Entkoppelte Kopfzeilen

Hallo zusammen,

jetzt versuche ich Kopfzeilen individuell zu gestalten, dazu muss man das Dokument mit manuellen Umbrüchen versehen und die Kopfzeilen dann entkoppeln.

Wer hat das auch schonmal gemacht?!

Ich weiß nämlich einfach nicht, welcher der angebotenen Umbrüche und welches Vorgehen sinnvoll ist. Beim Ausprobieren hatte ich mal wieder die wildesten Veränderungen in meinem Gesamtdokument (Text ist verrutscht usw), das einzige Gute war, das die Kopfzeilen tatsächlich unabhängig zu gestalten waren. Dieses REsultat hätte ich aber gerne bei unverändertem TExt…

DAnke im Voraus!

hi

vorweg: was genau möchtest du tun? individuelle kopfzeilen klingt stark nach „kapitelname in kopfzeile“ und das lässt sich viel einfacher hinbiegen.

aber zum thema: die kopfzeile ist eine formatierung des abschnittes, d.h. alle seiten eines abschnittes haben die selbe kopfzeile. berücksichtigen muss man dabei aber, dass die kopfzeile ein paar sonderformate kennt, nämlich „erste seite anders“ und „gerde/ungerade seite anders“.

ein dokument besteht dabei mindestens aus einem abschnitt.

wenn du also tatsächlich mehrere verschiedene kopfzeilen braucht, etwa weil inhalte angezeigt werden sollen, die nicht aus dem dokument ableitbar sind, oder weil die formatierung immer anders sein soll, dann musst du eben mehrere abschnittsumbrüche einfügen. sinnvollerweise würde ich abschnittswechsel mit seitenwechsel nehmen, damit klar ist, ab wann die neue kopfzeile zieht.

==> einfügen->manueller umbruch->abschnittswechsel->nächste seite

beachten musst du allerdings, dass die kopfzeilen aller abschnitte standardmässig „verbunden“ sind, d.h. der jeweils nächste abschnitt verlinkt auf die kopfzeile des unmittelbar vorigen abschnittes. grund für dieses verhalten: auch seiteneinstellungen wie hoch- und querformat sind eigentlich abschnittsformatierungen. nur weil man kurz auf querformat umstellt und dann wieder auf hochformat will man aber nicht die kopfzeilen neu einrichten müssen (normalerweise ist die kopfzeile ja für das gesammt dokument gleich). wenn man das nicht haben will, muss man für jeden abschnitt (bis auf den ersten) die verbinderung der kopfzeile zum vorigen abschnitt lösen (geht über die symbolleiste, die beim öffnen der kopfzeile erscheint).

die frage ist nun, ob du wirklich mehrere verschiedene kopfzeilen brauchst. mit dem styleref-feld kann man leicht auf die letzte kapitelüberschrift verweisen und sich den text anzeigen lassen. damit hat jede kopfzeile schon das aktuelle kapitel drinnen. ist aber trotzdem immer die selbe kopfzeile. analog kann man auch viele andere dinge aus dem dokument in der kopfzeile referenzieren - daher auch meine frage zu beginn, ob du tatsächlich völlig unterschiedliche kopfzeilen hast.

lg
erwin

Wow: Vielen, vielen Dank für die vielen Informationen.

Ich möchte tatsächlich Kapitelüberschriften oben einsetzten, diese aber gerne unabhängig von denen, wie sie im TExt benannt werden, bezeichnen. Kann man das, wenn man die genannte REferenzfunktion nutzt?!

Die Entkoppelung über die Menüleiste ist mir sogar gelungen. Das Problem bei „Abschnittswechsel bei Seitenwechsel“ war, das das Programm aus meinen (im Augenblick erst) 32 S. Text 43 S. gemacht hat, d.h. er hat, obwohl ich alles makiert hatte bei ca. 10 Seiten einen Abschnittswechsel eingefügt, den Text auf den entsprechenden Seiten auf die nächste Seite verschoben.

Alternativ (statt alles zu kopieren) habe ich das Ganze dann seitenweise ausprobiert, wobei genau das gleiche Problem auftrat.

Der TExt ist eigentlich schon so weit formatiert, dass er genau so bleiben soll, wie er ist. Hätte ich das schon zu Beginn machen müssen?!

Viele Grüße
Klara

hi

vorweg: was genau möchtest du tun? individuelle kopfzeilen
klingt stark nach „kapitelname in kopfzeile“ und das lässt
sich viel einfacher hinbiegen.

aber zum thema: die kopfzeile ist eine formatierung des
abschnittes, d.h. alle seiten eines abschnittes haben die
selbe kopfzeile. berücksichtigen muss man dabei aber, dass die
kopfzeile ein paar sonderformate kennt, nämlich „erste seite
anders“ und „gerde/ungerade seite anders“.

ein dokument besteht dabei mindestens aus einem abschnitt.

wenn du also tatsächlich mehrere verschiedene kopfzeilen
braucht, etwa weil inhalte angezeigt werden sollen, die nicht
aus dem dokument ableitbar sind, oder weil die formatierung
immer anders sein soll, dann musst du eben mehrere
abschnittsumbrüche einfügen. sinnvollerweise würde ich
abschnittswechsel mit seitenwechsel nehmen, damit klar ist, ab
wann die neue kopfzeile zieht.

==> einfügen->manueller
umbruch->abschnittswechsel->nächste seite

beachten musst du allerdings, dass die kopfzeilen aller
abschnitte standardmässig „verbunden“ sind, d.h. der jeweils
nächste abschnitt verlinkt auf die kopfzeile des unmittelbar
vorigen abschnittes. grund für dieses verhalten: auch
seiteneinstellungen wie hoch- und querformat sind eigentlich
abschnittsformatierungen. nur weil man kurz auf querformat
umstellt und dann wieder auf hochformat will man aber nicht
die kopfzeilen neu einrichten müssen (normalerweise ist die
kopfzeile ja für das gesammt dokument gleich). wenn man das
nicht haben will, muss man für jeden abschnitt (bis auf den
ersten) die verbinderung der kopfzeile zum vorigen abschnitt
lösen (geht über die symbolleiste, die beim öffnen der
kopfzeile erscheint).

die frage ist nun, ob du wirklich mehrere verschiedene
kopfzeilen brauchst. mit dem styleref-feld kann man leicht auf
die letzte kapitelüberschrift verweisen und sich den text
anzeigen lassen. damit hat jede kopfzeile schon das aktuelle
kapitel drinnen. ist aber trotzdem immer die selbe kopfzeile.
analog kann man auch viele andere dinge aus dem dokument in
der kopfzeile referenzieren - daher auch meine frage zu
beginn, ob du tatsächlich völlig unterschiedliche kopfzeilen
hast.

lg
erwin

hi klara

Ich möchte tatsächlich Kapitelüberschriften oben einsetzten,
diese aber gerne unabhängig von denen, wie sie im TExt benannt
werden, bezeichnen. Kann man das, wenn man die genannte
REferenzfunktion nutzt?!

klare antwort: vielleicht
kannst du mal ein beispiel liefern, was genau du haben magst? meiner meinung nach erhöht es nämlich nicht die lesbarkeit des dokuments, wenn in der kopfzeile was anderes steht als im dokument. vergiss nicht: der kapitelname steht auch im inhaltsverzeichnis. es hat wenig sinn, etwas anders in die kopfzeile zu schreiben als ins inhaltsverzeichnis, weil ja ansonsten der überblick über lange dokumente flöten geht.

Die Entkoppelung über die Menüleiste ist mir sogar gelungen.
Das Problem bei „Abschnittswechsel bei Seitenwechsel“ war, das
das Programm aus meinen (im Augenblick erst) 32 S. Text 43
S. gemacht hat, d.h. er hat, obwohl ich alles makiert hatte
bei ca. 10 Seiten einen Abschnittswechsel eingefügt, den Text
auf den entsprechenden Seiten auf die nächste Seite
verschoben.

Alternativ (statt alles zu kopieren) habe ich das Ganze dann
seitenweise ausprobiert, wobei genau das gleiche Problem
auftrat.

tut leid, aber ich habe keine ahnung, was genau du meinst. ein abschnittswechsel ist gleichzeitig ein seitenumbruch - daher muss man den immer an geeigneter stelle einfügen.

Der TExt ist eigentlich schon so weit formatiert, dass er
genau so bleiben soll, wie er ist. Hätte ich das schon zu
Beginn machen müssen?!

jein. bei umfangreichen dokumenten ist es extrem wichtig, sich die struktur des dokuments zuerst zu überlegen. erst dann das dokument mit inhalt befüllen. die formatierung mache ich meist gegen ende der bearbeitung, da man ja vorher nicht fertig wird (ändert sich ev. aufgrund des inhalts ja noch).

es kommt halt immer darauf an, welche formatierung du meinst.

lg
erwin

ps: im extremfall schick mir mal das dokument. dann kann ich mir ev. eine vernünftige lösung für dich überlegen - sofern das dokument nicht geheim oder so ist.