Wir haben vor einer Woche eine „mediation“ (ist ein englisches Wort und bedeutet im deutschen „Vermittlung“),so wie sie im Abitur vorkommt als Klassenarbeit geschrieben. Da unser Lehrer sowieso für seine Eigenheiten bekannt ist und uns seine „Musterlösung“ etwas komisch vorkommt, würde ich gerne nachfragen, ob ihr wisst, wie so eine „mediation“ auszusehen hat.
Man bekommt ja einen Text, entweder auf Englisch oder Deutsch und muss den Inhalt sinngemäß in der anderen Sprache wiedergeben.
Wir hatten bisher die Vorstellung, dass eine „mediation“ ungefähr 50% der Wörter vom Originaltext haben darf, weshalb man diesen zusammenfassen muss. Unser Lehrer jedoch hat daraus fast eine Übersetzung gemacht. Er ist Satz für Satz durchgegangen und hat die Sätze meistens wortwörtlich übersetzt.
Ist dies wirklich die richtige Lösung für eine „mediation“? Einfach eine normale Übersetzung, mit ein paar eigenen Worten versehen?
Ich komme aus Baden-Württemberg und habe mich sicher nicht verschrieben, dies ist der Aufgabenteil B der Englisch Abitur Prüfung und wird auch „mediation“ genannt.
Danke für eure Hilfe.
Hallo,
Wir haben vor einer Woche eine „mediation“ (ist ein englisches
Wort und bedeutet im deutschen „Vermittlung“),so wie sie im
Abitur vorkommt als Klassenarbeit geschrieben.
würde ich gerne
nachfragen, ob ihr wisst, wie so eine „mediation“ auszusehen
hat.
schau Dir mal diese recht ausführliche Handreichung zur Mediation/Sprachmittlung an (stammt zwar nicht aus Baden-Württemberg, aber dort dürften ähnliche Maßstäbe gelten):
http://www.lisum.de/Inhalte/Data/unterrichtsentwickl…
Wir hatten bisher die Vorstellung, dass eine „mediation“
ungefähr 50% der Wörter vom Originaltext haben darf, weshalb
man diesen zusammenfassen muss. Unser Lehrer jedoch hat daraus
fast eine Übersetzung gemacht. Er ist Satz für Satz
durchgegangen und hat die Sätze meistens wortwörtlich
übersetzt.
Es scheinen keine festen Vorgaben zu existieren, wie viel wörtlich übersetzt werden darf.
Ich nehme an, dass es sich um eine relativ neue Form der Aufgabenstellung handelt, mit der weder Schüler noch Lehrer viel Erfahrung haben, und für die es bisher auch kaum Beispiele und Musterlösungen gibt?
Leider werden oft die Lehrer nicht entsprechend auf neue Prüfungsformen vorbereitet und sind daher gezwungen, sich zunächst ein eigenes „Korrekturmodell“ zu basteln.
Sprecht doch mal - in Ruhe - mit Eurem Lehrer (oder, falls er sich nicht zugänglich zeigt, mit einem Fachkollegen bzw. dem Fachbetreuer) und lasst Euch erklären, wie die Kriterien für die Korrektur einer Mediation aussehen.
Da es sich allerdings in Deinem Fall nicht um eine offizielle Prüfung, sondern eine normale Klassenarbeit handelt, hat der Lehrer wohl auch größeren Spielraum bei seiner Korrektur.
Gruß
Kreszenz