Hi,
wie würde man denn im englischen Sprachgebrauch dazu sagen, wenn man ausdrücken möchte, dass man etwas umsonst getan hat, bzw. einem durch eine bestehende Regelung zB.Geld verloren geht…also quasi „Für die Katz“?
Danke und Gruß
Maja
Hi,
wie würde man denn im englischen Sprachgebrauch dazu sagen, wenn man ausdrücken möchte, dass man etwas umsonst getan hat, bzw. einem durch eine bestehende Regelung zB.Geld verloren geht…also quasi „Für die Katz“?
Danke und Gruß
Maja
Hallo, Maja,
ich würde sagen „worked for nothing“
oder „the money is down the drain“ (im Abfluß verschwunden)
Gruß
Eckard
Hi,
wie würde man denn im englischen Sprachgebrauch dazu sagen,
wenn man ausdrücken möchte, dass man etwas umsonst getan hat,
bzw. einem durch eine bestehende Regelung zB.Geld verloren
geht…also quasi „Für die Katz“?
Hallo Maja,
vielleicht auch „waste of money“ i.S.v.: Das war Geldverschwendung,
„waste of time“ = Zeitverschwendung (je nach Kontext).
Gruß
R.
vornehmer
Hallo Maya
Seine Bemuehungen waren vergeblich:
His efforts were in vain.
Gruss, Tychi
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
hatten wir schon
Hi Maja,
die Frage hatten wir schon mal. „für die Katz’“ ist ein typisch deutscher Ausdruck, allerdings frage ich mich, warum das ausgerechnet für die Katze ist und nicht für ein anderes Tier.
Grüße
geht…also quasi „Für die Katz“?
Danke und Gruß
MajaHallo Maya
Seine Bemuehungen waren vergeblich:
His efforts were in vain.Gruss, Tychi
Warum die Katze?
Hallo Franz,
die Frage hatten wir schon mal. „für die Katz’“ ist ein
typisch deutscher Ausdruck, allerdings frage ich mich, warum
das ausgerechnet für die Katze ist und nicht für ein anderes
Tier.
Katzen haben im Norden (Nordeuropa) einen schlechten Ruf. Sie gelten als eitel, faul und unnütz. Trotzdem wurden Sie gerne, wohl wegen ihres eleganten Auftretens und Aussehens, als Haustiere gehalten. Sie waren also eines der wenigen Tiere im Haushalt, dass keinen wirtschaftlichen Gewinn einbrachte oder Wert darstellte (Katzenkinder konnte man überall bekommen). Eine Investition in dieses Tier war also, sprichwörtlich, „für die Katz“. 
Grüße,
Anwar
Hallo Anwar,
Sie waren also eines der wenigen Tiere im
Haushalt, dass keinen wirtschaftlichen Gewinn einbrachte oder
Wert darstellte
Katzen hatten die Aufgabe (und erfüllten sie gut) die Mäuse etc. in den Vorratkammern kurz zu halten.
Nur so zum Spaß wurde früher kein Tier gehalten, oder höchstens von sehr wohlhabenden Menschen.
Gandalf
Hallo Anwar,
danke für die supi Antwort. Daher kommt wahrscheinlich auch der Begriff „Schnorrer“ vom Katzengeschnurr.
Grüße
Franz
Katzen haben im Norden (Nordeuropa) einen schlechten Ruf. Sie
gelten als eitel, faul und unnütz. Trotzdem wurden Sie gerne,
wohl wegen ihres eleganten Auftretens und Aussehens, als
Haustiere gehalten. Sie waren also eines der wenigen Tiere im
Haushalt, dass keinen wirtschaftlichen Gewinn einbrachte oder
Wert darstellte (Katzenkinder konnte man überall bekommen).
Eine Investition in dieses Tier war also, sprichwörtlich, „für
die Katz“.Grüße,
Anwar
Katzenfutter für die Katz’
Vielleicht gibt es in Nordeuropa keine Mäuse. Aber das Futter für Katzen ist wirklich für die Katz’, weil sie dann keine Mäuse mehr fangen und fressen.
Katzen hatten die Aufgabe (und erfüllten sie gut) die Mäuse
etc. in den Vorratkammern kurz zu halten.
Nur so zum Spaß wurde früher kein Tier gehalten, oder
höchstens von sehr wohlhabenden Menschen.Gandalf
Hi Franz,
Aber das Futter
für Katzen ist wirklich für die Katz’, weil sie dann keine
Mäuse mehr fangen und fressen.
und wie sieht es mit den Hunden aus?
Was haben die in ‚Normalhaushalten‘ für Aufgaben? Außer bei Jägern?
Gandalf
Hallo Franz,
schnorren hat nichts mit der kätzischem Geschnurre zu tun; es kommt aus dem Jiddischen…
שנאָרער
beggar or person always asking others for services, cf. German „Schnorrer“
A schnorrer, also spelled shnorrer, is a Yiddish term meaning beggar or sponger. The English usage of the word denotes a sly chiseller who will get money out of you anyway he can, often through an air of entitlement.
The term is often, but not always, used in a negative sense.
It can also be used as a backhanded compliment to someone’s perseverance, cleverness, or thrift. For instance, Azriel Hildesheimer, known for his travels around Europe to spread his rabbinical wisdom to the poor, and for his refusal to accept payment for his services, was sometimes referred to as the „international shnorrer“ for his reliance on the local community to house and feed him wherever he went. Zangwill best described a schnorrer as a beggar who would chide you for not giving enough.
Quelle: http://www.ipedia.com/schnorrer.html
Apropos ‚Alles für die Katz‘… Der olle Duden sagt dazu Folgendes:
für die Katz sein (umgangssprachlich)
vergeblich, nutzlos sein
Die Wendung bedeutet eigentlich, dass etwas wertlos, so schlecht ist wie Fischreste, Wurstpellen, Käserinden, die man der Katze zum Fressen vorwirft.
Grüßle
Renee
Hallo Gandalf,
Was haben die in ‚Normalhaushalten‘ für Aufgaben? Außer bei
Jägern?
Hunde waren in „Normalhaushalten“, also städtischen Haushalten auch sehr selten.
Verbreitet waren sie auf dem Lande, wo sie als Jagdhund, Schäferhund oder Hofhund (zum Abhalten von Wieseln, Mardern und anderem Getier) wertvolle Aufgaben leisteten. Als reine Vergnügungstiere waren Hunde bis vor kurzem zu teuer.
Sicher, Katzen fangen Mäuse, aber das erschien wohl vielen als etwas wenig. Darüber hinaus ist Franz Anmerkung, dass das Katzenfutter für die Katz sei (nämlich sogar kontraproduktiv) wohl auch sehr richtig.
Grüße,
Anwar
Hi,
Leo Rostens „Jiddisch - Eine kleine Enzyklopädie“ sagt dazu auf Seite 539:
schnorer, schnurer (m.), schnoren, schnuren (verb)
Aus dem mittelhochdeutschen und niederdeutschen snurren, »schnurrende Geräusche erzeugen«. Von dem Bettelmusikanten, der mit der Schnurrpfeife umherzieht, wird das gaunersprachliche schnurren und schnorren für »betteln« hergeleitet und von jüdischen Auswanderern in die Neue Welt exportiert.
Grüße
Tom
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
Sicher, Katzen fangen Mäuse, aber das erschien wohl vielen als etwas wenig.
Die ersten Katzen wurden in Ägypten domestiziert als Schützer der Kornvorratskammern gegen Nagerfraß. Das war also durchaus mal viel.
Katzenfutter hat erst an Bedeutung gewonnen, als sie zu Stubentigern degradiert wurden.
Hunde, besonders die kleineren, fangen übrigens auch Mäuse!
Fritz
oder auch
it was all for nothing
it was a complete waste of time
…
das zweite ist umgangssprachlich, was ja ‚für die Katz‘ aber auch ist.
Gruss, Isabel
(and sorry that I’m keeping it this short)
Hallo Fritz,
Die ersten Katzen wurden in Ägypten domestiziert als Schützer
der Kornvorratskammern gegen Nagerfraß. Das war also durchaus
mal viel.
Ich bezog mich immer noch auf Nordeuropa. 
Hunde, besonders die kleineren, fangen übrigens auch Mäuse!
Und insbesondere Ratten!
Grüße,
Anwar
Katzen waren in Ägypten heilig, im Mittelalter wurden sie mit dunklen Mächten in Verbindung gebracht.
Die ersten Katzen wurden in Ägypten domestiziert als Schützer
der Kornvorratskammern gegen Nagerfraß. Das war also durchaus
mal viel.Ich bezog mich immer noch auf Nordeuropa.
Hunde, besonders die kleineren, fangen übrigens auch Mäuse!
Und insbesondere Ratten!
Grüße,
Anwar