Hallo,
Ich schnalls nicht
!!
Sagen wir mal: es gehen bei Dir noch ein paar Dinge durcheinander.
Aalso… Wir haben einen Zylinder und einen Kolben.
Jetzt will ich, dass dieser Kolben sich möglichst reversiebel
bewegt. Dafür muss die Änderung der Entropie so klein wie
möglich sein, die sich ja durch aufgenommene Wärme durch
Temperatur definiert.
Das erste ist richtig, das zweite falsch: Reversibel heisst, wie Du schreibst, mit möglichst kleiner Entropieänderung.
Die aufgenommene Wärme Delta Q wird aber nicht über die Temperaturänderung Delta T festgelegt. (Du kannst Wärme zuführen und dabei T konstant lassen, Du kannst auch T ändern ohne Wärme zuzuführen, denn: Die Temperraturänderung hängt von der Änderung der Gesamtenergie ab, also Arbeit+Wärmezufuhr.)
Einfaches Beispiel: Wenn Du Gas expandierst, wird es kälter, wenn Du es zusammendrückst, wird es wärmer. In beiden Fällen wird nur mechanische Arbeit geleistet, aber keine Wärme ausgetauscht (adiabatischer Prozess).
Bei einer adiabatischen Zustandsänderung wird doch keine Wärme
aufgenommmen!!?
Richtig. (s.o.)
Warum muss eine Zustandsänderung möglichst langsam, also
Isotherm ablaufen, damit sie reversibel ist??
Reversibel heisst: man kann jeden Schritt wieder rückgängig machen, das System ist die ganze Zeit im Gleichgewicht (oder doch dicht dran). Das geht nur, wenn die Einzelschritte langsam sind und das System dabei sein Gleichgewicht wieder findet.Dies hat ausserdem zur Folge (aber das sieht man nicht unmittelbar, sondern muss sich in jedem Experiment neu überlegen), dass weniger Wärme ausgetauscht und dafür mehr Arbeit verrichtet wird (die Summe aus beiden ist in jeder Zustandsänderung gleich, aber durch langsame kleine Schritte kann man das gewicht vom Wärmeaustausch hin zu mehr Arbeitsverrichtung schieben).
Viele Grüsse, Peter