I was on my way home on foot when I suddenly realized that I was followed by someone.
Im ersten Satzteil kann man kein „being“ ergänzen. Im zweiten Teil ginge es dagegen (was being followed). Besser wäre „that someone was following me“, aber Grammatikübungen wirken ja immer etwas konstruiert.
In diesem Satz kann „being“ nicht im ersten Satzteil verwendet werden, da der Teil aktiv ist. „being + Verb in der Vergangenheit“ ist aber eine Passivkonstruktion, wenn es nicht so wie bei „He was being extra nice to his Mom“ verwendet wird.
Hoffentlich kann jemand das besser erklären als ich, ich bin mit dem Grammatikvokabular nicht so firm.
I __________________________________ (was/was being) on my way
home on foot when I suddenly realized that I was followed by
someone.
Nach meiner Überlegung müsste man was being einsetzen, da man
schon auf dem Weg ist, während man merkt das man Verfolgt
wird.
Mit „Überlegen“ kommt man unter Umständen ans falsche Ziel?
Aber ich habe da auch schon anderes gehört, jetzt habe ich
absolut keine Ahnung mehr.
Ich habe von Grammatik nicht wirklich einen Dunst, aber die Wortkombo „I was being on my way“ habe ich noch nie gehört. Das klingt schiefstens. „I was on my way home when it happened…“ klingt völlig in Ordnung. Wenn ich so nachdenke kann man „was being“ überhaupt nicht richtig im Sinne von „gewesen sein“ anwenden, außer man meint damit was anderes wie „this computer wont work because it is being updated“.
Was Du da vor Dir hast, ist genau genommen reported speech.
Du berichtest über etwas.
Das ist leider falsch! Von reported speech spricht man, wenn etwas wiedergegeben wird, was ein anderer gesagt hat, nicht, wenn man über eigene Erlenbisse berichtet (http://www.kico4u.de/english/grammatik/reportedspeec… )
Also kleine Faustregel kannst Du Dir für quasi fast jeden Fall
merken
The verb ‚to be‘ is, in most cases, what we call a stative verb. These are verbs which refer to states rather than actions, and are hardly ever used in continuous (progressive) verb forms, i.e. present continuous, past continuous, future continuous, etc.
Das wird wohl auch auf „to be on one’s way“ zutreffen (auch wenn man da eigentlich in Bewegung ist…)
das ist zumindest eine Frage nach Aktiv/Passiv. Im Aktiv kann nie „was being“ stehen. Ich werde nicht gegangen und wurde auch nicht gegangen und wurde auch nicht auf dem Weg nach Hause, sondern ich war auf dem Weg nach Hause.
Im Passiv sieht das etwas anders aus. „Was followed“ ist die einfache Vergangenheit im Passiv (wurde verfolgt) und „was being“ wäre dann die Verlaufsform in der Vergangeheit im Passiv.
Was Du da vor Dir hast, ist genau genommen reported speech.
Du berichtest über etwas.
Das ist leider falsch! Von reported speech spricht man,
wenn etwas wiedergegeben wird, was ein anderer gesagt
hat, nicht, wenn man über eigene Erlenbisse berichtet
Das ist mir auch klar, schlägt aber sinngemäß in die gleiche Richtung.
Ich wollte ihm ja nur verdeutlichen, wie er den Satz zu verstehen hat.
Daß es nicht wirklich richtig ist, schön, ich werde mich hier in Zukunft vor Vereinfachungen oder Vergleichen dieser Art hüten
Also kleine Faustregel kannst Du Dir für quasi fast jeden Fall
merken
was being gibts nicht.
Diesen Irrtum hat Myriam ja bereits aufgeklärt.
Schau 'mal auf die Formulierung - da ist voll und ganz der Tatbestand der Ausnahme eingeräumt.
Von Irrtum kann keine Rede sein, da ich natürlich auch schon genug Bemerkungen mit „was being“ gehört habe. Für das Schulenglisch ist die Faustformel in Sachen Lückentext aber Gold wert. Darum ging es.
Vielen Dank für die Antworten, ihr habt mir sehr geholfen.
Und das so schnell!!!
m.f.G. Markus
Naja, leider kam ich zu spät dazu, aber was zuletzt geschrieben wurde, stimmt genau. Ja, es ist irgendwie erfreulich, dass so viele Deutschen sich beim Englisch so gut auskennen! Da kann ich als waschechter Engländer nur dazu sagen, Hut ab! Dies kein ich leider von meinen Landesmännern nicht behaupten, wenn die gleiche Diskussion auf einer englischen Webseite über deutscher Schreibweise stattgefunden hätte. Weiter so! Keep up the good work.
Gruss, Philip
Im Passiv sieht das etwas anders aus. „Was followed“ ist die
einfache Vergangenheit im Passiv (wurde verfolgt) und „was
being“ wäre dann die Verlaufsform in der Vergangeheit im
Passiv.
Genau richtig. Und da man jawohl den ganzen (oder zumindest große Teile des) Weg(es) verfolgt wurde und nicht „nur mal eben kurz (an)verfolgt“, muss da IMHO auch auf jeden Fall „was being“ stehen.