Energiesparlampen

Hi,

immerhin hat sich (diesmal) niemand über die bezeichnung „glühbirne“ aufgeregt. ist ja schon mal was…

Könnt das daran liegen, dass hier einer Frau gehelft wird hrhr…

Ich bin mir der Risiken des Bretts bewusst, ich muss die Frage ja mit Technikern diskutieren, … beruflich… in der Schule… auf Englisch… jaja, falschen Beruf gewählt. Hab mich schon mal hinsichtlich Physik, spezifische Wärmekapazität, Joule und Wattsekunde gewappnet.

Ich danke euch für die Antworten, auch für die pingeligen. :smile:

die Franzi

Hallo,

Wie wäre es nun, man hat einen Raum der rundum, also Decke,
Wänd, Boden, nahtlos verspiegelt ist?
Und im Raum ist eine Glühbirne die Licht aussendet.
Wenn die Spiegelung 100,000…%ig reflektiven würde, würd sich
doch nix erwärmen?
Oder wird dann doch die Luft erwärmt durch den Lichtdurchgang?

Wenn man alle realen physikalischen Effekte per Definition weg lässt,
dann bekommt man eben keine realen Ergebnisse. Insofern sind solche
hypothetischen Überlegungen ohne Nährwert.

Okay, keine konkrete Frage aus der Praxis :smile: aber würd mich
schon interessieren, einfach so.

Wenn die Spiegel bei jedem Lichtauftreffen 1 % absorbieren
dann gehe ich davon aus, nach einiger Zeit sind dann die
Spiegel erwärmt.
Natürlich nicht so stark wie wenn da schwarzer Stoff hängen würde.

Wie kommst du denn darauf?

Wenn da in der Mitte eine Energiequelle 100W abstrahlt, dann müssen die
ja irgend wo hin. Da ist es egal, ob die Spiegel 99,999% reflektieren
oder ob da schwarzer Stoff hängt. Es werden 100W an den Raum abgegeben
und letztendlich immer von den Wänden und der Luft absorbiert.
Das einzige was geringfügig anders sein wird, ist die
Temperaturverteilung zwischen Oberflächen und Luft.
Gruß Uwi

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Hi,

ich wusste, ich würde es bereuen, den :wink: - Smiley nicht zu
setzen. Es geht mir auch eher um die Vermutung, es wäre mein
Mann (guck mal in meine ViKa, dann wird es vielleicht klarer)

Irgendwie absolut nicht - aber das soll hier auch egal sein.

Habe anderswo glaub ich schon geschrieben, dass es mir schon
klar ist, dass Glühlampen Wärme produzieren, die dann in den
Raum abgegeben wird, den sie beleuchtet. Die Frage ist eher,
ob es spürbar ist (und nicht nur errechenbar)

Jein.
Es gibt die besonders in effektive Beleuchtung mittels Downlights, die also ausschließlich von der Decke den Boden beleuchten. Dort muss massiv Licht erzeugt werden, um den Raum hell zu bekommen.
(Schau Dir mal einen beliebigen Raum an - vielleicht, der in dem Du gerade sitztst - was siehst Du? - Wände! Keiner schaut sich den Boden an. Die Wände lassen einen Raum hell oder dunkel wirken. Und Downlights beleuchten halt keine Wände, die bekommen nur das reflektierte Licht vom Boden ab. Man kann davon ausgehen, dass bei einem Fußboden mittlerer Helligkeit mit Downlights gerne die 2-3fache Menge Licht benötigen.)
Ich kenne einen Raum, der so beleuchtet wird, der hat auf 4m x 4m
16 Einbaudownlights mit je 50W. Die merkt man!

20 100W Glühlampen erzeugen praktisch genausoviel Wärme wie ein 2000W Heizlüfter.

Genau. Aber das spürt man auch nur da, wo ein 2000W Heizlüfter
eine signifikante Erwärmung erzeugen würde. Eine
100W-Glühbirne ist für mein 16qm großes Wohnzimmer mehr als
genug und deutlich weniger als 20.

Absolut richtig. Und trotzdem wird die Heizung dieses Raumes dann 100W weniger benötigen, wenn die Lampe an ist.
Das ist nicht nachweisbar - die Lampe brennt ja nicht ständig.

Dass diese Argumente sehr nützlich für mich sind, hatte ich
schon geschrieben, mit sowas kann ich in meiner speziellen
Situation was anfangen - da geht es eher um alltägliche
Situationen und nicht um das, was theoretisch möglich und /
oder denkbar wäre.

Tatsache ist, dass das Argument, die Glühlampe wäre ja nicht so schlecht in ihrer Effizienz, weil sie die Heizung unterstütze, völlig Banane ist, aber trotzdem gerne mal angeführt wird. Genau darum geht es doch wahrscheinlich, oder?
Der Heizeffekt ist unter normalen (Wohn-)bedingungen völlig vernachlässigbar, im Sommer kontraproduktiv, im Winter hilfreich, aber auch viel zu teuer.

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Hallo Franzi!

und eine durchschnittliche Glühbirne kann doch keinen durchschnittlichen Raum um 3-4 Kelvin erwärmen.

naja, durchschnittlich ist immer Ansichtssache.

Ich hatte früher in meinem Wohnzimmer (ca. 25 qm) mehrere Halogen-Seilsysteme installiert, die zusammen mit 350 Watt an der Stromuhr saugten.

Ich könnt jetzt nicht sagen, das die im Winter den Raum nennenswert erwärmt hätten, ganz einfach, weil ich das Licht ja erst an mache, wenn ich abends nach hause komme, die Heizung dagegen von einer Schaltuhr gesteuert wird, damit es dann schon warm ist.

Aber im Hochsommer habe ich den Unterschied schon drastisch gespürt, da habe ich abends lieber im Dunkeln gessessen, weil die zwei oder drei Grad, die die Halogens obendrauf gelegt haben, unerträglich waren.

Und was relativ angeht: mittlerweile habe ich ein eigenes Haus mit einem „relativ“ kuscheligen Wohnzimmer von 80 qm. Licht plane ich etwas großzügiger. Wenn ich später die theoretisch mögliche Maximalbeleuchtung fahre, komme ich auf knapp 2200 Watt. Wohgemerkt keine Glühbirnen, nur Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen und LED.
Alles ist relativ (um nicht zu sagen: relativ hell :wink:

lg, mabuse