Enige Fragen zur CD

Hallo,
ich bin derzeit dabei mich etwas über die Funktionsweise der CD zu informieren, bin jedoch an einem Punkt angekommen, an dem ich rein garnichtsmehr verstehe.

Zum einen bringen mich die vielen Formate der CD durcheinander.
Wo liegt der Unterschied zwischen einer AudioCD (CD-DA), einer CD+G, einer CD-Text, einer CD-i und so weiter…
Außerdem kann ich doch auf meinen normalen CD-R Rohling alle Dateitypen speichern, egal ob es jetzte Musik-, Video-, Bild- oder zB exe-Dateien sind…
Ich dachte bisher es gäbe nur 3 Arten von CDs. Die CD-ROM welche fertig gespritzt aus dem Presswerk kommt und nicht mehr verändernbar ist, die CD-R welche ein einmalig beschreibbarer Rohling ist und die CD-RW welche man öfters beschreiben kann.
Ich vermute mal, dass alle CD Varianten das System mit den Lands und den Pits „benutzen“.
Liegt der Unterschied also dann darin, wie die Dateien auf der CD gespeichert sind? Benutzen also nicht alle CD-Variante die Eight-to-Fourteen-Modulation?

Oder es liegt ganz einfach nur daran, dass ich das mit der Eight-to-Fourteen-Modulation und den ganzen Rainbow-Books ebenfalls noch nicht so ganz verstehe.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, da ich auch nach langem durchforsten des Internets immer noch nicht den Durchblick habe.

Verzweifelte Grüße JBR

Hallo,

Wo liegt der Unterschied zwischen einer AudioCD (CD-DA), einer
CD+G, einer CD-Text, einer CD-i und so weiter…

Das sind Formate, die Art in welcher Reihenfolge welche Daten Wo abgelegt werden.
Bei Dateien würde man von mp3, wav, jpg usw. reden.
Bei Protokollen die verschiedenen Felder in Header und Nutzdaten.
Bei CDs sind es halt die genannten Formate.

Außerdem kann ich doch auf meinen normalen CD-R Rohling alle
Dateitypen speichern, egal ob es jetzte Musik-, Video-, Bild-
oder zB exe-Dateien sind…

Richtig

Ich dachte bisher es gäbe nur 3 Arten von CDs. Die CD-ROM
welche fertig gespritzt aus dem Presswerk kommt und nicht mehr
verändernbar ist, die CD-R welche ein einmalig beschreibbarer
Rohling ist und die CD-RW welche man öfters beschreiben kann.
Ich vermute mal, dass alle CD Varianten das System mit den
Lands und den Pits „benutzen“.

Erst einmal ist eine CD eine CD-R(CompactDisc Recordable) egal ob zu hause oder im Werk.
Nachdem die CD beschrieben wurde wird sie finalisiert. Danach ist sie eine CD-Rom(CompactDisc ReadOnlyMedium).
Eine CD-RW(CompactDisc Rewritable) ist etwas besonderes weil nachträglich Veränderungen möglich sind. Am besten kann man sich das so vorstellen. Sie ist eine CD-R bis sie geschlossen wird, danach ist sie eine CD-Rom, bis sie formatiert wird, dann ist sie wieder eine CD-R.

Liegt der Unterschied also dann darin, wie die Dateien auf der
CD gespeichert sind? Benutzen also nicht alle CD-Variante die
Eight-to-Fourteen-Modulation?

Das ist ein Fehlerkorrekturverfahren, das eine Ebene tiefer liegt als die Datenabstraktion.
Hier kann im Grunde jede Fehlerkorrektur mit jedem „CD-Typ“ kombiniert werden. Was in der Praxis gemacht wird müsste ich selber noch mal nachlesen.

Zum Thema Fehlererkennung/korrektur kann ich das Stichwort Hammingdistanz ans Herz legen. Oder auch CRC(Cyclic Redundancy Check).

Oder es liegt ganz einfach nur daran, dass ich das mit der
Eight-to-Fourteen-Modulation und den ganzen Rainbow-Books
ebenfalls noch nicht so ganz verstehe.

Weiß ich gerade nicht mehr auswendig.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen, da ich auch nach langem
durchforsten des Internets immer noch nicht den Durchblick
habe.

Immer schön weiter lesen. Oder in die Vorlesung „Informations Theorie“ besuchen.

Verzweifelte Grüße JBR