Moin,
Im Allgemeinen soll man ja einen Akku nicht tiefentladen, bzw.
nicht tiefer als die Entladespannung gehen.
http://www.batteryuniversity.com/partone-23-german.htm
Konkretes Beispiel: Ich habe einen Lithium-Polymer-Akku, für den ich
eine Entladespannung von 3,0V „ergoogelt“ habe. Wie dem auch
sei, folgendes Problem: Meine Anwendung (ein Flugmodell) fängt
an zu piepsen, wenn die Akkuspannung unter 9,0V fällt (3
Zellen in Reihe). Da aber 8…10A zum Fliegen benötigt werden,
messe ich nach der Landung 10,3V am Akku. Es ist also noch
Energie im Akku gespeichet; die Flugdauer könnte mit einer
kleineren „Warnspannung“ (diese ist einstellbar) verlängert
werden.
Nein, Du mißt jetzt eine unbelastete Spannungsquelle!
Hat eine Lithium-Ionen Zelle z.B. eine Leerlaufspannung von 3,8V, besteht ein Ladezustand von etwa 50%.
http://www.elektromodellflug.de/akku-test/konion-mam…
http://www.modellflug-praxis.de/redaktion/elektrisiert/
Ist der Gedanke korrekt, dass ja 1,3V am Innenwiderstand
abfallen, d.h. der Akku noch nicht leer ist, und noch bis ca.
(9V minus 1,3V) 7,7V geflogen werden kann, ohne den Akku zu
beschädigen? Lithium-Polymer-Akkus sind ja empfindlich gegen
Tiefentladung, deswegen habe ich die „Warnspannung“ bei 9,0V
belassen; Ich würde dennoch den Akku gerne „richtig“ leer
fliegen…
Warnspannung Minimum = 2,6V/Zelle!!!
Extrem tiefe Spannungen müssen ebenfalls überwacht werden. Die Schutzschaltung ist derart gebaut, dass sie den Stromkreis auch dann unterbricht, wenn die Batterie unbeabsichtigterweise unterhalb 2.50V/Zelle entladen wird. Bei dieser Spannung wird die Schutzschaltung die Batterie unbrauchbar machen, und ein Aufladen mit Hilfe eines gewöhnlichen Ladegerätes ist nicht mehr möglich.
Es gibt verschiedene Massnahmen um Tiefentladungen zu verhindern. Die Einrichtung schützt die Batterie durch Unterbrechen der Entladung bei Erreichen einer Spannung von 2.7 bis 3.0V/Zelle. Die Batteriehersteller liefern die Batterien mit einer Kapazität von 40% aus, um eine Selbstentladung während der Lagerung zuzulassen. Technisch bessere Batterien beinhalten eine „Weckschaltung“, wobei die Schutzschaltung erst dann einen Stromfluss gestattet, nachdem die Batterie mit Hilfe einer kurzen Ladung reaktiviert worden ist. Dies erlaubt eine längere Lagerung.
ciao, LordKnobi
http://de.wikipedia.org/wiki/Lithium-Ionen-Akkumulator
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/bau/081028…
mfg
W.