Hallo,
ich sass letzte Woche mit ein paar Freunden und wir hatten eine stundenlange Diskussion, aber leider keine Beweise, warum und welche Antwort richtig ist.
Zwei identische Gefrierschränke stehen in einem neutralen Raum nebeneinander. Der eine Schrank ist komplett leer, der andere gut gefüllt mit z.B. Fleisch oder Wasser…beide Schraenke und Inhalt sind schon auf -18Grad heruntergekuehlt und die Schranktueren werden nicht geoeffnet.
Welche der beiden Schraenke benoetigt weniger Strom, wenn sie z.B. 6 Monate stehen und die -18 Grad halten muessen?
Es ist eine simple Frage. Wir diskutierten Pro und Contra fuer beide Zustände, aber eine thermodynamische Erklärung fanden wir nicht.
Wer kann helfen?
Bjørn
Zwei identische Gefrierschränke stehen in einem neutralen Raum
nebeneinander. Der eine Schrank ist komplett leer, der andere
gut gefüllt mit z.B. Fleisch oder Wasser…beide Schraenke und
Inhalt sind schon auf -18Grad heruntergekuehlt und die
Schranktueren werden nicht geoeffnet.
Welche der beiden Schraenke benoetigt weniger Strom, wenn sie
z.B. 6 Monate stehen und die -18 Grad halten muessen?
Es ist eine simple Frage.
Nö,
wenn es so simpel wäre, hättest ihr wohl schon eine Antwort gefunden.
Da der Inhalt (Luft oder Feststoffe) völlig passiv ist, sollte
kaum ein Unterschied entstehen, der sich rein thermodynamisch
erklären läßt.
Allerdings gibt es doch deutliche Unterschiede im Regelverhalten
der beiden Geräte. Bei gleicher Regelhysterese wird das Aggregat
des luftgefüllten Gerätes deutlich öfter anspringen und dafür kürzer
laufen.
Allein das kann wohl einen gewissen Mehrverbrauch verursachen, weil
das Kühlsystem jedesmal etwas Ernergie benötigt, ehe es anfängt
effektiv zu kühlen.
Andererseits staut sich bei kürzerer Einschaltzeit weniger die
Wärme am Wärmetauscher, so daß wieder gegeläufige Effekte zu erwarten
sind.
Ich denke, da es hier um Effekte 2. und 3. Ordnung geht, kann man
ohne Versuch kein befriedigendes Ergebnis bekommen.
Gruß Uwi