Ein wenig weiter unten dreht sich ja alles um die Gans mit der Niedrigtemperaturgarmethode. Das hat mir Appetit gemacht. Wir haben aber „leider“ schon eine Ente bestellt. Deswegen würde es mich ja schon interessieren, ob so etwas wohl auch mit der Ente möglich ist … Habt Ihr das vielleicht schon mal probiert?
mit Ausnahme von klar dem Kurzbraten vorbehaltenen Geschichten wie Fisch habe ich die so genannte 80°-Methode schon bei fast allem angewendet und immer mit Erfolg. Das Fleisch bleibt saftig, wird wunderbar zart und hat nur den Nachteil, dass man nicht unbedingt ein rosarotes Inneres bekommt, sondern eine eher durchgängige Farbe erhölt.
Ente habe ich persönlich noch nicht ausprobiert, aber ich hätte keinerlei Bedenken es zu versuchen.
Gruß vom Wiz
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ja klar geht das.
als ich kind war, kam mal unsere nachbarin zu uns und erzählte, daß sie am abend zuvor eine ente in die röhre geschoben hatte, glücklicherweise auf allerniedrigster stufe, und diese vergaß. am nächsten morgen ar die ente immernoch bei ca. 60°C im ofen.
*gg*
nach probieren stellte sie irritiert fest, daß weihnachten nicht ohne entenbraten stattfindet und es die leckerste ente ihres lebens wurde.
achte drauf, daß du genügend fleisch an der ente hast.
Danke schön und noch eine Nachfrage
Jetzt bin ich ja ganz ermutigt und werd das auch probieren. Nun hab ich aber ein Rezept, wo man die Ente mit einer Rosenkohl-Pinienkern-Mischung füllen soll. Wird der Rosenkohl dann matschig? Oder sollte ich den erst ganz zum Schluss zugeben und dann die gefüllte Ente zunähen?
also meiner meinung nach ist der rosenkohl tot, wenn die ente gar ist.
geal ob NT oder normal.
mach den rosenkohl lieber extra.
dünsten, dann deckel weg, hitze hoch, flüssigkeit verdampfenlassen, viel butter dazu, rosenkohl kolorieren, d.h. richtig braten. dann pinienkerne dazu und servieren.
ich les hier gerade von der niedriggarmethode - kann sie nur wärmstens empfehlen - saftig innen, knusprig aussen wenn die letzte zeit der ofen raufgestellt wird.
habe bei ca. 2200 gramm-viech erst ca 2,5 std. auf 110 grad und dann noch 45 min bis ne std. auf 220 - das hat gereicht, locker
aber 2 dinge noch die hilfreich sind (tip vom tantris-koch aus TV)
habs mehrfach so gemacht und ist super!
1 - flügel abschneiden und getrennt reinlegen plus die beine zusammenbinden wenn nr. 2 gemacht wird, sonst auch beine wechschneiden- so wird auch die haut dort knusprig, wo sonst wegen überlappung nix geht.
2 - aber noch viel wichtiger!!! - das festervieh nicht ganz mit der füllung stopfen sondern ein kleines glas nehmen (z.b ein altes würzglas - ohne den deckel und ohne beschriftung nat.) und reinschieben, die beine etwas zusammenbinden.
so wird das tier gleichmässig gar - und schneller! - also auch an der dicksten stelle und ausserdem wird die austrocknung von innen heraus (wegen der öffnung) vermieden.
letzte 45 min übergiessen, ofen auf 220 grad und „schwupp“ haste die leggerste ente der welt
klasse soll auch die methode sein_ flüssiger heisser honig, etwas frischer orangensaft u. sojasosse mischen und damit in der endphase mehrmals das tier bestreichen. - versuch macht kluch, teste das heute aus*g (bisher immer den sud genommen und auch mal mit bier begossen)
das wars, muss zum rotkohl (rühren) der nun schon 5 std. „brutzelt“ und noch mind 5 std. braucht bis er passt wie er sein soll…