Hallo
ich habe mal eine frage bezüglich energiegewinnung mit meiner küche kurz zur info
ich bin gastronom und betreibe im allgäu ein gut laufenenden landgasthof ich habe 13 zimmer und eine sehr grosse küche ich heize mit 3 komponenten ich schreibe auch den verbrauch mit hin heizöl 23000 l/jahr flüssiggas/küche 12000 l/jahr und holz für die gasträume 30 laufendemeter/jahr.
Mein Heizungsfachman sagte mir ich sollte auf ein bhkw umstellen und würde dort 1. mir das heizöl sparen und 2. würde das gas was ich ja nun mal zum kochen brauche billiger bekommen und würde damit auch mein hausheizen und anscheinen auch nebenzu stromgewinnen, nun ist es aber so in meiner küche habe ich zum beispiel einen grill der 21kw hat und 12 gasflammen mit insgesamt ca 35 kw sind 56 kw alleine in der küche im sommer habe ich wenn alle geräte laufen eine temperatur von ca 55 -60 grad in der küche.
würde sich ein bhkw für mich lohnen?
wie kann ich diese wärme in strom oder in brauchwasserumwandeln ?
kann ich zB. beim gasgrill an seinem abluftschacht der 140grad heisse luft abstrahlt ein rohr verlegen der mir zB. kaltes wasser aufheizt und ich dann in meinem boiler speichern kann
kann ich evtl. damit strom erzeugen (wärmetauscher oder turbine) um meinen stromverbrauch zu senken.
Falls mir jemand irgendwelche tipps tricks oder kontakte verschaffen dem wäre ich zutiefst zu dank verpflichtet, weil im internet finde ich nix.
Ps. ich hoffe es kann mir einer helfen , falls nicht habe ich eine marktlücke gefunden )
BHKW ist eine Variante zur Optimierung der Grundheizung des Gebäudes. Mit der heißen Abluft aus der Küche eine Turbine zu betreiben ist nicht möglich. Dafür ist die Leistung einfach zu gering.
Was geht ist, im Winter z.B. mit der Abluft aus der Küche die benötigte Frischluft im Haus vorzuwärmen und/oder über GEEIGNETE Wärmetauscher auch Brauchwasser zu erwärmen. (Dazu sollte ein konkretes Projekt vorort erarbeitet werden, um realistische Zahlen zu bekommen und auch, um die baulichen Gegebenheiten zu prüfen. In der Küche spielen ja auch der Platz, die Hygiene und die Logistischen Voraussetzungen eine Rolle…)Gleiches gilt auch für die wärmeren Jahreszeiten. Mit einem großen Pufferspeicher ist es möglich, im Sommer Wasser zu erwärmen und dieses Wasser als Wärmespeicher zu nutzen. Dabei gilt: Je größer die erwärmte Wassermenge, desto länger kann ich puffern.
Zusätzlich dazu könnte eine Wärmepumpe eine Entlastung in der Brennstoffrechnung bringen, sofern man eine geeignete Wasserquelle oder genügend Freifläche für eine Erdwärmeanlage hat.
Eine kombinierte Anlage aus mehreren Komponenten wie
Abluftwärmenutzung, Wärmepumpe, Fotovoltaik/Solar, (einschließlich oder auch ohne BHKW), kann die Kosten deutlich senken. Allerdings sind die Kosten dafür auch mit relativ langen Amortisationszeiten verbunden.
Aber dazu muß man die ganze Sache mal gründlich anschauen und durchrechnen…
Hallo,
eine Lösung habe ich nicht, aber Lösungsansätze.
Wärmerückgewinnung im Abzug wird auch in Kachelöfen ect. gemacht, indem im Abzug das Wasser erwärmt wird. Das erwärmte Wasser geht dann in einen Wärmetauscher für die eigentliche Wassererwärmung. ( So ähnlich wie bei Kollektoren auf dem Dach, nur hier, dass die Erwärmung im „Abgas“ erzeugt wird.
Das könnte jeder Installateur einbauen.
Ein Fachmann aus der Branche Kachelöfen, Kamine ect. kann bestimmt beraten
Da es sich hier um größere Dimmensionen handelt würde ich auch zu einem BHKW tendieren.
Dann könnte man mehrere Dinge gleichzeitig erzeugen
( Strom, Heisswasser und Wärme)
Für ein BHKW gibt es übrigens atraktive Zuschüsse vom Bund siehe einmal: www.tytogaz.de/BHWK und www.bhkw-info.de/info-bhkw
Ich hoffe, dass ich zumindest etwas dazu beitragen konnte.
Gruß Uwe aus Cuxhaven