Hi,
Irgendwie bin ich grad am herumtüffteln um eine möglichst effiziente Beleuchtung zu erreichen.
Da Leds an und für sich heute schon die besten LM /pro Watt erreichen, hab ich mir unter anderem so
5w /528 lm Par 38 Gehäuse gekauft. Lichtleistung ist sehr zufriedenstellend wenn man bedenkt das bei den 5Watt ja das Vorschaltgerät mitgerechnet ist.
Allerdings beträgt der Blindstrom VA ± den selben Wert nocheinmal oder sogar noch mehr.
Bei Leuchtstoffröhren war mir das ja bekannt auch es gibt Balken mit Kondensatoren um den Blindstrom an Ort und Stelle zu kompensieren.
Energiesparlampen haben die selben Eigenschaften, sind aber eh schon fast Vergangenheit.
Soll mir das einfach egal Sein, da der Blindstrom ja ohnehin gemein verrechnet wird, und das einfach ignorieren?
Wieso protestieren Netzbetreiber nicht dagegen, immerhin werden hier neue Techniken eingeführt und empfohlen, wäre es da nicht sinnvoll von vorne herein die Lampen Blindstromfrei zu bauen, und Minimumwerte für die Verlustleistung der Vorschaltgeräte vorzuschreiben?
Oder kommt das nach und nach.
Teilweise haben die Vorschaltgeräte eine sagenhafte Ineffizienz von 50%.
Es ist mir schon klar das einige wenige Lampen egal sind, aber bald werden ganze Bürokomplexe und Industriehallen so beleuchtet werden.
Ich bin am überlegen ob ich jetzt zusätzlich ein 12V und 24V Gleichstromnetz mitinstallieren soll.
Um Beleuchtung und, Router etc. per Solar Inselsystem zu versorgen, 5 Kwh Solarakku und Module habe ich herumstehen (für WE-Haus, das es jetzt doch vorläufig nicht gibt)
Hierbei könnte man bis auf vernachlässigbare Verluste von Vorwiederständen (keine Kostantstromfresser) Strom sehr effizient in Licht umsetzten.
Was haltet Ihr davon, oder soll ich Standard Lampen kaufen und den Blindstrom außer acht lassen.
Immerhin sind ja anscheinend alle Leitungen am Limit.
Alternativ könnte man natürlich auch Led Cluster bauen die direkt mit 230V x √2 und 0,x Watt Verlust am Vorwiederstand zu betreiben wären oder hat man da Angst vor einem Ausfall einer Led?
OL