Energiesparlampen dimmbar?

Hallo zusammen,
bis jetzt war das dimmen von Energiesparlampe ja wohl ehr ein Problem.
Nun habe ich gehört das es dort wohl was neues gibt und etwas gesucht:

http://www.osram.de/osram_de/Consumer/Beleuchtung_fu…

Stellt sich mir jetzt die Frage ob schon jemand Erfahrung damit hat,
denn die Lampen haben echt einen stolzen Preis.

PS
Ich suche KEINE Halogenlampe in Glühlampengehäuse!!

Dankeschön für Antworten
Holger

Hallo,
wurde kürzlich hier schon diskutiert.
/t/dimmbare-energiesparleuchten–2/4997728/3
Gruß Uwi

Mach den Test:
Wenn selbst „Spezialbirnen“ wie im bereits beschriebenen Artikel, flackern…
Das machen normale auch.

Wenn du immer eine ganz bestimmte Helligkeit benötigst, stelle deinen Dimmer darauf ein und verzichte auf das „Runterdrehen“ nach dem Einschalten.
Oder…
Öffne das Dimmergehäuse und blockiere den Dimmerregler mechanisch, so dass man nicht in den „Flackerbereich“ hinunter dimmen kann.

Denk bitte dabei aber daran, dass du an einem Teil bastelst, dass Strom führt. Also (natürlich) vorher Stecker raus oder Sicherung.
Und was du als mechnische Sperre einbaust/einklebst, sollte auch keinen Strom, leiten können. (Kunststoff, Holz etc.)

Hallo @BigJohn
danke für deine Antwort, auch wenn es so bei mir nicht relevant ist.
Mein Dimmer wird über mehrere Taster ferngesteuert und ich habe mal El.-Installateur gelehnt und weiß damit umzugehen.
Es ging mir wirklich ausschließlich um das Verhalten dieser [neuen] Energiesparlampen.

Trotzdem danke für die Antwort
Holger

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
wurde kürzlich hier schon diskutiert.
/t/dimmbare-energiesparleuchten–2/4997728/3
Gruß Uwi

ok, danke Uwi

Hallo Holger,

das Dimmen von E-Sparlampen ist allgemein nicht unproblematisch!

Es handelt sich dabei prinzipiell um Leuchtstofflampen, wie man sie aus der Bürobeleuchtung kennt. Damit das Gas im Glaskolben ionisiert werden kann, muss man kurz eine hohe Zündspannung anlegen und zusätzlich die Glühwendeln an den Enden des Glaskolbens vorheizen. Der dann fliessende Strom hält die Beheizung aufrecht. Die sog. Brennspannung ist die dann nötige Betriebsspannung der Lampe. Die ist aber deutlich niedriger als die 230 Volt, die aus der Steckdose kommen. Daher ist ein sog. „Vorschaltgerät“ in Reihe mit der Lampe geschaltet, damit diese nicht schlagartig durchbrennt (wegen des sog. negativen differentiellen Widerstands). Wers gerne noch technischer mag, hier ein Link zu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Leuchtstofflampe#Gasent….

Fällt die mittlere Spannung ab wegen des Dimmers (bzw. dessen Phasenanschnitt-Steuerung), dann fliesst weniger Strom (im Mittel), und die Glühwendeln kühlen ab. Damit wird die Ionisation kurz unterbrochen, die Lampe flackert.

Ein Trick früherer Bastelschaltungen war, die Glühwendeln einfach mit zwei kleinen Trenntrafos permanent mit ca 6 Volt zu versorgen. Damit waren sie immer heiss genug, und man konnte dann recht gut dimmen.

Normale Glühbirnen haben kein Problem mit Dimmern, sie glühen halt weniger stark, da der Draht weniger heiss wird.

Halogen-Glühbirnen sind für Dimmer schon wieder weniger geeignet, weil beim Dimmen der Prozess abbricht, der für die Regeneration des verdampfenden Wolframs sorgt. Die Folge ist, dass sie recht schnell schwarz werden und dann früh ausfallen.