Englisch verbessern in FFM

Hallo zusammen,

bis vor ner Woche war ich noch in England habe dort mal wieder einen dreiwöchigen Sprachurlaub gemacht. Ich wurde dort in Upper-Intermediate (B2) eingestuft. Nun möchte ich mein Englisch weiter verbessern und würde mich gerne auf das FCE vorbereiten. Dazu suche ich eine Möglichkeit in der Umgebung von Frankfurt (Main).

Das erste was mir dazu eingefallen war ist die VHS. Da ich mit VHS im Allgemeinen keine besondere Qualität verbinde, wüsste ich gerne welche Möglichkeiten es sonst noch gibt. Hat jemand gute Erfahrungen mit anderen Sprachschulen in der Gegend gemacht? Da die Sprachschulen, die man so im Internet findet, meist mit Business-English werben bin ich etwas verwirrt. Ich möchte mich eher generell (Grammar, Speaking, Listening etc.) verbessern und nicht einfach nur Business-Vokabular lernen. Darüber hinaus wäre es auch nicht schlecht, wenn die Schule zusätzlich Konversationsabende etc. anbieten würde. Achja - die Kurse sollten eher Abends (oder teilweise am Wochenende) stattfinden, so dass man als Berufstätiger auch teilnehmen kann.

Hat jemand einen Tip? Mir ist klar, dass sowas nicht ganz billig ist, mit welchen monatlichen Kosten kann ich rechnen?

Danke schonmal für eure Antworten.

MfG
Stephan

Hallo,

Das erste was mir dazu eingefallen war ist die VHS.

Erfahrung (wenn ja, wie lange her?) oder Hörensagen.
VHS-Lehrer müssen sich dieser Tage qualifizieren. Gerade die weiter fortgeschrittenen Kurse (B2 und höher) und deren Lehrer sind oft besser als ihr Ruf.
Problem bei VHS ist allerdings das Format: 1x die Woche widerspricht einem intensiven Lerntempo.

Gruß
Elke

Hallo Stephan,

FFM ist keine kleine Stadt :wink: Dort gibt es sicher Gesellschaften, die Kultur und Sprache ihres Landes pflegen und verbreiten.

Ich habe mal einen Kurs „Spanisch“ besucht, der toll war. Muttersprachlerin als Dozentin, einigermaßen gleiche Lernwilligkeit und Lerntempo.

Die Kosten waren moderat, wenn ich mich richtig erinnere 130 DM (!) für den Kurs.

Das große Problem ist, dass sich diese Vereine/Gesellschaften/Clubs überall anders nennen.

Es wurden dort auch Konservationskurse angeboten.

FFM hat doch eine Uni, oder :wink: Manchmal bieten auch Unis solche „freien“ Treffen an oder z.B. wurde in einem Studentenwohnheim für die verschiedensten Sprachen für solche Gespächsrunden geworben. Die Kosten waren die, die Du Deinen Konsum in der Kneipe verursacht hast.

Aber schau auch noch mal ins Archiv, die Frage ist so oft gestellt worden. Du findest da auch Links und weitere Tipps.

Good luck!

Gruß Volker

Hallo Elke;

Das erste was mir dazu eingefallen war ist die VHS.

Erfahrung (wenn ja, wie lange her?) oder Hörensagen.

meine Erfahrung ist jetzt schon fast 15 Jahre her. Damals wollte ich mein Spanisch für die Schule etwas verbessern. Naja, ich will nicht sagen das die Lehrerin schlecht war, allerdings war mir die Teilnehmeranzahl des Kurses zu groß, das Niveau der Teilnehmer zu weit gestreut und das Lerntempo zu langsam.

VHS-Lehrer müssen sich dieser Tage qualifizieren. Gerade die
weiter fortgeschrittenen Kurse (B2 und höher) und deren Lehrer
sind oft besser als ihr Ruf.

Das sich VHS-Lehrer qualifizieren müssen habe ich gar nicht gewußt. Am liebsten wären mir natürlich Muttersprachler, die sofort merken, dass etwas nicht passt. Das kommt besonders dann zum Tragen, wenn, etwas zwar grammatikalisch korrekt ist, ein Muttersprachler dies aber nie so ausdrücken würde. Naja - mal sehen.

Ich glaube, ich sollte der VHS noch ne Chance geben.

Problem bei VHS ist allerdings das Format: 1x die Woche
widerspricht einem intensiven Lerntempo.

Intensives Lerntempo ist für mich kein Problem. Ich fänd´s schlimmer, wenn immer auf den gleichen Themen herumgekaut wird.

MfG
Stephan

Hallo,

meine Erfahrung ist jetzt schon fast 15 Jahre her. Damals
wollte ich mein Spanisch für die Schule etwas verbessern.

Für die Schule ist VHS weniger geeignet - du sagst ja schon selbst, warum: Lernniveau zu unterschiedlich, Tempo zu langsam.
Kursgröße kann sehr unterschiedlich sein. Ich besuche einen Italienischkurs und wir kämpfen jedes Semester, den Kurs wegen zu geringer Teilnehmerzahl den Kurs zu erhalten.

Das sich VHS-Lehrer qualifizieren müssen habe ich gar nicht
gewußt.

Ist neueren Datums. Wird von VHS zu VHS unterschiedlich gehandhabt, hängt auch davon ab, ob es eine Sprache ist, wo man unter Kursleitern auswählen kann oder ob man gezwungen ist, den einzigen Lehrer dieser Sprache vor Ort zu nehmen (Ffm ist da natürlich eh anders aufgestellt, wie eine kleine Landkreis VHS).

liebsten wären mir natürlich Muttersprachler, die
sofort merken, dass etwas nicht passt.

Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber ich wäre sehr vorsichtig, Muttersprache als Hauptkriterium zu nehmen. Gerade weil Muttersprachler-Sein oft überschätzt wird, werden sie anderen vorgezogen, obwohl sie pädagogisch vielleicht sehr wenig auf dem Kasten haben.

Das kommt besonders
dann zum Tragen, wenn, etwas zwar grammatikalisch korrekt
ist, ein Muttersprachler dies aber nie so ausdrücken würde.

Auch das nicht unbedingt.

Ich glaube, ich sollte der VHS noch ne Chance geben.

Umhören. Gerade bei der Ffm VHS gibt es sicher eine große Palette, was Kursleiter betrifft.

Intensives Lerntempo ist für mich kein Problem. Ich fänd´s
schlimmer, wenn immer auf den gleichen Themen herumgekaut
wird.

Ich meinte damit aber eher das Gegenteil: einmal in der Woche ist meiner Meinung nach nicht genug eine Sprache ernsthaft zu lernen - hinzukommen die langen Pausen (während der Schulferien geschlossen, z.B. fing das Herbst/Wintersemester je nach Kurs dieses Jahr erst in der 2. oder gar 3. Septemberwoche an (ich rede von Hessen), nächste Woche zweimal Ausfall wg. Herbstferien usw. Vom Ende Sommersemester bis Neuanfang jetzt waren 3 Monate nichts.

Gruß
Elke

Hallo Elke,

liebsten wären mir natürlich Muttersprachler, die
sofort merken, dass etwas nicht passt.

Ich verstehe zwar, was du damit sagen willst, aber ich wäre
sehr vorsichtig, Muttersprache als Hauptkriterium zu nehmen.
Gerade weil Muttersprachler-Sein oft überschätzt wird, werden
sie anderen vorgezogen, obwohl sie pädagogisch vielleicht sehr
wenig auf dem Kasten haben.

das von Dir angedeutete Problem ist mir bekannt. Nur weil man Muttersprachler ist heißt das noch lange nicht, dass man die Sprache unterrichten kann.

Das kommt besonders
dann zum Tragen, wenn, etwas zwar grammatikalisch korrekt
ist, ein Muttersprachler dies aber nie so ausdrücken würde.

Auch das nicht unbedingt.

Vor fünf Jahren war ich zum ersten Mal in England in einer Sprachschule. Im Unterricht wurde ich gefragt wie ich den gestrigen Tag verbracht habe. Meine Antwort lautete etwa: „I was walking through the streets…“ Daraufhin wurde mir von der Lehrerin gesagt, dass das umgangssprachlich soviel heißt wie nach einem Job jeglicher Art zu suchen (möglicherweise sogar auf den Strich gehen). Ich bin mir nicht sicher, ob ein Englisch-Lehrer, dessen Muttersprache nicht Englisch ist, solche Mehrdeutigkeiten sofort erkennt. Bei meinem letzten Aufenthalt in England gab es außerdem immer wieder Situationen im Unterricht, bei denen man darauf hingewiesen wurde, dass sich so kein Mensch (ausgenommen ältere Leute) mehr in England ausdrücken würde. Beim Thema Grammatik gab es auch mal so ein paar interessante Fälle, in denen der Satzbau von einem Schüler vertauscht wurde. Ein deutscher Englisch-Lehrer würde wahrscheinlich nur sagen, dass der Satzbau falsch ist. Ein Muttersprachler wird grinsen und dir sagen, klar kannst du Dich so ausdrücken, aber dann hörst du dich an wie Shakespeare und die Leute werden dich blöd angucken.
Von einem Muttersprachler erwarte ich also auch ein bisschen mehr Entertainment. Der Englisch-Unterricht in meiner Schulzeit war schon langweilig genug.

Intensives Lerntempo ist für mich kein Problem. Ich fänd´s
schlimmer, wenn immer auf den gleichen Themen herumgekaut
wird.

Ich meinte damit aber eher das Gegenteil: einmal in der Woche
ist meiner Meinung nach nicht genug eine Sprache ernsthaft zu
lernen - hinzukommen die langen Pausen (während der
Schulferien geschlossen, z.B. fing das Herbst/Wintersemester
je nach Kurs dieses Jahr erst in der 2. oder gar 3.
Septemberwoche an (ich rede von Hessen), nächste Woche zweimal
Ausfall wg. Herbstferien usw. Vom Ende Sommersemester bis
Neuanfang jetzt waren 3 Monate nichts.

Ich habe mir mal die Infos der VHS Frankfurt angeschaut. Die Kurse die mich besonders interessieren sind natürlich schon ausgebucht. Da mir einmal in der Woche auch zu wenig wäre, tendiere ich zu einem Intensivkurs. Ein in Frage kommender Kurs wäre an drei Tagen in der Woche (Fr,Sa und So). Das sollte erstmal reichen, da ich sowieso schon jeden Tag mein Englisch im Job anwende.

MfG
Stephan

PS: Danke für den Hinweis mit den Schulferien. Daran hatte ich gar nicht mehr gedacht.

Hallo,:Vor fünf Jahren war ich zum ersten Mal in England in einer

Sprachschule. Im Unterricht wurde ich gefragt wie ich den
gestrigen Tag verbracht habe. Meine Antwort lautete etwa: „I
was walking through the streets…“ Daraufhin wurde mir von
der Lehrerin gesagt, dass das umgangssprachlich soviel heißt
wie nach einem Job jeglicher Art zu suchen (möglicherweise
sogar auf den Strich gehen). Ich bin mir nicht sicher, ob ein
Englisch-Lehrer, dessen Muttersprache nicht Englisch ist,
solche Mehrdeutigkeiten sofort erkennt.

Nun, diese Muttersprachlerin hätte dir sagen können, dass das NICHT „auf den Strich gehen“ bedeutet, das wäre nämlich: I was walking the streets.

Von einem Muttersprachler erwarte ich also auch ein bisschen
mehr Entertainment. Der Englisch-Unterricht in meiner
Schulzeit war schon langweilig genug.

Das was du da anführst, hat wenig mit muttersprachlicher Kompetenz, sondern mit Fähigkeiten des Lehrers zu tun.

Vielleicht hilft dir aber eine ganz andere Idee. Ein Bekannter von mir arbeitet (auch) privat als Englischlehrer. Seine netteste Gruppe sind 3 Geschäftsleute, die ihn einmal in der Woche engagiert haben. Die Gruppe trifft sich zu allen möglichen Unternehmungen (zu dem eher bekannten Unternehmungen eines Sprachkurses wie Kino, kommen hinzu: Weihnachtsmarkt, Schwimmbad/Saunabesuch, Kneipe, Go-kart-Fahren etc.). Dann wird natürlich nur Englisch gesprochen, jeweils situationsbedingt. Ab und an wird eine Grammatik- und Pauksession eingelegt. Die vier Herren haben einen Heidenspaß.

Gruß
Elke