Englische Anrede bei Bewerbung

Hallo,

es ist länger her, dass ich eine englische Bewerbung geschrieben habe.
Nun möchte ich mich bei einer englischsprachigen deutschen SChule bewerben, der Ansprechpartner ist namentlich bekannt.

Also würde ich schreiben „Dear Mr xxx“, „Dear Sirs“ würde ja dem neutralen „Sehr geehrte Damen und Herren“ entsprechen.

Ich bin euch für Verbesserungen oder Bestätigung sehr dankbar.

Gruß Volker

Passt (owT)
owT!

Hallo,

Also würde ich schreiben „Dear Mr xxx“, „Dear Sirs“ würde ja
dem neutralen „Sehr geehrte Damen und Herren“ entsprechen.

Da sind bestimmt reichlich Damen, daher „Dear Sir or Madam“, ansonsten gibt es Ärger mit den Emanzen. Bei einer Bewerbung sieht es aber immer besser aus, wenn man einen namentlichen Ansprechpartner hat.

Gruß,

Myriam

Hallo,

Da sind bestimmt reichlich Damen, daher „Dear Sir or Madam“,
ansonsten gibt es Ärger mit den Emanzen.

Da stimme ich Dir absolut zu, aber mir ist, auch in jüngster Zeit, von verschiedenen Seiten, Sekträterinnen, Sprachlern usw., bestätigt worden, dass dieser alte Zopf noch nicht abgeschnitten wurde.

Ist mein Wissensstand.

Danke für Deine Antwort.

Gruß Volker

Danke, Ralph!

Gruß Volker

‚Dear Sirs‘ -> Mülleimer
Hallo Volker,

die Anrede „Dear Sirs“ ist nicht mehr gebräuchlich. Mittlerweile heißt es „Dear Sir or Madam“ oder eben „Dear Mr. …“ bzw. „Dear Ms. …“. Den Namen des Ansprechpartners in Erfahrung zu bringen, ist generell eine gute Ide.

Ein Brief mit der Anrede „Dear Sirs“ oder „Sehr geehrte Herren“ würde bei mir sofort im Mülleimer landen. Denn so eine Anrede zeigt mir, dass der Schreiber sich offenbar noch nie Gedanken darüber gemacht hat, dass diese jemanden kränken könnte (schon mal schlecht) und vor allem, dass er die im Büro gebräuchlichen Floskeln weder kennt, noch es für nötig gehalten hat, diese in Erfahrung zu bringen (sehr, sehr schlecht).

Wenn man davon ausgeht, dass es mehr als einen Bewerber gibt, verdient an einer Bewerbung, die mit „Dear Sirs“ beginnt, in den meisten Fällen wohl nur die Post. :wink:

Schöne Grüße

Petra

Nein, passt nicht!
„Dear Sirs“ ist ein Relikt aus der Vergangenheit. So ein Brief dürfte irgendwo in den USA sofort im Mülleimer landen. Und da liegt er gut.

Schöne Grüße

Petra

Hallo Petra,

die Anrede „Dear Sirs“ ist nicht mehr gebräuchlich.

Das ist schön, habe ich auch nur sehr ungern gebraucht, aber einige Briefe gingen eben nicht an der GF vorbei und mir sehr deutlich gesagt, dass ich schon seriös auftreten soll, naja.

Mittlerweile heißt es „Dear Sir or Madam“ oder eben „Dear Mr.
…“ bzw. „Dear Ms. …“. Den Namen des Ansprechpartners in
Erfahrung zu bringen, ist generell eine gute Ide.

Jetzt müssten wir noch klären ob „Dear Madam or Sir“ oder die o.a. Reihenfolge.

Also sehe ich für mein konkretes Problem Zustimmung und für die Nebenfrage, die Bestätigung, dass sich doch einiges gewandelt hat. Diese Wandel hat durchaus meine Zustimmung.

Danke an Dich, Petra.

Gruß Volker

Hallo Petra 44.

mit passt meinte ich das Dear Mr. XXX. Wenn er einen Ansprechpartner hat, dann soll er ihn natürlich auch ansprechen. Aber auf die Idee ist er ja schon selber gekommen.

Ralph

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Hallo,

… aber
einige Briefe gingen eben nicht an der GF vorbei und mir sehr
deutlich gesagt, dass ich schon seriös auftreten soll, naja.

Was soll das denn heißen? Dass die GF nicht weiß, dass es „Dear Sir or Madam“ heißt??? Immer diese Chefs. :frowning:

Mittlerweile heißt es „Dear Sir or Madam“ oder eben „Dear Mr.
…“ bzw. „Dear Ms. …“. Den Namen des Ansprechpartners in
Erfahrung zu bringen, ist generell eine gute Ide.

Jetzt müssten wir noch klären ob „Dear Madam or Sir“ oder die
o.a. Reihenfolge.

Da gibt es nichts zu klären. Das ist ein feststehender Begriff, der „Dear Sir or Madam“ heißt, und nicht anders. Ebenso könntest du „klären“ ob man am Ende eines deutschen Geschäftsbriefs „Mit freundlichen Grüßen“ schreibt, oder nicht doch lieber „Also dann bis zum nächsten Mal“.

Es gibt in Geschäftsbriefen eben einige solche Floskeln, die man eigentlich gleich wie Vokabeln auswendig lernen kann. Wenn man sie nicht kennt, muss man sie irgendwo nachschauen. Da gibt es zum Beispiel auch das mit den Rückfragen:

„Für Rückfragen steht Ihnen der Unterzeichner jederzeit gerne zur Verfügung.“

bzw. die englische Version

„If you have any further questions, please to not hesitate to contact us.“

Wie du siehst, ist es keine wörtliche Übersetzung. Daher habe ich irgendwann einmal den ganzen Satz als Vokabel gelernt. Wenn versucht, so eine Texteinheit weiter zu zerlegen, gibt das eine Schweinerei - genau wie bei einer Atomspaltung. :wink: Besser man lässt es.

Schöne Grüße

Petra

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Hallo,

Was soll das denn heißen? Dass die GF nicht weiß, dass es
„Dear Sir or Madam“ heißt??? Immer diese Chefs. :frowning:

Tja, leider.

Da gibt es nichts zu klären. Das ist ein feststehender
Begriff, der „Dear Sir or Madam“ heißt, und nicht anders.

Auch für diese Klarstellung, herzlichen Dankt, Petra.

Gruß Volker

‚Dear Sirs‘ ≠ Mülleimer

Ein Brief mit der Anrede „Dear Sirs“ oder „Sehr geehrte
Herren“ würde bei mir sofort im Mülleimer landen.

Eine etwas voreilige Handlung , da der Inhalt eines Briefes immer wichtiger als seine Anrede ist.

Denn so eine Anrede zeigt mir, dass der Schreiber sich offenbar noch nie
Gedanken darüber gemacht hat, dass diese jemanden kränken
könnte

Eine etwas vorschnelles Urteil : in der Geschaeftswelt dreht es sich in erster Linie um’s ‘Geldmachen’ , inflatierte Selbstwertgefuehle haben dort nur wenig Raum und fuehren letztendlich zur Insolvenz.

(schon mal schlecht) und vor allem, dass er die im Büro
gebräuchlichen Floskeln weder kennt, noch es für nötig
gehalten hat, diese in Erfahrung zu bringen (sehr, sehr
schlecht).

Eine etwas voreingenommene Meinung IMHO. :-/

Wenn man davon ausgeht, dass es mehr als einen Bewerber gibt,
verdient an einer Bewerbung, die mit „Dear Sirs“ beginnt, in
den meisten Fällen wohl nur die Post. :wink:

Eine ,IMHO, etwas ‚ueberhebliche‘ Annahme. Sorry :->
Als Geschaeftsman beurteile ich jemanden fast ausschliesslich nur nach Leistungsfaehigkeit , verurteilen wegen Formalitaeten oder gar Aeusserlichkeiten kann sich im Endeffekt kein Geschaeftmann leisten.

Die Antworten , die dem Fragesteller ‘Volker Malchow’ auf seine spezifische Frage gegeben worden sind, sind durchaus korrekt.

Aber der Eindruck, dass in der ‘modernen’ Geschaeftswelt die Anrede ; also salutation , ‘Dear Sirs’ keinen Platz mehr hat, ist irrefuehrend. Diesbezuegliche Unkenrufe das sei soooo passé ; chauvinistic oder gar sexist mag zwar in [leftist :wink:] Akademia politically correct sein , doch nicht in der Realitaet. (Ich bekomme immer noch Werbematerial mit dieser Anrede , selber muss ich auch dann und wann mal diese Anrede gebrauchen; auch ist sie in meinem MS-Word Programm :smile:-)

Dear Sirs hat seinen traditionellen Protokollplatz in einer, praktisch nur von Maennern dominierten Geschaeftsumgebung , es signalisiert Respekt.
Als Faustregel gilt:wenn ich bei erstem persoenlichem Kontakt mein Gegenueber formell auch mit ‘Sir’ anreden wuerde , ist ein Dear Sirs als erster formeller Kontakt durchaus angebracht; umsomehr , wenn keine Namen bekannt sind. ( Z.B. ein allgemeiner Rundbrief an Dieseltruck Mechaniker ; generelle Anfrage bei Wirtschaftspruefern ,wo man weiss ,dass die Firma aus drei maennlichen Partnern besteht etc.)

Bloss wegen politischer/philosophischer Einstellung verdient kein Geschaeftsbrief den Mülleimer :wink:

Schöne Grüße … Heinz

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Dear Sirs hat seinen traditionellen Protokollplatz in
einer, praktisch nur von Maennern dominierten
Geschaeftsumgebung , es signalisiert Respekt.

Eine Übersetzung gehört immer in ihren Kontext. Der Kontext hier ist ein Bewerbungsschreiben an eine Schule. Personalabteilungen und Schulen sind von Frauen dominiert. „Dear Sirs“ würde dort garantiert nicht ankommen, und deshalb wurde Volker richtigerweise korrigiert.

Gruß,

Myriam

Hi Petra

arbeitest Du in GB? Nein.

Die Anrede ist durchaus noch geläufig.

Gruß
Siân

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Quatsch
Hi

@Da gibt es nichts zu klären. Das ist ein feststehender
Begriff, der „Dear Sir or Madam“ heißt, und nicht anders.

Wenn Du NICHT den Namen kennst, da schreibst Du halt Dear Sirs.

Regards from the real life

S

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Hi

Da stimme ich Dir absolut zu, aber mir ist, auch in jüngster
Zeit, von verschiedenen Seiten, Sekträterinnen, Sprachlern
usw., bestätigt worden, dass dieser alte Zopf noch nicht
abgeschnitten wurde.

Ist mein Wissensstand.

Das ist Fakt! In der realen Welt…

Lieben Dank
Siân

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Liebe Petra

Du solltest in Erwägung ziehen entweder eine IHK Prüfung zu machen oder BECs oder LCCI Business English.

Dear Sirs ist Usus wenn man den Namen nicht kennt.

Gruß
Siân
Native Speaker

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Eine Übersetzung gehört immer in ihren Kontext. Der Kontext
hier ist ein Bewerbungsschreiben an eine Schule.
Personalabteilungen und Schulen sind von Frauen dominiert.
„Dear Sirs“ würde dort garantiert nicht ankommen, und deshalb
wurde Volker richtigerweise korrigiert.

Gruß,

Myriam

Danke fuer die Antwort, Myriam. Diese Tatsache hatte ich ja in meinem Text auch anerkannt.

Mir ging es lediglich darum , den Eindruck den ‚Newbies‘ bekommen koennten, i.e. , dass die Anrede Dear Sirs heutzutage unzeitgemaess sei, zu klarifizieren.

Ansonsten sind wir uns alle einig darueber, was in diesem ‚board‘ unzaehlige Male wiederholt , und von Sian und Elke und anderen ausgezeichneten Experten immer wieder betont wird : bei Uebersetzungen etc. , kommt es immer auf Umstaende und Zusammenhaenge an.

Mit freundlichem Gruss … Heinz

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