Hallo.
Du schriebst (Hervorhebungen von mir):
Was Du da vor Dir hast, ist genau genommen reported
speech.
Du berichtest über etwas.
Auf meinen Einwand, dass dies falsch sei, antwortest du
Das ist mir auch klar, schlägt aber sinngemäß in die
gleiche Richtung.
Inwiefern in die gleiche Richtung? Mit welchen Konsequenzen?
Was hat indirekte Rede mit Past Progressive zu tun?
Es ging darum, daß in diesem Satz das Progressive nichts zu suchen hat. Diese Eselsbrücke stammt übrigens nicht von mir, sondern von einem Muttersprachler. Jetzt kann man natürlich argumentieren, Muttersprachler sind bei diffizilen grammatischen Sachen überfordert, weil sie es einfach richtig sprechen, ohne erklären zu können, warum das und das so und so ist.
Der angesprochene Englischnachbar sagte immer sinngemäß: Solche Sätze seien fast wie reported speech, man muß es nur schizophren genug sehen, daß man erkennt, man berichtet sich selber über etwas, was man selbst gesagt oder geschrieben oder gedacht hat.
Das ist *kein* Scherz. Selbst wenn man eigentlich unter reported speech eine völlig andere Konstellation versteht, so sieht man doch die Ähnlichkeit der Konstruktion.
Es ging dem AK übrigens nur um diesen *einen* Satz. Und darauf bezog ich mich - nicht auf einen kompletten Lückentext mit meinetwegen 30 Einsetzungen.
Also komm einfach runter - es ging um pragmatische Hilfe, nicht um hochwissenschaftliche Korrektheit.
Ich wollte ihm ja nur verdeutlichen, wie er den Satz zu
verstehen hat
Nämlich? Dass die gleichen Regeln gelten wie für Reported
Speech??
Siehe eben.
Weiter behauptest du
Also kleine Faustregel kannst Du Dir für quasi fast jeden
Fall merken:
was being gibts nicht. 
Auf Myriams und meinen Hinweis, dass dies ebenfall nicht
stimme, antwortest du
Von Irrtum kann keine Rede sein, da ich natürlich auch
schon genug Bemerkungen mit „was being“ gehört habe“.
So geht das aber aus deiner obigen Behauptung nicht hervor.
Lol, genau *so* steht es aber da. Dort steht nicht "Die Faustregel gilt immer*.
Abgesehen davon, dass „was being“ keine seltene
Ausnahme ist -
Im gesprochenen Amerikanisch bspw. schon - diese Zeitform fällt äußerst selten. Aber vielleicht ist das hier in NY anders
…
Und auch sonst im Schulenglischen findet man diese Zeitform selten; die Faustregel hat also bezogen auf die Ausgangsfrage eine wirkliche Berechtigung, auch wenn Du das mit Deiner deutlich hervorstechenden Lehrersichtweise nicht einsehen möchtest. 
welchen Wert hat eine Faustregel mit der
Einschränkung „für quasi fast jeden Fall“?
Den Wert wie jede Faustregel: Man kann sich gut an ihr orientieren, wenn man sie mit Bedacht einsetzt und weiß, daß sie nicht immer gilt.
Was hast Du denn für Vorstellungen von Faustregeln?
Für das Schulenglisch ist die Faustformel in Sachen
Lückentext aber Gold wert.
Und was macht der Schüler, wenn es in einem Lückentext darum
geht, Passivsätze im Past Progressive zu bilden?
Dann ist das bei den üblichen Schultexten immer noch klar ersichtlich, wo dann maximal ein „was being“ stehen kann.
Du gehst mit viel zu viel Vernarrtheit an die Sache heran - ich war lange genug Schüler, um zu wissen, welchen Wert diese Faustformel hat, einen erheblichen.
Nein, es ging darum, ob Simple Past oder Past Progressive zu
verwenden ist.
Ja, in einem Satz, wo man als Faustformel gibt, daß es dort nie stehen kann.
…ich werde mich hier in Zukunft vor Vereinfachungen oder
Vergleichen dieser Art hüten 
Besser ist das – wenn du’s schon nicht mit Dieter Nuhr hast
http://www.stoexperts.de/baypol/fundgrube/pinguin.mpg
Keine Sorge, ich sitze regelmäßig im Publikum von Dieter Nuhr.
Sich auf diese Bemerkung (ich muß mir das gar nicht anschauen, weil ich weiß, welche Du meinst) zu beziehen, ist aber eher tollkühn und nicht ernstzunehmen. Es sei Dir aber verziehen, weil jeder Mensch manchmal so arg pingelig reagiert, bei etwas, was er detailliert richtiggestellt haben möchte.
Einem hilfesuchenden Schüler ist mit solcher Antwort
jedenfalls nicht gedient!
Das sehen viele auf pragmatische Antworten erpichte Schüler anders.
Anstatt in weitschweifigen Erläuterungen auszuarten, braucht man bei dem Beispiel nur sagen: Da gibts das nicht. Punktum.
MfG 
Und bitte nicht weiter streiten, die Sache ist ja nun eindeutig und friedlich geklärt.