Ich (25,m) habe folgende Symptome und weiß im Moment nicht weiter.
-erschwerte Atmung mit Engegefühl in der Brust
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nachts auftretende leichte Panikattacken auf Grund der erschwerten Atmung
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keine Belastbarkeit auf Grund dieser Symptome
Die Symptome sind nicht konstant, sondern unabhängig von Tageszeiten mal stärker und mal schwächer, jedoch dauerhaft beeinträchtigend.
Ich bin weder Raucher, noch trinke ich oft Alkohol und bin auch nicht übergewichtig. Bis das ganze los ging habe ich 2 mal die Woche Sport getrieben.
Ich war bereits beim Hausarzt und Lungenfacharzt. Lungenfunktion und Röntgenuntersuchung waren ohne Befund. Bronchen erweiternde Asthmasprays oder das Asthmamittel Theophylin brachten nur keine bis minimale Besserungen. Es gibt Tage die sind sehr unangenehm und es gibt Tage, an denen es auszuhalten ist. Vom Gefühl her kann man es mit einem Gürtel um die Brust beschreiben, der die tiefe Einatmung nicht immer und nur mit erhöhter Kraft zulässt.
Es begann vor ca. 5 Wochen, zu einem Zeitpunkt als ich durch Vorstellungsgespräche und Kündigung beim derzeitigen Arbeitgeber viel Stress hatte. Da ich die Symptome schon einmal hatte in einer andere stressigen Situation ging ich davon aus, dass dies die Ursache war, jedoch ging es damals nach 2-3 Wochen wieder weg. Die stressige Phase ist nun seit 4 Wochen vorbei, jedoch ist keine Besserung aufgetreten. Sonst kann ich hierbei nur sagen, dass ich insgesamt sehr zufrieden mit meinem Leben bin und Familie, Job und Freizeit mich nicht überdurchschnittlich stressen oder bedrücken.
Vor ca. 8 Tagen habe ich im Schlafzimmer einen Schrank abgerückt und habe dort einen starken Schimmelbefall entdeckt. Vom Gefühl her hat sich mein Zustand danach verschlechtert, nachdem durch Luftzug die Schimmelsporen sich besser verteilen konnten. Ich habe diesen Schimmel gründlich von einer Spezialfirma entfernen lassen. Diese gab auch das vorläufige Urteil ab, dass der Schimmel rein oberflächlich gewesen sei. Nach dem Entfernen habe ich den gesamten Raum gewischt inkl. Schränken und mein Bett neu bezogen.
Der Lungenfacharzt machte bei mir letzte Woche einen Allergietest, der wie nicht anders bei mir erwartet viele Allergien (u.a. verschiedene Schimmelpilze, Staubmilben und Pollen) zum Vorschein brachte. Nun nehme ich seit 7 Tagen 20mg Cortison ein und seit 12 Tagen das Spray „Foster“, das ebenfalls Cortison enthält. Dies veränderte mein Befinden zwar im Bereich der Atmung wieder auf das Level vor der Freilegung (Verteilung durch Luftzirkulation), half jedoch nicht wirklich gegen die Symptome, sodass ich jetzt wieder da stehe wo ich am Anfang stand.
Ich habe das Gefühl, dass ich bei meinen Ärzten nicht weiter komme. Vor einem Jahr war ich das letzte Mal beim Kardiologen, der mir bestätigte, dass mein Herz wunderbar in Takt sei. Diese Untersuchungen werde ich kommende Woche auch noch wiederholen lassen.
Probiert habe ich es schon mit Entspannungs- und Atemübungen, die mir nachts bei den panikhaften Attacken wenigstens etwas Beruhigung gebracht haben und das Zittern der Panikattacken beseitigt haben. Auch beim Osteopathen war ich schon zwei Mal um die Muskulatur zu lockern und mir weitere Übungen zeigen zu lassen.
Welche Ideen habt ihr noch? Ich habe schon viel gegoogelt und viele Menschen mit ähnlichen Problemen gefunden, jedoch leider nirgendwo noch Ideen, die über meine hinaus gehen. Symptome in diesem Bereich können einfach für so viele harmlose oder weniger harmlose Krankheiten sprechen.
Ich merke nur selbst langsam wie ich einmal körperlich aber auch psychisch langsam abbaue.