Hallo,
wir sind gerade bei der Planung unserer Küchenrenovation. Die alten Fliesen müssen dann auch entfernt werden. Meinem Mann - vor allem seiner Bandscheibe - will ich das gar nicht erst zumuten. Frage: Welcher Handwerker wird mit einer solchen Arbeit am besten beauftragt: Fliesenleger, Maurer, Gipser, - oder ist keine Fachkraft notwendig, sondern „nur“ Muskelkraft und etwas Geschick? - Und w i e macht man es am besten?
Danke für Euren Rat!
Gruß, Eva
Hallo,
wir sind gerade bei der Planung unserer Küchenrenovation. Die
alten Fliesen müssen dann auch entfernt werden. Meinem Mann -
vor allem seiner Bandscheibe - will ich das gar nicht erst
zumuten. Frage: Welcher Handwerker wird mit einer solchen
Arbeit am besten beauftragt: Fliesenleger, Maurer, Gipser, -
Hast Du niemanden im Bekanntenkreis der das machen könnte? Evtl. mit Stemm-/ Bohrhammer - je nach dem wieviel Fliesen weg müssen.
oder ist keine Fachkraft notwendig, sondern „nur“ Muskelkraft
und etwas Geschick? - Und w i e macht man es am besten?
Das kann jeder der mit ´nem dicken Hammer umgehen kann. Es gibt natürlich auch welche die richten selbst damit noch großen Schaden an.
Etwas Geschick sollte er mitbringen - sonst muß Du evtl. noch einen Klempner bestellen der dir die Wasser-/ Gasleitung wieder flickt.
Gruß
Holger
Hallo Eva,
es ist sinnvoll, den Folgehandwerker mit der „Vorbereitung des Untergrundes“ für dessen Gewerk zu beauftragen.
Dieser wird sicherlich auch die notwendige Sorgfalt walten lassen, denn letztendlich wird seine beauftragte Gesamtleistung (vom Auftraggeber) nicht abgenommen, wenn die „nicht stimmig“ ist bzw. wenn plötzlich zusätzlich zu seinem Angebot weitere Nachforderungen im Raume stünden.
Dem „Wald-und-Wiesen“-Handwerker (er möge mir verzeihen) dürfte es ziemlich egal sein, wie sich die Wand oder der Boden nach dem Rückbau darstellt. Er hat den Auftrag: „Raus damit“ - und das war es dann.
Der Folgehandwerker dagegen wird (zu Recht) die Mehrleistung bezahlt bekommen wollen, welche möglicherweise dazu notwendig ist, eine durch Grobbruch entstandene „Trümmerlandschaft Wand“ wieder ordnungsgemäß auszugleichen.
Sicher, diese Vorgehensweise ist hier wider besseres Wissen unterstellt - aber leider so manches Mal die Praxis…
mfg - Klaus -
Hallo!
Hab die Erfahrung gemacht, dass die Fliesen selbst meistens sehr einfach mit Hammer und Meißel runterzuhauen sind. Je großformatiger die Fliesen, desto einfacher. Bei größeren Flächen ist auch ein kleiner Bohrhammer hilfreich. Nur sollte man damit umgehen können, um nicht die von Klaus erwähnte Kraterlandschaft zu hinterlassen.
Was mich an der Sache viel mehr gestört hat, sind die Kleberreste unter den Fliesen. Hab jedenfalls noch keinen einfachen Weg gefunden, dieses Zeug runterzubekommen (jedenfalls von der Wand). Am Boden ging es ganz gut mit breitem Meißel am Bohrhammer. Es ist halt reine Fleißarbeit… Oder der Handwerker hat dazu irgendwelche besseren Gerätschaften, die ich nicht kenne.
Fazit: Wenn Du einigermaßen körperlich fit bist, hau mal zumindest die Fliesen selber runter und überlasse dann den Rest dem Fliesenleger. Dann hast auch was gespart.
Falls das so alte Wandfliesen sind, dass sie noch auf diesen c.a 2-3cm dicken Beton(?)batzen direkt auf der rohen Mauer kleben - viel Spaß… Da muß dann nach Runterklopfen erstmal einer her, der das schön verputzt.
Gruß
Andrea
hi Eva,
grundsätzlich dürfte gelten: Wer Fliesen richtig dranmachen kann, sollte sie auch richtig abmachen können.
Fliesen abmachen kann zwar fast jeder - im Zweifel könnte man sie absprengen lassen - aber die Betonung liegt hier auf „richtig“, weil der Fliesenleger weiß, wie der Untergrund für die neuen Fliesen aussehen muss. Der fachmann sollte demnach nur soviel machen wie nötig und das könnte am Ende das preiswerteste sein . . .
Falls alte und neue Fliesenflächen deckungsgleich sind ?
schon mal nachgedacht die alten Fliesen einfach als Untergrund für die neuen Fliesen zu belassen.
Damit sparst Du Dir viel Arbeit.
Der Fliesenleger hat damit keine Probleme.
Bei professionellen Sanierungen wird dieses Verfahren inzwischen überwiegend angewandt.