Hallo allemiteinander
Seit vielen (14?) Jahren beschäftigt mich folgende Frage:
Stellt sich in einem Wassergefäß, welches gut(ideal) Wärmeisoliert ist, im Erdgravitationsfeld ein Temperaturgradient ein, wenn das Wasser a) im flüssigen Zustand ist außerhalb +4°C
und b) zu Beginn des Experiments überall die gleiche Temperatur hat. Oder andersrum: Kann man die Wasserteilchen mit unterschiedlicher thermodynamischer Energie durch ein Gravitationsfeld eben nach diesem Energiepotetial sortieren lassen? Bis jetzt bin ich noch nicht dazu gekommen, es auszuprobieren
Bin gespannt auf die Antworten und bedanke mich schon jetzt mal dafür
Egon
Servus!
Ich bin mir nicht sicher was du meinst, aber der 2. Hauptsatz der Thermodynamik besagt, daß in einem geschlossenen System die Gesamtentropie (sprich: Unordnung) immer zunimmt. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Maxwell´sche Dämon:
http://www.ngfg.com/texte/ae009.htm#Kap_1
In diesem Buch (das ich übrigens sehr empfehlen kann) geht es zwar nicht (nur) um Entropie, du kannst aber den ersten Absatz lesen. Dein Beispiel ist jedenfalls kein geschlossenes System, da ja die Erdgravitation darauf einwirkt.
Gruß - Herbert
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Hallo
Danke erstmal für den Link. Ich befürchte, daß ich mich mit Maxwells Dämon angelegt habe.
Ich halte meinen ‚Versuchsaufbau‘ für ein geschlossenes System, da kein Masse/Energieaustausch stattfinden soll. Und die Graviationskraft würde ich zur Not durch die Zentrifugalkraft
eines im rotierenden Systems im Nichts ersetzen. Was ich insgesamt damit bezwecke, ist der irrwitzige Versuch, den 2. Hauptsatz der Thermodynamik in Frage zu stellen.
Gruß Egon
Servus!
Ich bin mir nicht sicher was du meinst, aber der 2. Hauptsatz
der Thermodynamik besagt, daß in einem geschlossenen System
die Gesamtentropie (sprich: Unordnung) immer zunimmt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Maxwell´sche Dämon:
http://www.ngfg.com/texte/ae009.htm#Kap_1
In diesem Buch (das ich übrigens sehr empfehlen kann) geht es
zwar nicht (nur) um Entropie, du kannst aber den ersten Absatz
lesen. Dein Beispiel ist jedenfalls kein geschlossenes System,
da ja die Erdgravitation darauf einwirkt.
Gruß - Herbert
Servus!
Hallo
Danke erstmal für den Link. Ich befürchte, daß ich mich mit
Maxwells Dämon angelegt habe.
Glaube ich nicht, beim Thema Maxwellscher Dämon geht es nur darum, ob intelligenz nicht dem 2. HS der TD widerspricht! Soll nicht heißen daß du nicht intelligent bist, ich hoffe du verstehst was ich meine!
Ich halte meinen ‚Versuchsaufbau‘ für ein geschlossenes
System, da kein Masse/Energieaustausch stattfinden soll. Und
die Graviationskraft würde ich zur Not durch die
Zentrifugalkraft
eines im rotierenden Systems im Nichts ersetzen. Was ich
insgesamt damit bezwecke, ist der irrwitzige Versuch, den 2.
Hauptsatz der Thermodynamik in Frage zu stellen.
Ich fürchte ich kann dir nicht ganz folgen. Wie genau ist das Wasser beschaffen, in diesem ideal isolierten Behälter? Gehen wir vielleicht wirklich von einem schwerelosen Zustand aus, z.b. im Erdorbit. Deine Vorgabe ist mir nicht ganz klar!
Herbert
Gruß Egon
Servus!
Ich bin mir nicht sicher was du meinst, aber der 2. Hauptsatz
der Thermodynamik besagt, daß in einem geschlossenen System
die Gesamtentropie (sprich: Unordnung) immer zunimmt.
Interessant ist in diesem Zusammenhang der Maxwell´sche Dämon:
http://www.ngfg.com/texte/ae009.htm#Kap_1
In diesem Buch (das ich übrigens sehr empfehlen kann) geht es
zwar nicht (nur) um Entropie, du kannst aber den ersten Absatz
lesen. Dein Beispiel ist jedenfalls kein geschlossenes System,
da ja die Erdgravitation darauf einwirkt.
Gruß - Herbert
Hallo!
Stellt sich in einem Wassergefäß, welches gut(ideal)
Wärmeisoliert ist, im Erdgravitationsfeld ein
Temperaturgradient ein, wenn das Wasser a) im flüssigen
Zustand ist außerhalb +4°C
und b) zu Beginn des Experiments überall die gleiche
Temperatur hat.
Wenn das System adiabat (also ideal wärmedicht) ist, dann
kann ja sich die Temperatur nicht ändern, folglich gibt
es auch keinen T-Verlauf, oder?
Oder andersrum: Kann man die Wasserteilchen
mit unterschiedlicher thermodynamischer Energie durch ein
Gravitationsfeld eben nach diesem Energiepotetial sortieren
lassen?
Meines Wissens passiert das in jedem See und Teich.
Das dichteste (4°C) Wasser liegt am Grund, das leichteste Wasser
(Eis oder wärmeres Wasser als 4°C) „schwimmt“ an der Oberfläche.
Ich hoffe, ich hab’ dich richtig verstanden…
Übrigens: ds=dq/T+dwr (2.HS der WL)
In unserem Fall: adiabat - dq=0 (kein Wärmefluß)
dwr=0 keine Reibungsverluste
also Entropieänderung=0 (gibts aber in Wirklichkeit nicht, ist
stets größer 0).
Grüße, Robert.
Servus Alter!
Ich glaube, er geht davon aus, daß die Gravitation das Wasser sortiert, wenn ich ihn richtig verstehe, dies verstößt aber nicht gegen den 2. Hauptsatz der TD, weil es dann kein geschlossenes System ist. Im Erdorbit beispielsweise (wo sich Erdanziehung und Fliehkraft aufheben) funktionert das auch nicht mehr!
habedieehre
Herbert