bin angenehm überrascht und danke, über die tollen vorschläge.
es sind auch eisenplatten mit den maximalen maßen 200 x 200 x 30 mm
zu entmagnetisieren,(habe diese platten vom schrott, wurden leider mit ein magnetkran angehoben, dashalb auch magnetisch) wie bekomme ich das am besten hin.
würden nicht durch ein trafo passen.
kann man vielleicht einen selber wickel?
habt ihr hier auch noch ein tip?
das sind ja riesig schwere Platten. Gehe in ein Geschäft, welches Fernseher oder Monitore repariert. Dort frage nach einer Entmagnetisierungsspule (wird zum Entmagnetisieren von Bildröhren gebraucht). Ob allerdings die Feldstärke der Spule für einen solchen Eisenklopper reicht, ich weiss nicht. Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht die Platten zu erhitzen (Schweissbrenner). Ich kann mich dunkel an meine Lehrzeit erinnern, Eisen soll dann seine magnetischen Eigenschaften verändern. Ist aber nur ein vager Gedanke (vielleicht auch Quatsch), sicher gibt es noch handfestere Vorschläge.
Hallo,
das mit der Entmagnetisierspule wollte ich auch vorschlagen.
Die kannst auch selber wickeln. Soweit ich mich erinnern kann sind das einige 100 Windungen . Das kann eine freitragende Spule werden. Drahtdicke ca 0,5 mm.
Erhitzen ist auch eine gute Möglichkeit, da geht die Magnetisierung verloren.
bei der Schiffsentmagnetisierung wurden Hölzer aus Südamerika in den Meeresboden geschlagen. Die dann entstandendenen Kämme wurden mit Seekabel -wobei der Querschnitt midestens 95qmm betrug bespult.
Ähnlich kann es auch in der Metallverarbeitung gemacht werden. Mit primitiven Mittel oder alles in Gisharz eigießen= teuer. Damit die Netzsicherung es durchhält, sollte die Spule berechnet werden, doch normalisolierte Leitung von 1,5qmm mit xWindungen dürfte es duch die Luft schon machen. Das Material ist ja feromagnetisch und sollte vor dem Einschalten der Spannung -wegen der gegen EMK bereits auf dem Kamm liegen.
Erfolg wünscht
Friedrich-Matthias
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bei der Schiffsentmagnetisierung wurden Hölzer aus Südamerika
in den Meeresboden geschlagen. Die dann entstandendenen Kämme
wurden mit Seekabel -wobei der Querschnitt midestens 95qmm
betrug bespult.
Das verstehe ich nicht! Wo bleibt bei dieser Anordnung das Schiff? Und warum Hölzer aus Südamerika? Und wie werden die „Seekabel“ denn bespült??
Schiffe hatten mal eine Korrosionsschutzanlage und Kriegsschiffe eine „MES-Anlage“ (Mineneigenschutz). Das war eine Entmagnetisierung.
Aber ein Schiff läßt sich nicht auf Dauer mit einem Vorgang entmagnetisieren.
Na…, da willst Du es genau wissen- sollte aber nicht Grund und Zweck des Artikels sein. Sicher ist, daß Hölzer aus Südamerika im Meerwasser nicht verrotten, Taucher ordnen im Meeresboden die Bohlen so, daß diese einen Kamm bilden, wo das Kabel zwischengelegt wird, so daß eine Spule entsteht. Was die Schiffe noch am Bord haben kann ich nicht wissen, da es mich nicht interesier. Doch weiss ich, daß auch die Bundesmarine zumindestens eine Schiffsentmagnetisierungsanlage besitzt. Das Schiff fährt in der Regel beim Auslaufen nur einmal über die Anlage. Es gab bei einer Anlage im Gelben Meer noch das Problem des Wurmeierbefalls durch eine Muschelart, die ihre Eier in dem Kabel bohrten und dann dort ablegten. Das Kabel wurde dadurch ständig zerstört. ( Der letzte Hinweis soll auch nur auf ein Problem hinweisen, schlußendlich geht es ja um die Entmagnetisierung größerer Metallplaten und deren Realisierung. und deshalb der Hinweis auf die Schiffsentmagnetisirung, da es mit Bildröhrenentmagnetisierunsspulen sicher zu umständlich ist. So kann nun jeder der sich dafür Interessiert entsprechende Konstruktionen ausprobieren, die bei der Verwendung von Holzbalken ec. sicher nicht teuer werden und ein Versuch wert ist. Ansonsten kann ich bei der Spulenberechnung mithelfen- bitte aber nur in dringen Fällen, da meine Zeit dafür einfach nicht ausreicht.
Ansonsten möchte ich das Rad nicht neu erfinden und nur Denkhinweise geben wie eine Sache zu realisieren ist. Deshalb trift Deine Fragen nicht das Ziel - Entmagnetisierung (hier kleiner Stahlplatten)sondern ist in sich eine neue Frage und hier ev. falsch gepostert.
Trotzdem Danke
Friedrich-Matthias
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Ansonsten möchte ich das Rad nicht neu erfinden und nur
Denkhinweise geben wie eine Sache zu realisieren ist. Deshalb
trift Deine Fragen nicht das Ziel - Entmagnetisierung (hier
kleiner Stahlplatten)sondern ist in sich eine neue Frage und
hier ev. falsch gepostert.
Hallo !
Falsch gepostet? Es sind mehrere Fragen, deren Antwort mich sehr interessiert.
Ich bin drei Jahre auf Schiffen der Bundeswehr und über 30 Jahre auf normalen Frachtern gefahren. Habe drei Jahre die passende FH besucht, aber so etwas habe ich noch nie gehört.
Schiffe (Boote) die bei den Marinen entmagnetisiert sein müssen, sind entweder aus Holz oder aus Aluminium. Von so einer vorsintflutlichen Entmagnetisierung habe ich noch nie gehört.
Holz aus Südamerika! Schiffe die dann über so eine Anlage fahren sind entmagnetisiert??
Drei Umdrehungen des Schiffsdiesels und man hat wieder ein Magnetfeld. Nicht zu vergessen die zwei bis drei Generatoren.
das ist aber sehr traurig. Da gibt es sogar ein Fernsehfilm drüber, wurde vor 5 Jhren gesendet.
Ich selsbst war in Sudostasien. Dort wurde solch eine Anlage gebaut (ca.1984). Das Land und den Standort verrate ich nicht, da die Nato hier mitwirkte. Die probleme mit den Würmeiern wurde von der UNI Kiel untersucht. Die Bauzeit der Anlage dauerte ca 2 Jahre. Nun wächst in Südostasien sicher hartes Holz, welches aber verworfen wurde und zu einer nur in Südamerika wachsende Holzsorte gegriffen wurde, denn nur die hat im Salzwasser eine lange Lebensdauer.
Nun nochmal zum entmagnetisieren von Eisen. Ungeachtet dessen, das es eigentlich zwei Arten von Remanenz gibt je nach Polmagnetisierung oder durch Stromdurchflutung, wobei beim erstgenannten der Efekt durch eine gegenmagnetisierung erreicht werden kann und zwar durch umpolung des Gleichstroms in der größe die der Koezitivkraft des Werkstückes entspricht. Eine vollständige Entmagnetisierung wird dadurch jedoch noch nicht erreicht, auch nicht wenn die Gegenmagnetisierungsfeldstärke weiter erhöt wird.
Bei einfachen Werkstücken erhält man eine gute Entmagnetisierung, wenn man durch ein stetig abnehmendes Wechselstromfeld die Hysteresisschleife rückwäfts durchläuft.
Die Methode ist am einfachsten mit Wechselstrommagnetisierungsgeräten durchführbar. Der Wechselstrom sollte dann lagsam auf den Wert Null herunte geregelt werden.
Ein Wechselstromfrequenz von 50 Hz ist bei kleinen Teilen ausreichen. Dicke und größere Werkstücke können allerdingst mit 50 Hz wegen des auftretenden Dkineffektes nicht mehr einwandfrei entmagnetisiert werden. Man benutzt in solchen Fällen Niederfrequenzmagnetisierungsspulen mit einer Frequenz unter 1 Hz. Die Entmagnetisierungszeit beträgt ca. 40 bis 60 Sekunden. Eine 100% Entmagnetisierung ist auch durch dieses Verfahren schwirig zu erreichen
Die beste Methode ist eine kurzzeitige Erwärmung auf eine Temperatur oberhalb des CURIE-Punktes, in unserem Fall für Eisen auf 768 Grd. Celsius
Der Nachweis von magnetischen Restfeldern bzw. einer ungenügenden Entmagnetisierung ist am einfachsten durch die Büroklammermethode. Dabei wird eine Kette aus Büroklammern leicht pendelnd gegen das Werkstück bewegt, und beobachtet ob die Kette irgendwo hängen bleibt. Besser ist natürlich die Restfeldmessung.
teilweise Literaturnachweis; unter anderem ff:„Heptner/Strppe“ „Magnetische und magnetinduktive Werkstoffprüfung“
Cheers
Friedrich-Matthias
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es sind auch eisenplatten mit den maximalen maßen 200 x 200 x
30 mm
zu entmagnetisieren,(habe diese platten vom schrott, wurden
leider mit ein magnetkran angehoben, dashalb auch magnetisch)
wie bekomme ich das am besten hin.
würden nicht durch ein trafo passen.
Das ist auch garnicht nötig. Du brauchst nur mit der Entmagnetisierungsspule, die mit 50 Hz Wechselstrom betrieben wird, die komplette Platte „abscannen“. Bevor Du die Spule abschaltest, mußt Du sie ausreichend weit von der Platte entfernen. So erzeugst Du durch die räumliche Bewegung der Spule an jedem Punkt der Platte ein langsam abklingendes Wechselfeld.
Allerdings mußt Du den Vorgang regelmäßig wiederholen, da bereits eine Bewegung der Platte im Erdmagnetfeld zu einer Magnetisierung führen kann.
Damit die Netzsicherung es durchhält, sollte die Spule
berechnet werden, doch normalisolierte Leitung von 1,5qmm mit
xWindungen dürfte es duch die Luft schon machen.
damit man nicht so große Windungszahlen braucht, kann man ja auch
eine ausreichend großen Trafo nehmen. Ein alter Schweißtrafo
sollte da z.B. auch funktionieren. Dementsprechend muß natürlich die
Drahtstärke dimensioniert werden.
Gruß Uwi
Ich selsbst war in Sudostasien. Dort wurde solch eine Anlage
gebaut (ca.1984). Das Land und den Standort verrate ich nicht,
da die Nato hier mitwirkte.
Ich lach mich tot!!
Die probleme mit den Würmeiern
wurde von der UNI Kiel untersucht. Die Bauzeit der Anlage
dauerte ca 2 Jahre. Nun wächst in Südostasien sicher hartes
Holz, welches aber verworfen wurde und zu einer nur in
Südamerika wachsende Holzsorte gegriffen wurde, denn nur die
hat im Salzwasser eine lange Lebensdauer.
Da nimmt man doch längst kein Holz mehr, sondern Betonpfeiler. Zur Not auch Pockholz, aber man will diese Holzbestände heute schonen. Und es betrifft hauptsächlich die Seebrücken in der Ostsee.
Nun nochmal zum entmagnetisieren von Eisen. Ungeachtet dessen,
das es eigentlich zwei Arten von Remanenz gibt je nach
Toll, Deine Erklärung über Entmagnetisierung, aber wo und warum sollten Schiffe so entmagnetisiert werden?.
Schiffe der Kriegsmarinen haben Entmagnetisierungsanlagen an Bord, die immer in Betrieb sind. Einmal über eine Spule fahren reicht da wohl nicht. Vor allem, bei Schiffen von 250 m Länge und mehr.
Wenn Du dann die Spulen aus 95qmm Kupferkabel aus dem Meeresgrung rausholen mußt- und den Schaden bezahlen mußt (oder Deine Dividend gekürzt wird, weil die Aktien der Firma von der Du grade Aktien besitz zur Kasse gebeten wird- weil sie das Problem vorher nicht erkannte), dann wird es Dir sicher nicht mehr lächerlich vorkommen. Es gibt weltweit drei Muschelarten die ihre Eier in Kabel vorzugsweise legen.
Quatsch! Beton geht nun garnicht bei der Konstruktion.
Da nimmt man doch längst kein Holz mehr, sondern Betonpfeiler.
Zur Not auch Pockholz, aber man will diese Holzbestände heute
schonen. Und es betrifft hauptsächlich die Seebrücken in der
Ostsee.
Nun nochmal zum entmagnetisieren von Eisen. Ungeachtet dessen,
das es eigentlich zwei Arten von Remanenz gibt je nach
Toll, Deine Erklärung über Entmagnetisierung, aber wo und
warum sollten Schiffe so entmagnetisiert werden?.
Schiffe der Kriegsmarinen haben Entmagnetisierungsanlagen an
Bord, die immer in Betrieb sind. Einmal über eine Spule fahren
reicht da wohl nicht. Vor allem, bei Schiffen von 250 m Länge
und mehr.
Hollywood läßt grüßen.
Hole Dir den Fernsehfilm vom ZDF uber diese Anlagen. Im Übrigen habe ich ja so meine ich es klar zum Ausdruck gebracht. Eine Schiffstentmagnetisierung am Bord reicht wegen des Skinefektes nicht aus. Deshalb muß ein Schiff über die Anlage fahren- und das macht die Marine auch. Doch verrät der Käpten wohl nicht alles was er macht.
Gehe also davon aus, das es solche Anlagen gibt und diese benutzt werden.
Hallo Günter,
mal eine ganz andere Idee:
Wie empfindlich sind die Teile, weil du sagtest ja, die kommen eh vom Schrott?
Magnetismus geht ja auch durch mechanische Stöße flöten; hast du schonmal versucht, mit einem Hammer drauf einzuschlagen?
Der Gummihammer nützt hier natürlich nichts, die Stöße müssen hart sein. Und kommt drauf an, wieviel Rextmagnetismus bleiben darf.
Wie gesagt, nur eine Idee, habe da keine Erfahrung.
Gruß, Markus
Und vielleicht noch http://verclicker.de/downloads/schiessgebiete.pdf
daraus der Absatz: „…Das Warngebiet der Magnetischen
Meßstelle Friedrichsort darf nur zum Zwecke der
Entmagnetisierung befahren werden. Beim Entmagnetisieren
zeigen die Fahrzeuge das Flaggensignal „RU“
des Internationalen Signalbuches (ISB). …“
Allerdings, so muss ich eingestehen, steht nirgends, wie die
Entmagnetisierung letztdendlich durchgeführt wird.
Meßstellen, um zu wissen, wie weit die bordeigene Anlage
funktioniert, aber keine Entmagnetisierung des Schiffes.
Hmm, dann tipp ich mal drauf, das ZDF hat das mit der Entmagnetisierung
nicht verstanden [sind ja technisch nicht zwingend begabt…] und hat
eine Messspule als Entmagnetisierungsspule gehalten…