Englisch, die Formen von 'to be'

Hallo,

auch wenn es unterste Schublade ist, aber könnte mir mal jemand die Formen von „to be“ erklären?
(am are is)

Das Niveau der Erklärung sollte so sein das ich in der Lage bin zu erkennen wieso man was wann wo setzt im Text. Nicht viel mehr.

Ich kann einfach nicht verstehen wieso man z.B. es so setzt

richtig:
They drink a glass of milk sometimes
falsch:
They are drink …

oder
richtig :
They are having a good time this evening
statt
they having a …

Mein Begriffsproblem ist, das ich keines habe.
Die Wörterbücher helfen nicht!

Danke

Daniel

Hallo Daniel,
du brauchst kein Woerterbuch, sondern eine Grammatik.

Auch wenn es unterste Schublade ist, aber könnte mir mal
jemand die Formen von „to be“ erklären?
(am are is)

Die Formen fuer das unregelmaessigste aller Verben:
Praesens:
I am
you are
he/she/it is
we are
you are
they are

Vergangenheit:
I was
you were
he/she/it was
we were
you were
they were

Aber das wolltest du eigentlich gar nicht wissen, oder?

richtig:
They drink a glass of milk sometimes

(oberlehrerkorrektur: They sometimes drink a glass of milk)

falsch:
They are drink …

oder
richtig :
They are having a good time this evening
statt
they having a …

Deine Frage bezieht sich auf das Gerundium.
(Form von ‚to be‘) + -ing-Form ==> etwas geht ueber
eine gewisse Zeit. Es gibt keine genaue Entsprechung
dieser Form im Deutschen.
I drink a glass of beer. --> Der Vorgang ist kurz und schmerzlos,
mit einem Glas beendet.
I am drinking a glass of beer. --> Der Vorgang braucht seine
Zeit, in der etwas anderes passieren kann.
I was drinking a glass of beer, when suddenly the door opened
and Konrad walked in.

Wie gesagt, kauf dir ein Lehrbuch fuer Englisch oder eine
Grammatik. Ein Woerterbuch kann dir solche Fragen
nicht beantworten.

Gruesse
Elke

Hi :smile:

Was Elke schreibt, stimmt.
Zur Not kann man sich auch der deutschen Grammatik bedienen. Dort sagt man im Regelfall ja auch nicht „Ich bin … trinkend“, sondern "Ich trinke … ". Aber man merkt schon, dass einige sprachliche Feinheiten aus der eigenen Sprache nicht immer gewürdigt werden :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo ihr zwei und danke für die Antworten!

Ich werde mal sehen wo ich ein gramatik Buch, welches auch gut ist, herbekomme.

Ich war bis jetzt immer am raten wann ich z.B. „Are“ einsetzen muss. Bis auf ein paar Standart Sätze die ich auswendig weiss war es reines Glück.

Es gibt also Gamatische Regeln die einem sagen wann man are einsetzt?!

Gruss danke

daniel

Grammatik lernen
Hallo Daniel!

Es gibt also Gamatische Regeln die einem sagen wann man are
einsetzt?!

Ja, die gibt es. Die gibt’s eigentlich immer für so Sprachen. :smile:

Ich würde dir raten: Setze dich erst einmal mit der DEUTSCHEN Grammatik auseinander und lass dir den Aufbau vielleicht auch noch einmal von einem Freund oder einer Freundin erklären, bis du wirklich das Gefühl hast, das Prinzip verstanden zu haben.
Danach widmest du dich dann der englischen Grammatik und wirst dann plötzlich feststellen, dass es irgendwie auch dort eine Logik gibt.

Ich habe bei dir das Gefühl, dass du generelle Probleme mit der „Grammatikidee als solcher“ hat.
Das kenne ich von einem Freund von mir, dem ich Englischunterricht gegeben habe. Irgendwann kamen wir überhaupt nicht mehr weiter und der Frust war groß. Da kam dann heraus, dass er die deutsche Grammatik als Muttersprachler zwar gut beherrscht, aber „nur“ aus dem Bauch heraus. Die Regeln hat er in der Schule nie wirklich begriffen. Deswegen machte für ihn auch die englische Grammatik so gar keinen Sinn und wir steckten fest. Nachdem ich mit ihm ein bisschen deutsche Grammatik gepaukt hatte, ging’s dann auch mit dem englischen besser!

Viel Erfolg,
Christiane

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Hallo,

ich denke du hast Recht!
Im Englischen setze ich Wörter auch mal nach Gehör!
Im Moment sitze ich in einer kleinen Zwickmühle, denn für meinen Job brauche ich dringend Englisch!

Dann die Weiterbildung die ich mache, da wird Englisch abgefragt, zwar sind die Prüfungen erst mitte nächstes Jahr, aber ich wollte mal lernen anfangen.

Die Zeit reicht halt hinten und forne nicht, muss mir einen kleinen Plan machen.

Jetzt schau ich erstmal im Netz was ich alles unter Gramatik im Englischen und Deutschen finde, dann seh mer mal!

vielen Dank

Daniel

Hallo oder „hi“, je nachdem…

Unter http://www.englisch-hilfen.de/exercises_list/alle_gr… & http://www.google.de/search?hl=de&q=%22englische+gra…
hab’ ich einiges an Futter entdeckt. Es sei denn Dir reicht „Learning English“ Grundgrammatik Ausgabe für Gymnasien aus dem Klett Verlag… :wink:

HTH
mfg M.L.

Hallo Christiane,

Nachdem ich mit ihm ein bisschen deutsche Grammatik gepaukt hatte,
ging’s dann auch mit dem englischen besser!

Yep, that’s it. Ich habe mich - als Bayer - da auch durchbeissen müssen. Erst die deutsche Grammatik verstehen und beherrschen, und dann mit viel größerem Verständnis an die Fremdsprache rangehen. *lach*

Ich habe mich da neulich mit einem Freund unterhalten - ein waschechter Bayer, allerdings in USA zur Schule gegangen. Der spricht Deutsch und Englisch gleichermaßen gut. Und eben beides aus dem Bauch heraus. Der könnte mir, selbst wenn er wollte, die englische Grammatik nicht erklären. Aber er wendet sie nahezu perfekt an.

Tja, so ist das mit denen, die’s schon können, und denen, die es erst noch lernen müssen. :smile:

Viele Grüße
Bonsai

Hallo Daniel!

ich denke du hast Recht!

:smile:

Im Englischen setze ich Wörter auch mal nach Gehör!
Im Moment sitze ich in einer kleinen Zwickmühle, denn für
meinen Job brauche ich dringend Englisch!

Genauso ging’s dem erwähnten Freund von mir auch.

Dann die Weiterbildung die ich mache, da wird Englisch
abgefragt, zwar sind die Prüfungen erst mitte nächstes Jahr,
aber ich wollte mal lernen anfangen.

Guter Vorsatz! :wink:
Hast du mal mit dem Dozenten gesprochen? Vielleicht kann der dir ja noch ein paar gute Tipps geben.

Jetzt schau ich erstmal im Netz was ich alles unter Gramatik
im Englischen und Deutschen finde, dann seh mer mal!

Hier noch etwas zur deutschen Grammatik:

Grüße,
Christiane

Hallo Christiane,

Hier noch etwas zur deutschen Grammatik:

nachdem ich Daniels Beiträge hier gelesen habe, glaube ich nicht, dass ihm dieser Link in irgendeiner Art und Weise weiterhelfen könnte. War zwar gut gemeint, aber die Seite dürfte ihn schon wegen der verwendeten Terminologie eher verwirren.

Nichts für ungut!
ecco

Hallo ecco!

nachdem ich Daniels Beiträge hier gelesen habe, glaube ich
nicht, dass ihm dieser Link in irgendeiner Art und Weise
weiterhelfen könnte. War zwar gut gemeint, aber die Seite
dürfte ihn schon wegen der verwendeten Terminologie eher
verwirren.

Was die Terminologie betrifft hast du recht. Vielleicht sollte ich etwas konkreter werden, was ich daran eventuell hilfreich fand: Die Beispiele, in denen der „Verbalkomplex“ fett gedruckt kenntlich gemacht wurde. Dadurch wird a) etwas deutlicher, was da wie zusammenhängt, und b) könnte es vielleicht veranschaulichenden Charakter haben, wenn man dem etwas entsprechendes in Englisch daneben stellt. Allerdings wäre es ziemlich hilfreich, wenn es dazu noch Erläuterungen von jemandem mit Ahnung gäbe.

Grüße,
Christiane

Hallo

auch wenn’s recht spät ist, danke für die links

Gruss

Daniel

Hallo Christiane,

nachdem ich Daniels Beiträge hier gelesen habe, glaube ich
nicht, dass ihm dieser Link in irgendeiner Art und Weise
weiterhelfen könnte. War zwar gut gemeint, aber die Seite
dürfte ihn schon wegen der verwendeten Terminologie eher
verwirren.

Was die Terminologie betrifft hast du recht. Vielleicht sollte
ich etwas konkreter werden, was ich daran eventuell hilfreich
fand: Die Beispiele, in denen der „Verbalkomplex“ fett
gedruckt kenntlich gemacht wurde.

für jemanden, der ganz am Anfang seiner ‚Grammatikkarriere‘ steht, dürfte schon das Wort ‚Verbalkomplex‘ ein Showstopper sein…

Aber trotzdem Danke für den Link :smile:

ciao
ecco

Hallo,

auch wenn es unterste Schublade ist, aber könnte mir mal
jemand die Formen von „to be“ erklären?
(am are is)

Die Frage ist falsch gestellt, du willst nicht „be“ Formen lernen, sondern wissen, wie man die zwei Gegenwartsformen des Englischen verwendet:

  1. present tense , I go, he walks,…
  2. present continuous =„ing Form“

Und zwar wahrscheinlich deshalb, weil es eine ing-Form im Deutschen nicht gibt, die Betonung des Momentanen liegt allein im Adverb.
Ich mache JETZT GERADE…

Abgesehen davon werden sämtliche Zeitformen im Deutschen eher nach Gefühl verwandt und nicht starr wie in fast allen anderen Sprachen.

Also „ich bin gegangen“ ist fast das Gleiche wie „ich ging“.

Im Englischen ist das anders, hier gibt es „Auslöser“ für bestimmte Zeiten, z.B. wird „ago“ immer mit Imperfekt verwendet, „always“ in der Vergangenheit immer mit Perfect (sonst present tense).
Also „two days ago I saw a movie“, aber „two days ago I have seen a movie“ ist verboten! Ohne „two days ago“ kann man das aber wieder sagen !

Das ist sehr undeutsch und verwirrend.

Die Lösung ist es, sämtliche fixe Auslöser für jedwede Zeit aufzuschreiben und die beiden Seiten , Auslöser und ausgelöste Verbform zusammenzustöpseln, ganz mechanisch, da gibt’s sonst nicht viel zu „kapieren“.

In romanischen Sprachen ist das übrigens ganz ähnlich mit dem sogenannten „Konjunktiv“-Modus, der mit deutschem Konjunktiv praktisch nichts zu tun hat.
Man überlegt ständig, warum „viene“ im Spanischen „er kommt“ heißt und „hoffentlich kommt er“ NICHT „ojalá (= hoffentlich) viene“ , sondern „ojalá venga“. Weil bei ojalá eben die Konjunktiv-Form verwendet wird, Punkt.
Da gibt es nichts zu kapieren, das muss man akzeptieren.

Zur -ing Form.
Bei allen Adverbien, die die Jetzigkeit betonen, z.B. „now“, „at this point“, „today“,„just“ etcetera nimmt man -ing-Form.
Wichtige Ausnahme : Uhrzeit, selbst wenn eines dieser Adverbe dabei steht.
„Right now it is five past two.“ ( nicht: it is being, auch wenn’s logisch wäre)

Immer normale „present tense“ steht bei wiederholten Handlungen.
Bei „never, always, …“ etcetera, besorg dir ne Tabelle.
„I never dance“. Bei Dauerzuständen, auch Altersangaben.

Wenn kein Adverb dabeisteht, benutz den gesunden Menschernverstand, ob etwas nur momentan ist ( dann ing) oder nicht, dann nicht.

Noch etwas: das bezieht sich auf BRITISH English, Schulenglisch, in Amerika sagt man durchaus öfter -ing, auch mit den Auslösern, die das in Europa verhindern.(I’m always doing this"…)

Was die ing-Form der Zukunft und der Vergangenheit betrifft, so musst du in Grammatik Bücher schauen, ich bin jetzt zu faul.

I beg to differ
Hallo Will,

Abgesehen davon werden sämtliche Zeitformen im Deutschen eher
nach Gefühl verwandt und nicht starr wie in fast allen anderen
Sprachen.

Das ist so nicht richtig.

Also „ich bin gegangen“ ist fast das Gleiche wie „ich ging“.

Und das ist einfach falsch.
In der Umgangssprache wird sehr oft ,besonders im
sueddeutschen Raum das Perfekt als einzige Vergangenheits-
form verwendet. „Ich hab’ damals in Muenchen studiert.“
Aber im SChriftdeutschen heisst das richtig: „Ich studierte
damals in Muenchen.“
Perfekt = vollendete Gegenwart (analog dazu: Plusquamperfekt =
vollendete Vergangenheit; Futur II = vollendete Zukunft).
Im Perfekt bedeutet das, etwas ist gerade fertig geworden,
wurde abgeschlossen, um den naechsten Vorgang zu ermoeglichen:
„Ich habe gerade fertig gekocht und jetzt esse ich.“
(„Ich hatte gerade fertig gekocht und dann ass ich.“
(„Ich werde fertig gekocht haben und dann werde ich essen.“)

Also „two days ago I saw a movie“,

koennte aber auch: „I was watching a movie.“
Kommt auf die Situation an.

„Right now it is five past two.“ ( nicht: it is being, auch
wenn’s logisch wäre)

Wieso waer das logisch? Es ist nur eine ganz kurze Zeit
fuenf Minuten nach Zwei, es ist kein kontinuierlicher
Zeitraum.

Gruesse
Elke

Wenn du dir meinen letzten Satz ansiehst,
„Was die ing-Form der Zukunft und der Vergangenheit betrifft, so musst du in Grammatik Bücher schauen, ich bin jetzt zu faul.“

siehst du auch, das es mir eindeutig nicht um continuous-Vergangenheit Formen geht.
Wenn man sagt: Yesterday I was watching a movie when suddenly the telephone rang.
beschreibt tatsächlich der Continuous den Zeitraum, das normale past tense den Zeitpunkt.

Da es dem jungen Mann aber offensichtlich ums Präsens geht, in dem das Continuous MITNICHTEN etwas mit Zeiträumen ztu tun hat, ist das irrelevant.

Einfaches Beispiel: It is winter.
Klarer Zeitraum, kein continuous.