English

Hallo, Markus,

die korrekte Lösung ist:

I was on my way … when I suddenly realized …

Es handelt sich nämlich um zwei (zeitlich kurz andauerende) Aktionen in der Vergangenheit.

Die Aktion des Nach-Hause-Gehens dauert zwar etwas länger (das wird durch die Formulierung „on my way“ ausgedrückt), aber der Zeitpunkt des Bemerkens ist auf einem Zeitstrahl, den Du Dir bildlich vorstellen kannst, eben nur ein Punkt. Daher sollte hier Past Tense verwendet werden.

Im Übrigen haben die anderen Experten Recht, „was being“ ist Passiv und diese Lösungsmöglichkeit soll hier nur verwirren. Das Problem liegt darin, dass wir im Deutschen „sein“ sowohl als Hilfsverb als auch für den Zustand des sich örtlich Befindens verwenden. Für Englisch-Lernende aus dem spanisch- oder portugiesisch-sprechenden Raum ist es da leichter, da es hier verschiedene Verben für sein gibt. Aber, das hilft Dir ja leider nicht, oder ???

Gruß
Kati

Hallo Siân,

Es ging um einen Lückentext.

Schon klar. Ich finde es nur immer wieder toll, wenn in Lehr/Lern-Büchern, die ja eigentlich die Sprache vermitteln wollen, auch nicht der beste Stil steht. Das hier ist ein noch harmloses Beispiel. Ich darf mir davon täglich welche anhören (meine Freundin unterrichtet Englisch muss Englisch mit einem der unsäglichsten Machwerke unterrichten, das es wohl gibt)

Man könnte auch von einer „Gang“
oder einer Meute wilder Tiere verfolgt werden. :wink:

Ausnahmefälle, die müsste man dann echt erwähnen. :smile:
Bei wilden Tieren würde ich wohl auch eher von „trailed“ oder „chased“ (je nach Situation) sprechen.

Grüße,

Anwar

Ich lache gerne :smile:

Wenn du damit fertig bist, könntest du uns Ahnungslosen vielleicht doch mal deine Argumentation erläutern?

Du schriebst (Hervorhebungen von mir):

Was Du da vor Dir hast, ist genau genommen reported speech.
Du berichtest über etwas.

Auf meinen Einwand, dass dies falsch sei, antwortest du

Das ist mir auch klar, schlägt aber sinngemäß in die gleiche Richtung.

Inwiefern in die gleiche Richtung? Mit welchen Konsequenzen? Was hat indirekte Rede mit Past Progressive zu tun?

Ich wollte ihm ja nur verdeutlichen, wie er den Satz zu verstehen hat

Nämlich? Dass die gleichen Regeln gelten wie für Reported Speech??

Weiter behauptest du

Also kleine Faustregel kannst Du Dir für quasi fast jeden Fall merken:
was being gibts nicht. :wink:

Auf Myriams und meinen Hinweis, dass dies ebenfall nicht stimme, antwortest du

Von Irrtum kann keine Rede sein, da ich natürlich auch schon genug Bemerkungen mit „was being“ gehört habe“.

So geht das aber aus deiner obigen Behauptung nicht hervor. Abgesehen davon, dass „was being“ keine seltene Ausnahme ist - welchen Wert hat eine Faustregel mit der Einschränkung „für quasi fast jeden Fall“?
Wieder behauptest du im Nachhinein , dir wäre das natürlich schon klar gewesen (was eigentlich auch jeder hätte erkennen müssen…).

Für das Schulenglisch ist die Faustformel in Sachen Lückentext aber Gold wert.

Und was macht der Schüler, wenn es in einem Lückentext darum geht, Passivsätze im Past Progressive zu bilden?
(Eine „Faustformel“, die tatsächlich hilfreich sein kann, ist z. B.: Die Verbindung „was been“ gibt es nicht…)Darum ging es.

Nein, es ging darum, ob Simple Past oder Past Progressive zu verwenden ist.

…ich werde mich hier in Zukunft vor Vereinfachungen oder Vergleichen dieser Art hüten :frowning:

Besser ist das – wenn du’s schon nicht mit Dieter Nuhr hast http://www.stoexperts.de/baypol/fundgrube/pinguin.mpg

Einem hilfesuchenden Schüler ist mit solcher Antwort jedenfalls nicht gedient!

Gruß
Kreszenz

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Gefährliche Laubbäume OT
… diese beißenden Erlen sind wahrlich eine Landplage :wink:)

Gruß
Michael

offtopic
Hi Anwar,

Leider scheinen viele Schulbücher so konstruiert zu sein, da stimme ich dir 100% zu :wink: (Pisa)

Gruß
Siân

1 „Gefällt mir“

… diese beißenden Erlen sind wahrlich eine Landplage :wink:)

…aber immer noch besser als beißende Zecken :wink:)

…was wohl Papa Freud dazu gesagt hätte?..

Gruß
Kreszenz

Beiß-Freudige Erlen

…was wohl Papa Freud dazu gesagt hätte?..

…das kommt darauf an, wohin die Erle beißt…

Gruß
Michael

Hallo.

Du schriebst (Hervorhebungen von mir):

Was Du da vor Dir hast, ist genau genommen reported
speech.
Du berichtest über etwas.

Auf meinen Einwand, dass dies falsch sei, antwortest du

Das ist mir auch klar, schlägt aber sinngemäß in die
gleiche Richtung.

Inwiefern in die gleiche Richtung? Mit welchen Konsequenzen?
Was hat indirekte Rede mit Past Progressive zu tun?

Es ging darum, daß in diesem Satz das Progressive nichts zu suchen hat. Diese Eselsbrücke stammt übrigens nicht von mir, sondern von einem Muttersprachler. Jetzt kann man natürlich argumentieren, Muttersprachler sind bei diffizilen grammatischen Sachen überfordert, weil sie es einfach richtig sprechen, ohne erklären zu können, warum das und das so und so ist.
Der angesprochene Englischnachbar sagte immer sinngemäß: Solche Sätze seien fast wie reported speech, man muß es nur schizophren genug sehen, daß man erkennt, man berichtet sich selber über etwas, was man selbst gesagt oder geschrieben oder gedacht hat.

Das ist *kein* Scherz. Selbst wenn man eigentlich unter reported speech eine völlig andere Konstellation versteht, so sieht man doch die Ähnlichkeit der Konstruktion.

Es ging dem AK übrigens nur um diesen *einen* Satz. Und darauf bezog ich mich - nicht auf einen kompletten Lückentext mit meinetwegen 30 Einsetzungen.

Also komm einfach runter - es ging um pragmatische Hilfe, nicht um hochwissenschaftliche Korrektheit.

Ich wollte ihm ja nur verdeutlichen, wie er den Satz zu
verstehen hat

Nämlich? Dass die gleichen Regeln gelten wie für Reported
Speech??

Siehe eben.

Weiter behauptest du

Also kleine Faustregel kannst Du Dir für quasi fast jeden
Fall merken:
was being gibts nicht. :wink:

Auf Myriams und meinen Hinweis, dass dies ebenfall nicht
stimme, antwortest du

Von Irrtum kann keine Rede sein, da ich natürlich auch
schon genug Bemerkungen mit „was being“ gehört habe“.

So geht das aber aus deiner obigen Behauptung nicht hervor.

Lol, genau *so* steht es aber da. Dort steht nicht "Die Faustregel gilt immer*.

Abgesehen davon, dass „was being“ keine seltene
Ausnahme ist -

Im gesprochenen Amerikanisch bspw. schon - diese Zeitform fällt äußerst selten. Aber vielleicht ist das hier in NY anders :wink:
Und auch sonst im Schulenglischen findet man diese Zeitform selten; die Faustregel hat also bezogen auf die Ausgangsfrage eine wirkliche Berechtigung, auch wenn Du das mit Deiner deutlich hervorstechenden Lehrersichtweise nicht einsehen möchtest. :smile:

welchen Wert hat eine Faustregel mit der
Einschränkung „für quasi fast jeden Fall“?

Den Wert wie jede Faustregel: Man kann sich gut an ihr orientieren, wenn man sie mit Bedacht einsetzt und weiß, daß sie nicht immer gilt.
Was hast Du denn für Vorstellungen von Faustregeln?

Für das Schulenglisch ist die Faustformel in Sachen
Lückentext aber Gold wert.

Und was macht der Schüler, wenn es in einem Lückentext darum
geht, Passivsätze im Past Progressive zu bilden?

Dann ist das bei den üblichen Schultexten immer noch klar ersichtlich, wo dann maximal ein „was being“ stehen kann.

Du gehst mit viel zu viel Vernarrtheit an die Sache heran - ich war lange genug Schüler, um zu wissen, welchen Wert diese Faustformel hat, einen erheblichen.

Nein, es ging darum, ob Simple Past oder Past Progressive zu
verwenden ist.

Ja, in einem Satz, wo man als Faustformel gibt, daß es dort nie stehen kann.

…ich werde mich hier in Zukunft vor Vereinfachungen oder
Vergleichen dieser Art hüten :frowning:

Besser ist das – wenn du’s schon nicht mit Dieter Nuhr hast
http://www.stoexperts.de/baypol/fundgrube/pinguin.mpg

Keine Sorge, ich sitze regelmäßig im Publikum von Dieter Nuhr.
Sich auf diese Bemerkung (ich muß mir das gar nicht anschauen, weil ich weiß, welche Du meinst) zu beziehen, ist aber eher tollkühn und nicht ernstzunehmen. Es sei Dir aber verziehen, weil jeder Mensch manchmal so arg pingelig reagiert, bei etwas, was er detailliert richtiggestellt haben möchte.

Einem hilfesuchenden Schüler ist mit solcher Antwort
jedenfalls nicht gedient!

Das sehen viele auf pragmatische Antworten erpichte Schüler anders.
Anstatt in weitschweifigen Erläuterungen auszuarten, braucht man bei dem Beispiel nur sagen: Da gibts das nicht. Punktum.

MfG :smile:

Und bitte nicht weiter streiten, die Sache ist ja nun eindeutig und friedlich geklärt.

Hi,

Also komm einfach runter - es ging um pragmatische Hilfe,
nicht um hochwissenschaftliche Korrektheit.

Und genau das hast du versiebt.
Kannst du nicht wenigstens mal zugeben, wenn
du Mist schreibst.

Das sehen viele auf pragmatische Antworten erpichte Schüler
anders.
Anstatt in weitschweifigen Erläuterungen auszuarten, braucht
man bei dem Beispiel nur sagen: Da gibts das nicht. Punktum.

Ja, blabla.
Why do we even bother.

Elke

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