Wo gibt es im Web Literaturseiten auf denen Bücher rezensiert
und empfohlen werden, die auch/nur AUF ENGLISCH erhältlich sind? Amazon.de ist ja bekannt. Sonst kenn ich noch literaturschock.de
wo zumindest der engl. orig. Titel mit angegeben ist. Oder kennt
sonst jemand gute Bücher in engl. orig. Fassung? Oder gibt es
sogar Bücher, die in orig. Fassung besser sind als in der
deutschen Übersetzung (wie das auch manchmal bei Filmen der Fall
ist)?
Wenns nach mir ginge…
Hallo,
wenn es um Vergnügen an Sprache ginge, wären meine Favoriten zeitgenössischer Autoren englischer Sprache
John Updike,
Joyce Carol Oates,
und vielleicht P. Roth.
Etwas länger her und immer noch schön zu lesen sind auch die Stories von D.H. Lawrence. Nicht zu vergessen : Roald Dahl !
Schönen Gruß,
Pitry
Hallo Laura,
wie waere es, wenn du dich einfach mal auf amazon.com oder amazon.co.uk umguckst? Da sind alle rezensionen auf englisch…
im allgemeinen habe ich mir angewoehnt, alle orginal englischen
buecher auch im original zu lesen. das schult nicht nur das
sprachgefuehl, sondern ist einfach meiner meinung nach besser
und „echter“. literatur zu uebersetzen ist naemlich eine sehr
heikle angelegenheit - manche sprachspiele oder einfach nur der
stil eines autoren sind naemlich sehr schwer zu uebertragen!
ein paar meiner favoriten:
matt ruff, fool on the hill
alles von evelyn waugh, michael ondaatje, margaret atwood (bes.
robber bride), salman rushdie…
oder fuer kuerzeres und „seichteres“ (weil krimis)
lesevergnuegen dorothy l. sayers!
@pendragon
Danke für den Tipp, habe mir das
Buch unter Amazon mal angeschaut - bin aber eher
nicht so der fan von Fantasy-storys! Aber trotzdem, danke!
@baw
thanks für deine Antwort und Infos, werde mich mal nach
den Büchern umsehen…
@pendragon
Danke für den Tipp, habe mir das
Buch unter Amazon mal angeschaut - bin aber eher
nicht so der fan von Fantasy-storys! Aber trotzdem, danke!
ähm…ich ehrlich gesagt auch nicht *g*
Aber für mich zählt obiges Buch zu den Klassikern dieses Genres, also Bücher, die mal gelesen haben müsste, genau wie „Der Herr der Ringe“, „Die Nebel von Avalon“ oder „Die unendliche Geschichte“.
Achsoo, ein Klassiker! )
So wie bei manchen Filmen wo es dann heisst „Waaaaas!!! Den hast
du noch nicht gesehen, wie kannst du nur???“. Naja, ich muss
zugeben ich habe beispielsweise Herr der Ringe auch nicht
gelesen und auch nicht im Kino gesehen. Ist wohl immer relativ
das Ganze - was der eine als Kult oder muss-man-gesehen/gelesen-
haben ansieht ist vielleicht für den anderen nur eine
Produktion, die die Kino/Verlagskassen hat klingeln lassen. Mal
schauen, vielleicht werfe ich doch mal nen Blick ins Buch rein
(bei Amazon konnte ich ja nur den Titel begutachten).
Naja, werde jetzt erstmal „Desert Flower“ (W. Dirie) zu Ende
lesen!
zunächst einmal möchte ich anmerken, daß diese Bemerkung -
gibt es
sogar Bücher, die in orig. Fassung besser sind als in der
deutschen Übersetzung (wie das auch manchmal bei Filmen der
Fall
ist)?
mir doch recht aufstieß. Meiner Erfahrung nach sind 90% aller Bücher im Original besser als in etwelchen Übersetzungen; es gibt Ausnahmen, bei denen der/die Übersetzer/in besser zu schreiben vermochte als der/die Autor/in.
Ein paar gut erhältliche, aus dem Ärmel geschüttelte Lesetips:
C.S. Lewis, Narnia-Reihe (beginnend mit The Lion, the Witch and the Wardrobe)
Terry Pratchett, The Nome-Trilogy (Truckers/Diggers/Wings)
T.H. White, The Once and Future King (der Empfehlung kann ich nur beipflichten!)
Pat O’Shea, The Hounds of the Mórrigan
Stephen Fry, Making History
U.K. LeGuin, Earthsea (esp. 1-3: A Wizard of Earthsea/The Tombs of Atuan/The Farthest Shore)
Richard Adams, Watership Down
Derzeit genieße ich den irischen Kollektivroman „Yeats Is Dead!“, den ich sehr empfehlen kann.
Nunja, wollte da nix verallgemeinern, vonwegen „Übersetzungen
immer schlechter als das Original“. Schätze aber das es wohl
echt in nahezu allen Fällen so ist! Thanks auf jeden Fall für
die Tipps, werde bald unter amazon, bzw. live beim Hugendubel
nachschauen gehen!
schön, dass jemand Stephen Fry erwähnt… hatte ich ganz vergessen und weiß gar nicht wieso - ich liebe seinen Umgang mit der englischen Sprache.
Derzeit genieße ich den irischen Kollektivroman „Yeats Is
Dead!“, den ich sehr empfehlen kann.
Den hatte ich neulich in Irland in der Hand und hab ihn dann doch nicht gekauft… das Konzept schien mir reichlich suspekt und nach Marketinggesichtspunkten zusammengeschustert zu sein. Du meinst also wirklich, dass das Ding gelungen ist? Dann kauf ich’s mir wohl doch mal.
lemmy
P.S.: Ich weiß nicht, ob du mein anderes Posting in diesem Thread gelesen hast… wenn ich mir Deine ViKa und Deine Leseliste anschaue kann ich mir vorstellen, dass Dir auch „Lanark“ gefallen könnte. Oder kennst Du das schon?
danke der Nachfrage: den Gray kenne ich bereits, wenngleich ich für diese spezielle Art Phantastik in spezieller Laune sein muß.
Was den „Yeats Is Dead!“-Band betrifft: da ich selbst des öfteren Initiator & Mitautor von Kollektivtexten war/bin, interessieren mich an solchen Erzeugnissen evtl. auch andere Kriterien. Ich bin jetzt etwa zu zwei Dritteln durch das Buch durch und bislang davon ganz angetan, daß so etablierte AutorInnen sich stilistisch so anzunähern vermögen. Natürlich ist die (kriminalistische) Handlung mit den in solchen Texten typischen Wendungen mehr versehen, aber insgesamt fällt das Konzept nicht auseinander und ist in jedem Fall weniger bemüht als der Klassiker aller Kollektivromane schlechthin („Die letzte Fahrt des Admirals“). Und daß das gute Stück wohl eine Art Benefiz-Publikation für einen guten Zweck ist, muß ja nicht aufstoßen, oder?
By the way: einen irischen Kollektivroman der etwas anderen Art kann ich noch empfehlen - ich kenne ihn allerdings nur auf deutsch. By S. Fischer erschien vor nicht allzulangem „Finbars Hotel“, der mehr mit wechselnden Ich-Perspektiven arbeitet. War sehr lesenswert!