Hallo Uli,
die TE fragte im UP
Gibt es mittlweile andere Technniken, evtl. die Wunde zukleben oder :andere Naehtechniken ?
darauf bezog sich meine von dir zitierte Antwort
(:
ie Wundverschlußtechniken sind die gleichen wie vor 2 Jahren.)
Eventuell gibt es eine Reihe von Gründen, die dazu führen
können, dass eine Narbe unschön wird. Schlechte Wundheilung
ist darunter auch etwas, was nicht einfach nur Schicksal ist,
sondern oft genug auch behebbare Gründe hat.
Da fallen mir spontan mal folgende Dinge ein:
-sekundäre Wundheilung nach Naht-Dehiszenz/Infektion
gestörte Wundheilung bei
-Diabetes
-Immunschwäche
-Durchblutungsstörungen
Oft genug sind
chirurgische Abteilungen aber überfordert mit adäquater
Nachsorge, wenn die Wundheilung nicht optimal läuft
Also die Wunddehiszenz/Infektion sollte selbst die schlechteste Chirurgie feststellen und ggf. behandeln können.
Diabetes/Immunschwäche/Durchblutungsstörungen sollte der Patient schon vor der OP offenlegen. (Anamnese)
oder der
Patient landet beim Hausarzt, der oft auch nur das
Standardprogramm kennt.
Da stimme ich dir zu, dass man da wohl nicht an der besten Adresse ist mit so einer Problematik…
Aber i.d.R. wird ein Muttermal vom Hautarzt entfernt, der sollte sich dann auch mit (schlechter) Wundheilung und der Narbenbehandlung auskennen.
Das ist aber noch lange kein Grund, dass man zur Untätigkeit
verdammt ist und das hinnehmen muss. Es gibt Fachärzte, die
sich mit so etwas auskennen, die nennen man plastische
Chirurgen. Diese verfügen über ein breiteres Spektrum an
Nahttechniken, als der 08/15 Chirurg.
Wir reden hier nicht von der Versorgung einer „spektakulären“ Verletzung/Wunde, sondern von der Entfernung eines Muttermals, da finde ich rein präventiv den plastischen Chirurg schon etwas übertrieben…
Zum Rest stimme ich dir zu! 
Außerdem gibt es eine
Reihe konservativer Methoden, um eine solche Narbe zu
verbessern. Das kann auch noch erfolgreich mit Narben
passieren, die Jahre alt sind.
Ich empfehle dem Fragesteller, mal einen solchen Facharzt
aufzusuchen. Das muss aber ein plastischer Chirurg sein und
kein so genannter Schönheitschirurg. Letzterer ist nämlich
keine geschützte Bezeichnung, so kann sich ein Arzt nennen,
obwohl der die entsprechende Ausbildung gar nicht hat.
Was man aber wissen muss: Wenn nur kosmetische Gründe
vorliegen, wird die Behandlung nicht von der Krankenkasse
bezahlt.
Liebe Grüße
Trashi