Engagierter Journalist gesucht

Liebe/-r wer-weiss-was Experte/-in,

wir suchen eine/n Journalistin/en zur Recherche und anschl. Veröffentlichung in der schleswig/holst. Tagespresse.

Thema: Skandal im Bauamt (zu Lasten eines förderungs-würdigen Projektes im Bereich Wohnen Alt+Jung) und wie die Kommunal-/Landes-Politik damit umgeht.

Ziel: Umsetzung des Projektes.

Aktuell: Durch die derzeitige Politlage und die Wortklaubereien der Verantwortlichen.

MfG Peter

Guten Tag,
ich arbeite nicht für schleswig-holsteinische Zeitungen, daher kann ich Ihnen leider nicht helfen. Übrigens werden von Dritten eingereichte Artikel erfahrungsgemäß fast nie veröffentlicht. Diese Aufgabe übernimmt der Redakteur schon lieber selbst. In Ihrem Fall scheint es um spezifische Eigeninteressen eines gescheiterten Projekts zu gehen. In einem solchen Fall schätze ich die Aussichten eines redaktionellen Beitrages auf Null, weil die Interessenlage natürlich auch der Redaktion nicht verborgen bleibt und man i.d.R. kein Interesse daran hat, sich hier einzumischen.
Gruß
Manfred

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Guten Morgen Manfred.

Vielen Dank für Ihre schnelle und sachliche Antwort.

Wenn aufgrund einer mündl.Zusage des alten Bausenators für einen hohen Preis eine Industriebrache erworben wird, um diese zu renaturieren und dort ein beispielloses Wohnprojekt (Alt+Jung) zu errichten…

wenn dann nach langer Zeit (5 Jahre) endlich mit der Stadt Verträge geschlossen und vom neuen Bausenator, den Bürgerschaftsvertretern und von 40 Trägern öffentlicher Belange das Verfahren (F-u.B-Planänderung) in die Wege geleitet und die Anwohner informiert werden…

wenn dann der zuständige Sachbearbeiter des Bauamtes (Gegner des Projektes) im Innenministerium ersucht seinen eigenen F-Planantrag (kurz vor der Genehmigung) abzulehnen, das Land dem „quasi“ folgt…

wird nun folgendermaßen argumentiert:

Land: Die Stadt ist Herr des Verfahrens. Sie muss wissen was sie will. Sie muss sich konkret/positiv zu ihrem eigenen Veränderungsantrag bekennen.

Stadt: Das Land sagt nein. Dagegen können wir nichts unternehmen.

Die Politik hat kein Interesse.

Bürgerliches Engagement ist seitens Verwaltung und Baulobby nicht erwünscht. Aber ohne dieses Engagement sind die gesellschaftlichen Probleme in der Zukunft vom Staat allein nicht zu meistern.

Nun suche ich einen Weg aus dem Desaster. Über Anregungen bin ich dankbar.

MfG Peter

Hallo Peter,
soweit ich Sie verstanden habe, ist das Projekt seitens der zuständigen Behörden abgelehnt, und das offenbar endgültig. Wenn das Ganze entsprechend viele Menschen betreffen würde, könnte man ja versuchen, eine „Protestbewegung“ zu organisieren (ohne Erfolgsgarantie). Aber hier handelt es sich ja um ein „kleines“ Privatprojekt, daher wird das wohl nicht funktionieren. Bleibt noch die Frage, ob man rechtlich gegen die Entscheidung vorgehen kann, und das scheint ja nicht der Fall zu sein. Und selbst wenn, wäre die Frage, wie lange eine solche Auseinandersetzung dauert und wie hoch die Erfolgschancen sind. Ich denke mal, Sie haben das bereits geprüft. So wie ich die Dinge aus der Entfernung einschätze, bleibt Ihnen wohl nichts anderes übrig, als die Entscheidung der Behörde zu akzeptieren, auch wenn´s schwer fällt.
Gruß
Manfred

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Sorry, kann leider nicht helfen

Viel

Mara