sein wird.
Wenn das nämlich schief geht hast DU das Problem.
Der Gerichtsweg ist im Bereich Bauen nur ein Notnagel - ehrlich.
Was wohl eine präventive Massnahme sein kann ist eine Fussboden-, Wand- oder Randleistenheizung (kann man auch kombinieren).
Und latürnich das „Lüftungskonzept“.

Wozu gibt es sonst z.B. BauIng, Statiker und Architekten als
Ausbildung, wenn die als Ergebnis alle das gleiche könnten?

Von denen hat wohl jeder einen anderen Schwerpunkt.

Ja - deswegen meine Neigung zu Praktikern und BauIng bei Sanierung im energetischen Bereich

Wenn etwas heute kaputt geht, ist es ja i.d.R. nicht
morgen ersetzt.

Aber in einigen Tagen.

Das bleibt zu hoffen. Einen Rechtsanspruch hat man darauf nicht (wenn es nicht anders im Vertrag steht).

Verschmutzungen werden ja vom Regen abgewaschen.

Nicht so einfach. Es gibt Sachen, die sind recht hartnäckig.
Und man benötigt dazu halt auch Regen - ist im Sommer (gut - nicht in diesem) nicht selbstverständlich.

  • Man muss permanent kontrollieren (nicht nur,ob was an Strom
    geliefert wird, sondern auch ob der Ertrag im Verhältnis ok
    ist); siehe vorherigen Punkt

Dafür gibt es doch Programme.

Klar, aber man muss die Zeit aufwenden und die technische Ausstattung an der Anlage haben. (Extra Zeit, extra Kosten)

Was verstehst du unter „Profibetreuung“?

Eine, die immer verfügbar ist, also z.B. nicht im Urlaub, täglich schaut usw. - lohnt sich wohl nur für die Großanlagen.

Meinst du damit Solaranlagen zur Warmwassererzeugung? Die
sollen sich ja kaum lohnen.

Nicht nur WW auch Heizung.
Ob sich das „lohnt“ ist eins dieser „religiösen“ Themen :wink:

  • wer kennt die Preise für Energie verbindlich für die nächsten 10 Jahre: keiner! Also kann man nur raten und nicht rechnen.
  • es gibt noch weitere technische Gründe, die aus meiner Sicht dafür sprechen

Wenn dich das Thema Thermosolar/Fotovoltaik interessiert, dann stelle am besten eine Frage ins Forum - dann können andere auch mit diskutieren. Wir verlassen ja hier das Ursprungsthema.

Schöne Grüße
Michael

Hallo,

War das bei dir wirklich eine von der BAFA geförderte
Energieberatung?

Ja - ich checke das mal am WE, was das genau war. Die BAFA
ändert ja auch immer mal wieder was.

Ich finde den Beleg nicht mehr :frowning:
Aber es war von der BAFA gefördert und so etwas in der Art:
800 EUR Kosten, 500 EUR Zuschuss, 300 EUR selbst (genaue
Kosten weiß ich nicht mehr).
Leistung war: Begehung und Bericht

Wir hatten damals keinen genauen Fokus - nur so ein „mal sehen
was da rauskommt“.

Okay, danke!

Gruß
Tanja

Hallo Michael!

Das mit dem Taupunkt ist dann wohl eher die Sache des Planers.

Im Prinzip ja - ich würde da jedenfalls auf Details drängen,
warum er/sie meint, dass das dann kein Thema sein wird.
Wenn das nämlich schief geht hast DU das Problem.
Der Gerichtsweg ist im Bereich Bauen nur ein Notnagel -
ehrlich.
Was wohl eine präventive Massnahme sein kann ist eine
Fussboden-, Wand- oder Randleistenheizung (kann man auch
kombinieren).
Und latürnich das „Lüftungskonzept“.

Die Heizkörper sollen drin bleiben und eine Lüftungsanlage ist auch nicht vorgesehen. Es geht zunächst nur um die Dachsanierung und eventuell um eine Wärmedämmung für die Außenwände.

Wenn etwas heute kaputt geht, ist es ja i.d.R. nicht
morgen ersetzt.

Aber in einigen Tagen.

Das bleibt zu hoffen. Einen Rechtsanspruch hat man darauf
nicht (wenn es nicht anders im Vertrag steht).

Aber lange Lieferzeiten für Solarmodule gibt es nicht mehr.

Verschmutzungen werden ja vom Regen abgewaschen.

Nicht so einfach. Es gibt Sachen, die sind recht hartnäckig.

Was denn zum Beispiel?

  • Man muss permanent kontrollieren (nicht nur,ob was an Strom
    geliefert wird, sondern auch ob der Ertrag im Verhältnis ok
    ist); siehe vorherigen Punkt

Dafür gibt es doch Programme.

Klar, aber man muss die Zeit aufwenden und die technische
Ausstattung an der Anlage haben. (Extra Zeit, extra Kosten)

Ja, das schon.

Meinst du damit Solaranlagen zur Warmwassererzeugung? Die
sollen sich ja kaum lohnen.

Nicht nur WW auch Heizung.
Ob sich das „lohnt“ ist eins dieser „religiösen“ Themen :wink:

  • wer kennt die Preise für Energie verbindlich für die
    nächsten 10 Jahre: keiner! Also kann man nur raten und nicht
    rechnen.
  • es gibt noch weitere technische Gründe, die aus meiner Sicht
    dafür sprechen

Aha. Mal sehen, was uns der Energieberater rät.

Viele Grüße
Tanja

Hallo Tanja,

Die Heizkörper sollen drin bleiben und eine Lüftungsanlage ist
auch nicht vorgesehen. Es geht zunächst nur um die
Dachsanierung und eventuell um eine Wärmedämmung für die
Außenwände.

Ok, dann besondere Vorsicht, da ihr von Dach-luftundicht zu Dach-luftdicht wechselt.
Ferndiagnose geht eh nicht und dann habe ich auch zu wenig Ahnung.

Aber lange Lieferzeiten für Solarmodule gibt es nicht mehr.

Geht nur ums Risiko: wenn es schon bei Autoersatzteilen zu Problemen kommen kann - warum nicht auch bei Solaranlagenkomponenten?
(Murphy’s Law)

Verschmutzungen werden ja vom Regen abgewaschen.

Nicht so einfach. Es gibt Sachen, die sind recht hartnäckig.

Was denn zum Beispiel?

Ein Freund von mir hat Stress mit bestimmten Pollen - die haben dann auf dem Kollektor geklebt wie blöd. Die durften dann „schrubben“.
Vögel sind auch sehr „beliebt“.

Wie gesagt: ich habe mir dazu meine persönliche Meinung gebildet und dann da keine Energie mehr reingesteckt (also energiesparend :wink:

Viel Spasss noch
Michael