ich habe folgendes problem:
ein grundstück, das bisher landwirtschaftlich genutzt wurde soll nunmehr auf beschluss der gemeinde im bebauungsplan zu wohngebiet werden.
die gemeinde bietet dazu zwei möglichkeiten an:
- ich stimme zu und zahle anlieger gebühren von ca. 50.000 DM
oder
- ich verkaufe das land an die gemeinde. dabei sieht sie vor einen preis von 8 DM pro quadratmeter zu zahlen.
nun stellen sich für mich folgende fragen:
-
kann ich etwas gegen die einbeziehung meines grundstücks in das wohngebiet machen? ist das nicht eine art enteignung?
-
kann die gemeinde einfach 8 DM veranschlagen? (zwar wurde anderen anliegern ebenfalls nur 8 DM gezahlt, aber das ist jahre her)
-
wie kann ich zeigen, dass das land mehr wert ist?
-
wo ist geregelt, wer diesen preis bestimmt?
-
lohnt es sich, gegen dieses vorgehen vor gericht zu ziehen?
Hallo Stefan,
wenn der Gemeindebeschluß zum Bebauungsplan bereits gefallen ist, kommen Deine Einwände möglicherweise um Jahre zu spät. Hier im Forum gibt es aber bestimmt sachkundige Leute, die Dir Näheres zum Prozedere sagen können.
Zum Preis für landwirtschaftliche Flächen: Je nach Nutzbarkeit schwanken die Preise naturgemäß, aber 8 DM/qm für Weide- oder Ackerfläche ist schon ein recht stolzer Preis.
Was ich noch nicht verstehe: Üblicherweise köpfen Grundeigentümer, deren Äcker zu Bauland werden sollen, zunächst eine Flasche Schampus vom Feinsten, haben sie doch allen Grund zum Feiern. Aus vergleichsweise wertlosen Flächen werden Diamanten. Die Wiese, die vorher 8 DM/qm (ist schon gut bezahlt) wert war, läßt sich plötzlich für 100 DM oder 200 DM verkaufen - pro Quadratmeter und nicht für die ganze Wiese!
Ich weiß ja nicht, wie groß das Areal ist, aber nicht wenige Grundeigentümer haben nach so einem Gemeindebeschluß ihren Wohnsitz in den warmen Süden verlegt und das Wort Arbeit aus ihrem Wortschatz gestrichen. Jeder Hektar macht Dich zum Millionär und die 50.000 DM Gebühr für was auch immer gehen irgendwo im Rauschen unter. Wo also ist Dein Problem?
Gruß
Wolfgang
Hi,
ich kann Wolfgang nur zustimmen. Auf dieses Glück, das dich jetzt getroffen hat, warten viele Landbesitzer seit Generationen.
Wenn die 50.000 ein Problem sind, die leiht dir jede Bank gerne auf ein solches Objekt.
Und anschließend kannst du das Grundstück versilbern.
Gruß,
Francesco
leider is nix mit 100 - 200 dm pro qm, sondern 14 dm.
und da lohnt der ganze aufwand nicht.
leider is nix mit 100 - 200 dm pro qm, sondern 14 dm.
und da lohnt der ganze aufwand nicht.
na ja, 14 DM läppern sich bei 100 ha auch ganz ordentlich.
Aber sag’ mal, wo gibts Bau- oder Gewerbegrund für 14 DM? Auch im kleinstädtisch/ländlichen Bereich sind Gewerbegrundstücke unter 50 DM/qm kaum zu haben und Privatgrundstücke sind noch ganz deutlich teurer.
Gruß
Wolfgang
Hi,
woher nimmst Du die Größenordnung?
Hast Du mal überlegt, wieviel 100ha sind?
z.B. 400m x2500 m - da passt ein ganzes Dorf drauf!
Gruß,
Micha
Michael, ich schreib’ nächstens Satire oder Witz dran, wenn … usw. . Also, nun lach’ doch mal.
Gruß
Wolfgang
))
das hat man nun davon, wenn man im Stress ist und trotzdem das www durchforstet - nur veralbert wird man
hm, naja, na gut…weil Du es bist:
*lach*
))