Hallo,
„open your book on page 3“ ist doch falsch, oder? „at page“ ist doch richtig?!
Man kann aber sagen, „on page 3, you can see…“, oder?
Ich mag keine Präpositionen 
Danke und Gruß
snej
Hallo,
„open your book on page 3“ ist doch falsch, oder? „at page“ ist doch richtig?!
Man kann aber sagen, „on page 3, you can see…“, oder?
Ich mag keine Präpositionen 
Danke und Gruß
snej
Hallo Snej,
aus dem Gefühl heraus klängen für mich sowohl „on page“ als auch „at page“ (mit Präferenz für letzteres) in dem Zusammenhang richtig, da ich mich entsinne, beide in meiner Schul- und Unikarriere gehört zu haben.
In diesem Thread hier: http://forum.wordreference.com/showthread.php?t=464011 scheinen sich aber auch die Muttersprachler darüber zu streiten, was nun richtig ist… Könnte Dir weiterhelfen.
Gruß,
Stefan
Hallo,
„open your book on page 3“ ist doch falsch, oder? „at page“
ist doch richtig?!
Google meint: 327 Ergebnisse für die Version mit „open your book on page“, 528 Ergebnisse für „open your book at page“. Ganz so falsch kann also „open your book on page 3“ nicht sein.
Wir sagen ja im Deutschen auch oft etwas, was eigentlich grammatikalisch falsch ist, und trotzdem als richtig empfunden wird.
Man kann aber sagen, „on page 3, you can see…“, oder?
Wenn man möchte.
Ich mag keine Präpositionen
Die sind auch schwierig. Im Zweifelsfall ist wirklich eine Google-Suche die beste Möglichkeit. Natürlich muss man auch mal einen Blick auf die Ergebnisse werfen. Wenn die Seiten, die eine Version verwenden, nun alle aus China sind, und die Seiten, die die andere Version favorisieren, aus England oder Amerika, kann man nicht einfach die Mehrheit entscheiden lassen 
Schöne Grüße
Petra
Hallo,
der BNC (British National Corpus) wirft „open …at“ als gebrüchlich aus und findet hingegen zu „open … on“ keine Treffer.
M.E. ist die Trefferanzahl bei Google wenig verläßlich. Als Beispiel sei einmal das Experiment vorgeschlagen bei Google nach „Standart“ zu suchen. Dies ergibt fast mehr Treffer, als die richtige Schreibweise „Standard“.
MFG Cleaner
„Open your book „at“ page xyz“ ist richtig.
Bei der Nutzung von Google oder anderen Onlineinhalten zur Validierung deiner Möglichkeiten ist Vorsicht geboten.
Keineswegs sind die gebotenen Inhalte bei Google/Wikipedia und ähnlichen Plattformen als korrekt zu betrachten, eine Prüfung auf die althergebrachte Weise bringt daher eher korrekte Ergebnisse.
Viele Leute verlassen sich viel zu sehr auf Open-Source-Online-Inhalte, deren Richtigkeit oft mehr als Fragwürdig ist. Nicht zuletzt aus diesem Grund kursieren oft irgendwelche Irrtümer mit teilweise schwerwiegenden Folgen.
Ein Kommolitone missachtete Beispielsweise bei seiner Doktorarbeit, dass auf Online-Quellen wie Wikipedia etc. nicht aufgebaut werden darf mangels Prüfung der Inhalte durch qualifizierte Kräfte. Wikipedia in seiner Quellenangabe und daraus resultierende Fehler in seiner Arbeit haben mehrere Monate zunichte gemacht. Seine Promotion konnte der damit natürlich dann erst einmal vergessen.
„Open your book „at“ page xyz“ ist richtig.
Ebenso richtig ist, dass im Sprachgebrauch nicht immer die grammatikalisch korrekten Formen verwendet werden. Man hat nun die Wahl: Will man so formulieren, wie es im Lehrbuch steht - oder lieber so, wie es ein Muttersprachler machen würde?
Ein Kommolitone missachtete Beispielsweise bei seiner
Doktorarbeit, dass auf Online-Quellen wie Wikipedia etc. nicht
aufgebaut werden darf mangels Prüfung der Inhalte durch
qualifizierte Kräfte.
Das ist eine willkürliche und meiner Meinung nach gefährliche Regelung. Auch an Wikipedia beteiligen sich viele sehr qualifizierte Schreiber. Ich halte Wikipedia mittlerweile sogar für besser als ein herkömmliches Lexikon, da die Texte dort von vielen Autoren erstellt werden, während an einem Lexikon nur einige wenige Menschen arbeiten. Ein Fehler wird bei einem herkömmlichen Lexikon dadurch wahrscheinlicher.
Natürlich gibt es Dozenten, die das immer noch nicht erkannt haben. Um es denen recht zu machen, muss man sich dann nach erfolgter Internet-Recherche leider noch einmal in die Bibliothek begeben, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Aber ohne Internet könnte ich nicht übersetzen. … Du kannst ja mal Worte wie etwa „Prepaid-Handy“, „Vertragshandy“, „Download-Bereich“ oder ähnliches in deinem Langenscheidt suchen. Viel Spaß! Im besten Fall findest du veraltete Begriffe, wahrscheinlich aber gar nichts.
Schöne Grüße
Petra
„Open your book „at“ page xyz“ ist richtig.
Ebenso richtig ist, dass im Sprachgebrauch nicht immer die
grammatikalisch korrekten Formen verwendet werden. Man hat nun
die Wahl: Will man so formulieren, wie es im Lehrbuch steht -
oder lieber so, wie es ein Muttersprachler machen würde?
Muttersprachler verwenden allerdings nicht „on“. Was aus den diversen Forenbeiträgen hervorgeht, ist ja, dass einige „at“ und einige „to“ sagen (scheint also beides korrekt zu sein, evtl. ist’s regional unterschiedlich), niemand jedoch „on“ — das scheint aber bei Englischlehrern sehr verbreitet zu sein. Ich kannte das bisher aus dem Unterricht auch nur so.
Grüße,
Ebenso richtig ist, dass im Sprachgebrauch nicht immer die
grammatikalisch korrekten Formen verwendet werden. Man hat nun
die Wahl: Will man so formulieren, wie es im Lehrbuch steht -
oder lieber so, wie es ein Muttersprachler machen würde?
Hallo Petra,
aber der Verweis auf den BNC indiziert doch wenigstens, dass ein Muttersprachler diese Verknüpfung in dieser Weise eher nicht treffen würde.
Um noch einmal obiges Beispiel heran zu ziehen:
Nur weil etliche Muttersprachler „Standart“ schreiben (vielleicht im Plural sogar noch mit Apostroph und ´s´) wird es alleine davon noch lange nicht richtig.
MFG Cleaner
Ja, es gibt etliche derartige „Phänomene“ bei Englischlehrern.
Gerne gehörtes Beispiel auch „example for“ statt „example of“.
MFG Cleaner
„Open your book „at“ page xyz“ ist richtig.
Ebenso richtig ist, dass im Sprachgebrauch nicht immer die
grammatikalisch korrekten Formen verwendet werden. Man hat nun
die Wahl: Will man so formulieren, wie es im Lehrbuch steht -
oder lieber so, wie es ein Muttersprachler machen würde?
Viele Dinge, die im Sprachgebrauch teilweise stark vertreten sind, würde kein Mensch im Leben benutzen oder aber als gebräuchlich betrachten bzw. des Gebrauchs für würdig befinden. Wenn man mal unsere Jugend betrachtet, die neuerdings die Unart entwickelt hat, so ziemlich jedes Wort auf „a“ enden zu lassen (oda für oder usw…) und natürlich der Klassiker: Der Unterschied zwischen „seit“ und seid".
Hierbei machen sicher 30-40% der Deutschen Fehler, somit könnte man beides als von Muttersprachlern verwendet bezeichnen, dennoch ist nur jeweils eine dieser Varianten Korrekt. Benutzt man die falsche Variante, so wird man natürlich belächelt, auch wenn man verstanden wird. Das „at“ und „on“ im englischen Sprachgebrauch ist unserem „seit“ und „seid“ im Bezug auf das Unwissen bzw. die Fehler machenden Anteile der Bevölkerung recht ähnlich, deswegen ist es aber nach wie vor nicht korrekt.
Ein Kommolitone missachtete Beispielsweise bei seiner
Doktorarbeit, dass auf Online-Quellen wie Wikipedia etc. nicht
aufgebaut werden darf mangels Prüfung der Inhalte durch
qualifizierte Kräfte.Das ist eine willkürliche und meiner Meinung nach gefährliche
Regelung. Auch an Wikipedia beteiligen sich viele sehr
qualifizierte Schreiber. Ich halte Wikipedia mittlerweile
sogar für besser als ein herkömmliches Lexikon, da die Texte
dort von vielen Autoren erstellt werden, während an einem
Lexikon nur einige wenige Menschen arbeiten. Ein Fehler wird
bei einem herkömmlichen Lexikon dadurch wahrscheinlicher.
Diese Regelung ist keineswegs willkürlich, wie das Ergebnis der Arbeit eben auch belegt hat. Durch die Quelle haben sich Fehler eingeschlichen. Sicher beteiligen sich an Wikipedia auch qualifizierte Schreiber, allerdings macht die bloße Möglichkeit des Zugriffs jeder Person auf die Inhalte in Form von deren Abänderbarkeit oder Veröffentlichung Wikipedia und ähnliche Seiten riskant für wissenschaftliche Recherchen oder aber Arbeiten mit wissenschaftlichem Ansatz. Noch schlimmer ist es bei Google, denn Google verweist auf jede x-beliebige Homepage, Webpage usw…
Wikipedia ist einem herkömmlichen Lexikon keineswegs vorzuziehen. Das von dir verwendete Argument, dass bei Wikipedia viele Schreiber am Werk sind, währen an einem Lexikon nur wenige Menschen arbeiten ist im Prinzip schon ein Argument gegen Wikipedia. Masse != Klasse.
Vielen hundert Schreibern ziehe ich definitiv eine elitäre Gruppe von Autoren vor, die sich darum bemühen Kompendien über ihre jeweiligen Fachgebiete zu erstellen.
Ergo ist ein Fehler bei Wikipedia deutlich wahrscheinlicher als bei einem Lexikon. Hinzu kommt, dass ein Lexikon von einem renommierten Herrausgeber auch entsprechende Kontrollen verläuft, Wikipedia unterliegt keiner Kontrolle durch entsprechend qualifizierte Personen.
Wenn man nun auch die Quellenangaben der Wikipedia berücksichtigt, dann erkennt man, dass sich Wikipedia, in den Punkten, wo auf sie mehr oder minder verlass ist, auf entsprechende Quellen in altmodischer, literarischer Form bezieht. Wikipedia ist also keinesfalls einem originalen Werk vorzuziehen, ganz im Gegenteil. Es beinhaltet die subjektive Wiedergabe von Inhalten. Sind die Wikipedia-Artikel einmal nicht subjektiv, sondern direkt übernommen, dann handelt es sich sogar um Plagiate, was dem ganzen Untefangen dann noch eine anrüchige Note verleiht.
Natürlich gibt es Dozenten, die das immer noch nicht erkannt
haben. Um es denen recht zu machen, muss man sich dann nach
erfolgter Internet-Recherche leider noch einmal in die
Bibliothek begeben, um die Ergebnisse zu bestätigen.
Eine Recherche in entsprechender Fachliteratur ist zur Validierung der Erkenntnisse einer Internetrecherche zwingend notwendig.
Generell ist sie einer Recherche im Internet sogar vorzuziehen, da man sich so Arbeit spart.
Aber ohne Internet könnte ich nicht übersetzen. … Du kannst
ja mal Worte wie etwa „Prepaid-Handy“, „Vertragshandy“,
„Download-Bereich“ oder ähnliches in deinem Langenscheidt
suchen. Viel Spaß! Im besten Fall findest du veraltete
Begriffe, wahrscheinlich aber gar nichts.
Alle drei Begriffe beinhalten Anglizismen, sind also nicht rein deutsch. Sie sind derart tief in unserem Sprachgebrauch verwurzelt, dass sie keiner Übersetzung bedürfen und in den meisten bzw. meistgesprochenen Sprachen auch so verstanden werden.
Dennoch lassen sich alle Begriffe auch ohne Internet mit herkömmlicher Literatur, sofern diese nich 20 Jahre alt ist, übersetzen.
Hier sehe ich auch den einzigen Nachteil von Literatur: Neue Inhalte hat man im Internet automatisch, ihre Richtigkeit jedoch ist nicht hinreichend validiert. Für entsprechende Literatur muss man Geld ausgeben um diese zu aktualisieren und natürlich auch den entsprechenden Raum haben, um diese zu lagern.
Die Suche nach Inhalten in Büchern oder Internet geht, sofern man weiß, was man sucht, in beiden Medien gleichschnell vonstatten.
Gruß Ringkeeper
(der sich über eine Diskussion freut.
)
Moin,
m.E. ist ‚open your books at page 3‘ richtig, während ‚open your books on page 3‘ zwar häufig zu hören ist, aber genaugenommen bedeutet, dass man sich auf Seite 3 draufsetzt oder -stellt und dort befindlich dann das Buch öffnet…
LG
„Open your book „at“ page xyz“ ist richtig.
Ebenso richtig ist, dass im Sprachgebrauch nicht immer die
grammatikalisch korrekten Formen verwendet werden. Man hat nun
die Wahl: Will man so formulieren, wie es im Lehrbuch steht -
oder lieber so, wie es ein Muttersprachler machen würde?
In diesem speziellen Fall („Open your book …“) liegt der Schluss sehr nahe, dass der Satz aus „Lehrermund“ kam - und da sollte er doch in erster Linie grammatikalisch korrekt sein.
Gruß
Kreszenz
In diesem speziellen Fall („Open your book …“) liegt der
Schluss sehr nahe, dass der Satz aus „Lehrermund“ kam - und da
sollte er doch in erster Linie grammatikalisch korrekt
sein.
Sollte es, ja, aber nicht immer ist ja alles korrekt, was der Lehrer sagt. Man denke da nur an den verbreiten Irrtum, jeder deutsche Satz habe ein zwangsläufig ein Subjekt…
Gruß,
In diesem speziellen Fall („Open your book …“) liegt der
Schluss sehr nahe, dass der Satz aus „Lehrermund“ kam - und da
sollte er doch in erster Linie grammatikalisch korrekt
sein.
Sollte es, ja, aber nicht immer ist ja alles korrekt, was der
Lehrer sagt.
Schon klar, aber darum, dass auch Lehrer Fehler machen, ging es mir hier nicht.
Ich bezog mich auf diese Argumentation (sinngemäß):
Wenn Google eine Reihe von Treffern bringt, kann es „ganz so falsch nicht sein“, und „im Sprachgebrauch werden auch nicht immer grammatikalisch korrekte Formen verwendet“ - mit anderen Worten: Wenn im Netz verschiedene Varianten zu finden sind, kommt es nicht unbedingt darauf an, die grammatikalisch korrekte zu wählen.
M. E. hat aber im Zweifelsfall („open … on“ oder „open … at“?) gerade ein Lehrer sich ausschließlich an der grammatikalischen Richtigkeit zu orientieren und nicht an zweifelhaften Funden im Netz (… zumal wenn es um täglich verwendete classroom language geht).
Gruß
Kreszenz
Ja, das stimmt natürlich. Da geb ich dir auch vollkommen Recht. Hatte dich vllt. ein bisschen missverstanden.
Wahrscheinlich wissen’s die Lehrer, die „on“ benutzen einfach nicht besser. Die wenigsten haben wohl bei Google vorher nachgeguckt.
Und auch Googeln will gelernt sein, sonst interpretiert man die Ergebnisse falsch und/oder bezieht noch ungewollte Daten mit ein.
Grüße,
Hallo!
evtl. ist’s regional unterschiedlich), niemand jedoch „on“ —
das scheint aber bei Englischlehrern sehr verbreitet zu sein.
Ich kannte das bisher aus dem Unterricht auch nur so.
Richtig, es ist unter Englisch-Lehrern extrem weit verbreitet. Daher dachte ich lange auch, dass es richtig wäre, bis ich eines besseren belehrt wurde. Da es von den meisten aber nie in Frage gestellt wird, weil man es von den Lehrern ja so kennt, wissen es selbst viele Englischlehrer nicht und sind dann sehr überrascht, wenn man es ihnen sagt.
Viele Grüße
Car