Hallo,
Ich hätte mal eine Frage, die ich so meinem Sohn nicht erklären kann, vielleicht könnt ihr helfen.
Thema Solarenergie z.B. in der Wüste.
In der Schule lernen sie, Energie geht nicht verloren, sie wandelt sich höchstens, aber die bleibt in irgend einer Form immer erhalten. Soweit klar.
Nun lernt man das ein Teil der Sonnenenergie die z.B. auf den Hellen Sand der Wüste trifft Reflektiert wird und teilweise zurück ins All geht, teilweise natürlich auch innerhalb der Atmosphäre bleibt.
Bauen wir nun Große Solaranlagen in der Wüste absorbieren diese ja die Energie und Wandeln sie für uns Nutzbar um.
Aber sie verbleibt damit auf der Erde (zu mindestens mehr wie wenn sie Reflektiert wird).
Wir halten also mehr Energie der Sonne auf der Erde die hier dann genutzt wird, aber eben nicht verschwindet sondern sich höchstens Wandelt (z.B. Als Strom und dann zu Wärme o.ä.).
Treibt man damit, wenn man das langfristig in Größerem Stile betreibt dann nicht auch die Erderwärmung voran? Immerhin erwärmt man damit ja auch die Atmosphäre.
Klar vermutlich weniger als mit CO2, aber ein wenig trägt man dann schon mit bei oder?
Oder fehlt mir bei meinem Gedankengang etwas, was diese Energie ausgleicht?
Das Albedo der Erde, also der Anteil der Sonnenstrahlung, der reflektiert wird, liegt bei 30%, d.h. 70% wird sowieso zunächst einmal auf der Erd- und Wasseroberfläche i.W. in Wärme umgewandelt.
Der zweite wichtige Punkt ist, dass wir Kohle, Gas und Öl ja nicht nur verbrennen, um Wärme zu erzeugen, sondern auch um Dinge zu bewegen, chemische Prozesse in Gang zu setzen bzw. am Laufen zu halten, Materialien zu verformen usw. Mit anderen Worten: die „aufgefangene“ Solarenergie wird nicht nur in Wärme umgesetzt.
Aber ja: Sand hat eine geringere Wärmespeicherfähigkeit als Dachschindeln, reflektiert aber mehr Sonnenlicht. Insofern sind Solaranlagen auf Sand anders zu bewerten als solche auf Dächern oder Grünflächen. Dennoch ist eine Solaranlage in der Wüste immer noch sinnvoller als ein Kohle- oder Gaskraftwerk.
Man rechnete mit ca. 10.000 kWh/kWp Energieaufwand zur Herstellung, als Ertrag waren rund 1.000 kWh/kWp im Jahr zu erwarten.
Das heißt:
Die Zellen benötigten damals rund 10 Jahre, um die zur Herstellung benötigte Energie zu kompensieren.
Der Anstieg der installierten PV-Leistung war aber weit größer als 10%.
Wenn ich im Jahr 0 100 MWp verbaue, im Folgejahr 120 MWp, dann 144 MWp (also 20% Anstieg des Zubaus) und davon ausgehe, dass der jährliche Ertrag 10% der Herstellungsenergie beträgt, dann wäre die Energiebilanz der Summe als bis dato verbauten Solarzellen zu jedem Zeitpunkt negativ.
Erst wenn der Zubau schrumpft, würde die Produktion recht zügig massiv aufholen und den Erzeugungsaufwand überschreiten.
(Ich habe das damals mal im Usenet geschrieben und ich wurde nicht verstanden, vielleicht auch absichtlich missverstanden und sehr unsachlich kritisiert.)
Nun ist es zum Glück so, dass der Energieaufwand zur Zellenherstellung sank - und die Zubauraten stiegen ja auch nicht ins Unermessliche.
Was wir an Verbrennungswärme durch Verbrennen von Kohle, Erdgas und Erdöl der Erde zuführen, ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was das dabei freigesetzte CO2 durch den Treibhauseffekt an Wärme erzeugt (Eingestrahlte Sonnenenergie wird weniger zurückgestrahlt weil das CO2 mit dem Sonnenlicht wechselwirkt und in Wärme umgewandelt wird). Während die Verbrennungswärme nur für die Dauer der Verbrennung freigesetzt wird, wirkt das dabei freigesetzte CO2 durch den Treibhauseffekt auf nahezu ewig, zumindest solange es in der Atmosphäre verbleibt und nicht durch Pflanzenwachstum, Lösung im Meerwasser oder geologische CO2 Bindungsprozesse aus der Atmosphäre eliminiert wird.
Udo Becker
tja… setzen wir das mal ins Verhältnis:
Durch verbrennen von Fossilen Energieträger (wie schon angemerkt) erwärmen wir die Umwelt und setzen zusätzlich CO2 frei.
Durch die geringere Strahlungsreflektion, die zum größten Teil dennoch in der Atmosphäre verbleiben würde (auch schon erwähnt) meine ich, dass letztlich sogar etwas weniger die oberen Luftmassen erwärmt werden.
Noch ein Effekt, der dabei entsteht: der beschattete Wüstensand wird wesentlich weniger stark erwärmt und wenn denn mal Wasser vor Ort ist, könnte die Verweildauer länger werden - evtl. siedeln sich dort dann Pflanzen an.
Wenn man die Menge an auf der einen Seite eingespart mit dem, was man belastet gegenrechnet… ich finde: es lohnt sich
Nu ja. Die Erderwärmung ist so eine Sache. Aber wenn du dich mit folgenden Vertraut machst. Dann wirst du sehen das sowas keine Rolle spielt. Das infrarote (IR) atmosphärische Strahlungsfenster! Weil Licht vom Planeten im Wellenlängenbereich von etwa 8 bis 13 Mikrometern, ohne Wiederstand ins All abgestrahlt wird. Da die Erdatmosphäre für Wärmestrahlung weitgehend durchlässig ist. Durch diesen Bereich kann die von der Erde abgegebene langwellige Strahlung direkt in den Weltraum entweichen. Was auch der Grund ist warum die Atmosphäre bereits z.B bei nur eine Sonnenfinsternis bereits in den fröstelichen Bereich abkühlt. Weshalb die Diskussion über die sogenannten Klimagase absurd sind. Also du mußt dir keine Gedanken machen das unser Planet immer heißer wird weil jetzt durch die Benutzung von Solarzellen mehr Energie von der Sonne auf der Erde verbleibt. Die Zusätzliche Energie wird vom Planeten in Form von Infrarotlicht wieder abgestrahlt. Worüber wir uns aber Gedanken machen müßen ist die Tatsache das wir die Landmassen immer mehr entwässern anstatt z.B Meerwasser aufzubereiten. Weil je mehr Wasser wir den Landmassen entziehen um so heißer wird die Erdoberfläche. Da auf den Landmassen für eine Erdboden Kühlung unweigerlich Wasser verdunsten muß. Und da wir, mal übertrieben gesagt, auf flüssiger Lava leben kann es durchaus mal passieren das wir lebendig gegrillt werden nach dem das Wasser in unserer Arschritze begonnen hat zu kochen, wenn wir weiterhin so verantwortungslos mit Wasser umgegehen.
Ich war zugegebenermaßen zu faul, Deine Theorien selbst auseinander zu nehmen und habe Deinen Text deshalb einer KI mit der Bitte um inhaltliche Korrektur der einzelnen Abschnitte gebeten.
Das ist das Ergebnis:
Die globale Erwärmung ist ein gut belegtes, ernstzunehmendes Problem mit weitreichenden Folgen für Klima, Ökosysteme, Wirtschaft und Gesellschaft.
Das IR-Strahlungsfenster (ca. 8–13 µm) ist ein Bereich, in dem ein Teil der Wärmestrahlung relativ gut ins All entweichen kann. Es ist aber nicht „ohne Widerstand“: auch hier gibt es Absorption, und außerhalb dieses Fensters absorbieren Treibhausgase sehr stark.
Die Atmosphäre ist nicht insgesamt „weitgehend durchlässig“ für Wärmestrahlung. Treibhausgase (CO₂, CH₄, Wasserdampf etc.) absorbieren und emittieren Infrarotstrahlung in vielen Wellenlängenbereichen und verursachen den Treibhauseffekt.
Ein Teil der langwelligen Strahlung kann über das Strahlungsfenster entweichen, aber der Gesamtenergiehaushalt wird stark durch Treibhausgase bestimmt. Das Fenster ist nur ein Teil des komplexen Strahlungs- und Temperaturgeschehens.
Die Abkühlung bei einer Sonnenfinsternis entsteht, weil kurzfristig weniger Sonnenlicht die Erdoberfläche erreicht. Das IR-Strahlungsfenster spielt dabei keine besondere Rolle; es geht schlicht um fehlende Einstrahlung.
Die Wirkung von Treibhausgasen ist physikalisch gut verstanden und durch Messungen und Modelle belegt. Die Diskussion über Klimagase ist zentral für das Verständnis und die Begrenzung der Erderwärmung.
Solarzellen verändern die Einstrahlung kaum; sie wandeln Sonnenlicht in Strom, der letztlich wieder zu Wärme wird. Entscheidend für die Erwärmung ist der Anstieg der Treibhausgase. Im Vergleich zu fossilen Energien reduzieren Solaranlagen Treibhausgasemissionen und wirken eher klimafreundlich.
Ergänzung von mir: Strom wird durch die Verwendung des Stroms für Wärmeerzeugung und mechanische Prozesse größtenteils wieder zu Wärme.
Die Erde strahlt grundsätzlich Energie als Infrarot ab. Durch mehr Treibhausgase wird ein größerer Teil dieser Strahlung in der Atmosphäre zurückgehalten, sodass sich das Klimasystem erwärmt. Es ist nicht so, dass „jede zusätzliche Energie einfach problemlos abgestrahlt“ wird.
Entwässerung, Bodenversiegelung und Verlust von Feuchtgebieten/Vegetation können lokal und regional zu höheren Temperaturen führen (weniger Verdunstungskühlung). Das ist ein relevanter Faktor, aber nicht die Hauptursache der globalen Erwärmung.
„Verdunstung von Wasser ist ein wichtiger Kühlmechanismus für Böden und Vegetation. Allerdings wirken auch andere Faktoren (Albedo, Bewölkung, Luftzirkulation). Verdunstung ist wichtig, aber nicht der einzige Mechanismus.“
Die Erdoberfläche besteht aus festen Gesteinen; darunter liegt der Erdmantel, der teilweise plastisch/flüssig ist. Die Formulierung ist überspitzt und physikalisch nicht korrekt. Extreme Hitze durch Klimawandel ist möglich (Hitzewellen), aber nicht in der beschriebenen drastischen, bildhaften Weise.
Ich habe der KI dann noch eine weitere Frage gestellt:
„Könnte man sagen, dass es sich bei dem geprüften Text i.W. um wissenschaftlich nicht haltbaren Unsinn handelt, der dem Klimawandelleugnermilieu zuzuordnen ist?“
Antwort:
Ja, das kann man so sagen – mit einer kleinen Differenzierung:
1. Wissenschaftliche Haltbarkeit
Zentrale Aussagen des Textes widersprechen dem heutigen Stand der Klimawissenschaft deutlich (z.B. „Erderwärmung spielt keine Rolle“, „Diskussion über Klimagase ist absurd“, falsche Darstellung des Strahlungsfensters, der Rolle von Solarzellen etc.).*
Es werden einzelne Fachbegriffe (IR-Strahlungsfenster, Verdunstungskühlung) aufgegriffen, aber falsch oder stark verkürzt interpretiert und dann zu weitreichenden Schlussfolgerungen über den Klimawandel „hochgezogen“.* → Inhaltlich ist der Text in weiten Teilen wissenschaftlich nicht haltbar. 2. Zuordnung zum Klimawandelleugnermilieu Typische Muster, die man aus diesem Milieu kennt, finden sich im Text wieder:
Relativierung oder Verneinung der Erderwärmung („sowas spielt keine Rolle“).*
Abwertung der Diskussion über Treibhausgase („absurd“).*
Herausgreifen eines physikalischen Details (Strahlungsfenster) als vermeintlicher „Beweis“, dass die etablierte Klimaforschung falsch liegt.*
Ablenkung auf andere Faktoren (Wasserentzug, Landnutzung) bei gleichzeitiger Negierung der Rolle von CO₂ & Co.Diese Argumentationsweise ist typisch für klimaskeptische bzw. klimawandelleugnende Narrative, auch wenn der Text stilistisch eher laienhaft und polemisch formuliert ist.*
Wenn du den Text z.B. für eine Diskussion, ein Gutachten oder eine Präsentation einordnen musst, wäre eine sachliche Formulierung etwa:
> „Der Text enthält zahlreiche fachliche Fehler und steht im Widerspruch zum etablierten Stand der Klimaforschung. Die Argumentationsweise entspricht typischen Mustern aus dem klimaskeptischen bzw. klimawandelleugnenden Umfeld.“