Engelstrompete

Hallo Zusammen,

so langsam geht es ans Einmotten der Planzen. Wir werden unsere Datura, Engelstrompete, wieder völlig zurückschneiden. Es ist ein Wunder der natur, was über Sommer dann wieder heraus kommt.

Meine Frage: Über die Jahre hinweg sind die Äste immer dicker geworden, so dass sie sich nicht mehr mit einer einfachen Rosenschere schneiden lassen. Nehme ich eine große Astschere oder kann ich die Äste auch mit einer Säge absägen? Macht das überhaupt einen Unterschied? Ich stelle mit nur vor, dass mit der Astschere die Fasern nicht so verletzt werden wie mit der Säge??

Danke und Grüße

Michael

Hallo Michael,

vorausgesetzt, deine Werkzeuge sind scharf (richtig geschränkt), macht es
keinen Unterschied, welches du nimmst. Schneide deine Brugmansien (nicht
Datura) etwa zur Hälfte zurück, wenn du magst, kannst du die Schnittwunden
mit Lacbalsam verschließen. Dann sollte der gesunden Überwinterung nichts
mehr im Wege stehen.

Gruß
Horst

Danke für Deine Antwort!

In der Namensgebung habe ich mich hierauf bezogen
http://www.gartenatelier.de/kuebelpflanzen/engelstro…

Grüße und frohes Überwintern

Michael

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Datura und Brugmansia
Die Namensgebung hat sich schon vor Jahren geändert. Heute werden i.d.R.
die baumartigen zu den Brugmansia gerechnet (B. suaveolens, B.
arborescens, B. aurea, B. versicolor, B. sanguinea), deren Früchte sind
schotenartig, unbestachelt.

Die krautartigen, meist einjährigen bleiben Datura (D. stramonium, D.
metel, D. inoxia, D. quercifolia), die Früchte ähneln denen der
Rosskastanie, also rundlich und mit Stacheln besetzt.

Gruß
Horst

Danke für die Aufklärung. Das Thema mit den Früchten hatten wir ja schon mal, wobei unsere noch nie Früchte trug und ich das auch jetzt erst zum ersten mal gesehen habe. Ich denke, da werde ich nächstes Jahr mal einen Besteubungsversuch starten.

Danke nochmal und Grüße

Michael