Ich bin auf der Suche nach englischer Literatur um meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Als Einstiegsbuch habe ich Harry Potter gewählt um erstmal ein Gefühl für die Sprache zu bekommen. Kann mir jemand ein Buch empfehlen, dass ein wenig anspruchsvoller ist.
Gute Frage. Das waere wohl der Grossteil der gesamten englischen
Literatur. Du muesstest schon etwas genauer schreiben, was dich
interessiert, damit wir die Auswahl etwas einschraenken koennen.
Gruss, Tychi
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Gute Frage. Das waere wohl der Grossteil der gesamten
englischen
Literatur. Du muesstest schon etwas genauer schreiben, was
dich
interessiert, damit wir die Auswahl etwas einschraenken
koennen.
Gruss, Tychi
Hi Steffen,
Moby Dick von Herman Melville
Sachen von Poe
The Leatherstocking Tales (Lederstrumpf) von Cooper
Lord of the Rings von Tolkien
…
Gandalf
Vielen Dank für die Antwort.
Thriller find ich ganz spannend. Was mir ganz gut gefällt sind Romane wie Sakrileg. Aber das und Illuminati kenn ich halt schon (weiss aber auch nicht ob diese besonders schwierig sind).
Das soll aber auch nicht heissen, dass ich alle anderen Genre ausschließe.
Kinderbücher habe ich erstmal genug gelesen. Damit fällt Mobi Dick und Lederstrumpf erstmal weg. Herr der Ringe ist sicherlich eine Alternative, besonders weil man den Film kennt und wenn man kurz den Bezug verliert kann einem der Film weiterhelfen. Allerdings hätte ich nie gedacht, das Tolkien recht leicht zu lesen ist. Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren.
Hallo Steffen
Mit Thrillern kenne ich mich gar nicht aus.
Aber „Herr der Ringe“ habe ich selbst auf Englisch gelesen.
ist
sicherlich eine Alternative, besonders weil man den Film kennt
und wenn man kurz den Bezug verliert kann einem der Film
weiterhelfen. Allerdings hätte ich nie gedacht, das Tolkien
recht leicht zu lesen ist.
Das kommt natuerlich ganz auf deine Englischkenntnisse an.
Vom Satzbau ist Tolkien o.k. Die Schwierigkeiten duerften eher darin
liegen, dass das Vokabular nicht gerade der Alltagssprache entnommen
ist, d.h. es gibt eben eine ganze Menge Woerter, die verschiedene
Waffen oder Gegenstaende oder Kleidungsstuecke bezeichnen, die man
nicht so ohne weiteres kennt. Und ob z.B. ‚to lie in ambush‘ oder ‚to
hew‘ zu deinem Vokabular zaehlen, wage ich auch zu bezweifeln. Aber
schliesslich will man ja noch etwas dazulernen, stimmt’s?
Der Stil ist auch nicht durchgaengig gleich. Es gibt mehrere hundert
Seiten in altertuemlichen Stil, der schwer zu lesen ist.
Siehe auch: http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Zum Einstieg habe ich Bücher gelesen, die ich schon auf Deutsch gelesen hatte und die ich gut genug fand, um sie nochmal zu lesen. Inzwischen lese ich Bücher von englischen Autoren eigentlich nur noch im Original. Von daher würde ich sagen, wenn Du nicht ein Buch nochmal lesen willst (obwohl das sehr interessant sein kann, weil das Original eben doch was anderes ist als eine Übersetzung) würde ich Bücher von Autoren empfehlen, die Du schon kennst.
Dan Brown hat ja schon ein paar Bücher aus Sakrileg und Illuminati geschrieben, ich persönlich mag Michael Crichton sehr gerne.
Wenn man die Bücher mag ist Stephen King auch ein guter Einstieg, der hat, sagen wir mal, eine recht einfache Sprache (aber nix gegen King, der hat ein paar gute Sachen geschrieben, v.a. die Dark-Tower-Reihe, die übrigens auf Englisch sehr viel mehr Sinn macht).
Von Herr der Ringe als Einstieg würde ich abraten. Wie bereits erwähnt ist die Sprache nicht gerade alltagstauglich. Ich fand die englische Version sehr anstrengend zu lesen.
Kinderbücher habe ich erstmal genug gelesen. Damit fällt Mobi
Dick und Lederstrumpf erstmal weg.
weder der Lederstrumpf, noch Moby Dick sind Kinderbücher!!!
Oder sagen wir es mal so.
Kinder (So ab 9 - 10 Jahren) können ohne weiteres diese Bücher lesen, aber die Intention der Schreiber war es mitnichten, Kinderbücher zu schreiben.
Lieber Steffen,
zahllose Möglichkeiten … leider gibst Du Dein Alter nicht an. Was ich wunderbar finde, sind die Bücher von R.L.Stevenson,z .B. Die Entführung des David Belfour und das Fortsetzungsbuch Catrina. Spannend, ästhetisch erfreulich, historisch interessant. Anspruchsvoll finde ich J.Conrads Werke. Obwohl dessen Muttersprache Polnisch war, schrieb er in Englisch und das excellent. Die Schattenlinie (The Shadow line)… Der Nigger von der Narzissus, ich glaube, in Kurzgeschichtensammlung; … Typhoon… Du könntest Bücher von Jack London lesen (Wolfsblut)oder Rudyard Kipling (z.B.Dschungelbuch, Kim), beide abenteuerlich; Somerset Maugham, sehr psychologisch. Ich glaube, Schriftsteller aus der victorianischen Zeit (Commonwealth-Höhepunkt) sind fürs Englischlernen besonders empfehlenswert, weil sie klare Handlungsabläufe in gutem Englisch anbieten.
Wenns ein langes Buch sein soll, würde ich Dir z.B. die Forsyte Saga von J. Galsworthy empfehlen.Wird manchmal mit den Budenbrooks verglichen. Und wie wärs mit Krimis? Wallace, Edgar? Übrigens, zu wenig bekannt die Afrika-Romane. Wenns was Moderneres sein soll, Patricia Highsmith? Beneide Dich um das, was Du noch zu entdecken hast …I.R.
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