Energiesparlampen

Hi,

ein paar Fragen, ich denke ihr könnt mir das beantworten!?

  1. Energiesparlampen sind doch auch „nur“ Leuchtstofflampen!? Und diese sollten doch „flackern“ durch den Wechselstrom. So kenn ich das jedenfalls bei den normalen Industrieleuchtstoffröhren. Wenn ich diese mit kurzer Verschlusszeit einer Kamera fotografiere, sind sie mal an, mal „halb an“ mal aus bzw. fast aus. Jetzt habe ich eine Energiesparlampe einfach mal mit 1/8000 Sekunde fotografiert, sie besteht aus 4 einzelnen Röhren(!?) und sie war auf jedem Foto gleich hell! Auch die einzelnen Röhren (sind das überhaupt einzelne?) hatten immer die gleiche Helligkeit. Also flackert sie gar nicht wie ich dachte. Wie kommts?

  2. Standard scheint bei Leuchtstoffröhren und gerade bei Energiesparlampen eine Farbtemperatur von 2700 Kelvin zu sein. Warum gibt es so wenig mit 6500 Kelvin? Bei gleicher Qualitätsklasse hatten sie den gleichen Preis. Will das wirklich keiner? Liegt das an der Gewöhnung der klassischen Glühbirne? Oder gibts einen anderen Grund?

Gruß
Stephan

Hi,

ein paar Fragen, ich denke ihr könnt mir das beantworten!?

  1. Energiesparlampen sind doch auch „nur“ Leuchtstofflampen!?
    Und diese sollten doch „flackern“ durch den Wechselstrom. So
    kenn ich das jedenfalls bei den normalen
    Industrieleuchtstoffröhren. Wenn ich diese mit kurzer
    Verschlusszeit einer Kamera fotografiere, sind sie mal an, mal
    „halb an“ mal aus bzw. fast aus. Jetzt habe ich eine
    Energiesparlampe einfach mal mit 1/8000 Sekunde fotografiert,
    sie besteht aus 4 einzelnen Röhren(!?) und sie war auf jedem
    Foto gleich hell! Auch die einzelnen Röhren (sind das
    überhaupt einzelne?) hatten immer die gleiche Helligkeit. Also
    flackert sie gar nicht wie ich dachte. Wie kommts?

Gute Energiesparlampen besitzen ein elektronisches Vorschaltgerät. Dieses betreibt sie nicht mit der Netzfrequenz von 50Hz sondern mit rund 20.000Hz - das siehst Du bei einer Belichtungszeit von 1/8.000 nicht mehr.

LG
Stuffi

Hallo,

Gute Energiesparlampen besitzen ein elektronisches
Vorschaltgerät.

Das haben heutzutage selbst die billigsten Energiesparlampen.

Dieses betreibt sie nicht mit der Netzfrequenz
von 50Hz sondern mit rund 20.000Hz - das siehst Du bei einer
Belichtungszeit von 1/8.000 nicht mehr.

Wesentlich ist, dass die 50-Hz-Netzspannung zunächst gleichgerichtet und mit einem Kondensator gesiebt wird, bevor sie wieder in hochfrequente Wechselspannung umgewandelt wird. Ohne den Kondensator würde die Lampe trotz der hohen Betriebsfrequenz mit 100 Hz Flackern.

Jörg