Entmagnetisieren 2.frage

moings…

Meßstellen, um zu wissen, wie weit die bordeigene Anlage
funktioniert, aber keine Entmagnetisierung des Schiffes.

Hmm, dann tipp ich mal drauf, das ZDF hat das mit der
Entmagnetisierung
nicht verstanden [sind ja technisch nicht zwingend begabt…]
und hat
eine Messspule als Entmagnetisierungsspule gehalten…

ich habe keine ahnung von der materie, aber in deinem ersten link steht doch:

Neben der Vermessung von Schiffen …, werden Schiffe auch durch
magnetische Behandlung (Entmagnetisierung) gegen Minen geschützt.

und in deinem zitat steht auch entmagnetisierung…

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hallo Friedrich-Matthias,

ich sache mit den schiffen ist mir zu kompliziert, und auch nicht meine frage gewesen.

ich brauche eine einfache lösung!

gruß

günter

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

moings…

ich habe keine ahnung von der materie, aber in deinem ersten
link steht doch:

Gut, ich nämlich auch nicht wirklich, aber es interessiert mich… :wink:

Wir sind uns auch alle einig, DASS eine Entmagnetisierung der Schiffe
erfolgt, doch ist nicht abschliessend geklärt, WIE diese durchgeführt
wird.

Der Standpunkt von Max ist, dass das mit bordeigenen Entmagnetisier-
Systemen durchgeführt wird, und in den Bereichen, die in den Links
genannt werden, lediglich der Erfolg der Entmagnetisierung überprüft
wird.

In dem Film vom ZDF wird aber erklärt, die Entmagnetisierung werde
von aussen durch große Unterwasserspulen durchgeführt.

Und zur Klärung dieses Disputes sind auch die Links von mir nicht
geeignet.

Allerdings neige ich dazu Max zu glauben, da er ja Dipl.-Ing. für
Schiffsbetriebstechnik ist, und das dann schon wissen sollte.

Was mich etwas bei der Entmagnetisierung mit bordeigenen Mitteln
stört, ist, dass dann eigentlich jedes Schiff [ok, aus ferromagnetischem
Material…] eine eigene Entmagnetisierungsanlage mit sich rumschleppen
müsste [bei den Schiffen der Marine glaub ich dass sofort…]…

Oder müssen normale Schiffe [Frachter, Fischereischiffe, Öltanker,…]
nicht Entmagnetisiert werden???

Ich glaube wir werden es hier leider nicht entgültig klären können…
[Auch Ingenieure können sich mal irren… :wink:]

Servutz
Stephan

Was mich etwas bei der Entmagnetisierung mit bordeigenen
Mitteln
stört, ist, dass dann eigentlich jedes Schiff [ok, aus
ferromagnetischem
Material…] eine eigene Entmagnetisierungsanlage mit sich
rumschleppen

Das tun sie und ist gar nicht so aufwendig. Es sind drei Kabelpakete, die das Schiff in drei Richtungen wie ein Paket umwickeln. Dazu die notwendigen E-Motoren und Generatoren.

:müsste [bei den Schiffen der Marine glaub ich dass

sofort…]…

Oder müssen normale Schiffe [Frachter, Fischereischiffe,
Öltanker,…]
nicht Entmagnetisiert werden???

Nein, warum sollten sie?
Ein Schiff aus Stahl von 250 Metern Länge komplett zu entmagnetisieren ist auch mit der tollsten im Internet zu findenden Anlage nicht möglich. Die Magnetisierung baut sich doch sofort wieder auf durch die hunderte/tausende von drehenden Teile an Bord. :

Ich glaube wir werden es hier leider nicht entgültig klären
können…
[Auch Ingenieure können sich mal irren… :wink:]

Sicher! Nur sind das, was ich jetzt weiß, meine Erfahrungen.

Die ersten deutschen U-Boote, die für die Bundeswehr gebaut wurden, bekamen ihren antimagnetischen Stahl aus Österreich. Damals gab es großen Ärger, da dieser Stahl eben nicht den Anforderungen entsprach und die Stahlplatten mußten gewechselt werden.

Gruß Max

Hallo,

ja da ich in Sudostasien mit der deutschen Montag zusammengekommen bin, und die mir in Grundzügen die Anlage und ihre Funktion erklärt haben- habe diese Leute wohl nur zum Spaß über 2 Jahre unmengen von 95qmm CU ins Meer geschmissen bzw über die Jahre mindestens 10 Tauche beschäftigt- und wegen der Wurmeier die Professoren UNI-Kiel bezahlt -die im übrigen heausfanden, daß es einer der 3 Muschellarten ist, die ihre Eier in da Kabel bohren und ablegten.

Die Anlage wurden sicherlich nach Fertigstellung oft benutzt- sonst hätte man wohl kaum festgestellt, daß die Spulen krzgeschlossen wahren. Die Problemlösung habe ich nichtmehr feststellen können, da mein Vertrag damals erfüllt war und ich nach (bedauerlicherweise) Hause reiste.

Ne lieber Max- es gibt diese Anlage und bei uns in Deutschland gibt es auch eine - ich sage aber nicht wo. Du berücksichtigst den sogenannten Skin-Effekt bei Deinen Überlegungen nicht, der bei der Bordanlage sehr problematisch zu betrachten ist. Die Zusammenhänge hatte ich meiner Meinung erläutert.

Das ging damals durch die Presse.

Die ersten deutschen U-Boote, die für die Bundeswehr gebaut
wurden, bekamen ihren antimagnetischen Stahl aus Österreich.
Damals gab es großen Ärger, da dieser Stahl eben nicht den
Anforderungen entsprach und die Stahlplatten mußten gewechselt
werden.

Gruß Max

Damit laß es nun Gut sein,

Cheers
Friedrich-Matthias