Energieeffizienz

Guten Tag,

Zur Definition von Energieeffizienz gibt es das

KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV2007)
Der Jahres-Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust dürfen
maximal 70 % der nach EnEV2007 zulässigen Werte erreichen.
Der Jahres-Primärenergiebedarf ist auf maximal 60 kWh/m² Gebäudenutzfläche beschränkt."

Ein Haus mit 60 kWh/m² pro Jahr entspricht also dem
kfw-Effizienzhaus 70 (EnEV2007).

Solche Werte sind bei freistehenden Einfamilienhäusern naturgemäß schwieriger zu
erreichen als in einer verschachtelten Wohnanlage.

Frage: Habe ich auch dann ein KfW-Effizienzhaus 70,
wenn ich die 60 kWh/m² pro Jahr nur mit Hilfe einer Luft / Luft Wärmepumpe erreiche?

Anders gefragt: Wenn mein Haus mit seinem Isolationsaufwand dem KfW-Effizienzhaus 70 entspricht (dreifach-Glassisolierung, 14 cm Styropor, 20 cm Dachisolierung etc…)
und ich anstatt einer Gasheizung (die dann 60 kWh/ m² pro Jahr braucht, bei 100 m² Wohnfläche also genau 6000 kWh je Heizperiode),
die Raumheizung mit einer Wärmepumpe betreibe,
die ca. 2/3 der Heizenergie aus der Außenluft holt,
sodass mein Primärenergiebed. theoretisch nur noch
2000 kWh Strom wäre - ist es dann immer noch ein
EnEV2007-Haus?

oder auch so: wenn m,ein obiges 100m²-Beispielhaus rechnerisch 18000 kWh/m" pro Jahr verbrauchen würde und ich es mit der besagten Wärmepumpe (2/3 der Heizenergie aus der Außenluft) betriebe, würde es dann (mit dem verbleibenden Primärenergiebed. von 6000 kWh / Heizperiode ) auch so ein EnEV2007-Haus?

wie ist die Rechtslage?

Danke für eure Tipps.

Hallo,

tut mir leide - aber Wohnungsbau ist nicht wirklich mein Bereich. Bevor ich Halbwahrheiten von mir gebe, fragt lieber weiter!

Viel Erfolg und beste Grüße
Sylvia Schädlich

Hallo,
bin leider nicht in der Lage, diese Frage zu beantworten.
Horst

Die Berechnung des Primärenergiebedarfs setzt sich aus den Verlusten durch Hülle und Anlage zusammen. Weiterhin wird noch der verwendete Energieträgerfaktor berücksichtigt. Bei Elektrowärmepmpen: Strom (Primärenergiefaktor derzeit 2,6) D.h. nach Deiner Rechnung 2000kWh x 2,6.
Wenn der geforderte max. Qp und die anderen Randbedingungen mit einer Konstellation nach EnEV erreicht wird, ist dies auch förderfähig.
Von Luft/Wasserwärmepumpen möchte ich aber für monovalente Betriebsweisen abraten. Die Herstellerangaben sind häufig geschönt. COP Zahlen entsprechen nicht System-Jahresarbeitszahlen! Es wird auch nicht leicht sein die für eine BAFA Wärmepumpenförderung erforderliche Unterschrift für die erforderliche JAZ unter die Vereinbarung zu bekommen. Schon mal über Sole-WP oder Pelletheizung nachgedacht? Außerdem: wenn schon Wärmepumpe dann mit zertifiziertem Ökostrom betrieben!
Für alles Weitere stehen unabhängige und erfahrene BAFA Energieberater zur Verfügung.
LG
projektRAUM

Hallo Herr Eknelli,

Ihre Frage ist zwar schon eine Weile her, aber ich möchte trotzdem noch ein paar Tipps loswerden und hoffe, Ihnen damit wenigstens etwas weiterzuhelfen.

Ich empfehle Ihnen zum Einen, sich direkt bei der KfW zu erkundigen. Die Telefonnummmer für Ihr Anliegen lautet:
0180 1 33 55 77

Seit dem 1.10. 2009 ist übrigens eine überarbeitete Fassung der EnEV in Kraft, die strengere Kriterien für Neubau und Sanierung anlegt. Für die Sanierungsförderung ist der folgende Link hilfreich, in dem auch die Förderung des Einbaus einer Wärmepumpe definiert wird:
http://www.kfw-foerderbank.de/DE_Home/KfW-Formul26/M…

Sollten Sie sich noch genauer über die Fördermöglichkeiten informieren wollen, hilft auch dieser interaktive Förderratgeber:
http://www.klima-sucht-schutz.de/energiesparen/energ…

Freundliche Grüße,
Sophie Fabricius

Guten Tag,

Zur Definition von Energieeffizienz gibt es das

KfW-Effizienzhaus 70 (EnEV2007)
Der Jahres-Primärenergiebedarf und der
Transmissionswärmeverlust dürfen
maximal 70 % der nach EnEV2007 zulässigen Werte erreichen.
Der Jahres-Primärenergiebedarf ist auf maximal 60 kWh/m²
Gebäudenutzfläche beschränkt."

Ein Haus mit 60 kWh/m² pro Jahr entspricht also dem
kfw-Effizienzhaus 70 (EnEV2007).

Frage: Habe ich auch dann ein KfW-Effizienzhaus 70,
wenn ich die 60 kWh/m² pro Jahr nur mit Hilfe einer Luft /
Luft Wärmepumpe erreiche?

Anders gefragt: Wenn mein Haus mit seinem Isolationsaufwand
dem KfW-Effizienzhaus 70 entspricht (dreifach-Glassisolierung,
14 cm Styropor, 20 cm Dachisolierung etc…)
und ich anstatt einer Gasheizung (die dann 60 kWh/ m² pro Jahr
braucht, bei 100 m² Wohnfläche also genau 6000 kWh je
Heizperiode),
die Raumheizung mit einer Wärmepumpe betreibe,
die ca. 2/3 der Heizenergie aus der Außenluft holt,
sodass mein Primärenergiebed. theoretisch nur noch
2000 kWh Strom wäre - ist es dann immer noch ein
EnEV2007-Haus?

oder auch so: wenn m,ein obiges 100m²-Beispielhaus rechnerisch
18000 kWh/m" pro Jahr verbrauchen würde und ich es mit der
besagten Wärmepumpe (2/3 der Heizenergie aus der Außenluft)
betriebe, würde es dann (mit dem verbleibenden
Primärenergiebed. von 6000 kWh / Heizperiode ) auch so ein
EnEV2007-Haus?

die Frage hat sich in der Zwischenzeit wohl erledigt.
Sorry für die späte Antwort.

Nicolas Esseiva