Das macht man mit Excel
Hi Mut,
was ich bei solchen Entscheidungen angewendet habe, ist folgendes:
Du gibst den beiden oder mehreren Alternativen Schulnoten, die du aus gewichteten Teilnoten berechnest. Diese Teilnoten sind bei den Jobs z.B.
Gehalt 15%
Ort 10%
Entwicklungsmöglichkeiten 10%
Gefühl 50%
…
Du erstellst also eine Liste, die aufführt, was dir wie wichtig ist. Die Summe der Prozentzahlen muss 100% ergeben.
Dann gibst du für diese einzelnen Kategorien Schulnoten:
Gehalt bei Job A: 1
Gehalt bei Job B: 2
Um das richtig zu eichen, gibst du dem besseren der beiden eine 1 und dem Schlechteren eine Note, die sich entsprechend weit von der 1 entfernt. Wenn du also im Job A 50.000 verdienst und im Job B 60.000 würde ich B eine 1 und A eine 2 geben.
Du siehst, dass es neben den harten Fakten auch einen Punkt Gefühl gibt. Dort trägst du ein, welches Gefühl du bei dem einen oder anderen Job hast: ein sehr gutes entspricht einer 1 usw.
Ich habe dem Gefühl 50% eingeräumt und das nicht zufällig, denn das Gefühl ist der beste Ratgeber bei komplexen Entscheidungen und unvollständiger Informationslage.
Am Ende berechnest du den gewichteten Mittelwert der Schulnoten für beide Alternativen.
Den Job mit der besseren Gesamtnote nimmst du dann, vielleicht.
Excel bietet sich hier an, weil man schnell die Parameter verändern kann.
Ich meine diesen Vorschlag durchaus ernst: Er sieht zwar sehr technisch aus, ist aber ein vernünftiger Kompromiss zwischen Verstand und Gefühl und ist nur eine konsequente Fortführung der Pro- und Contra-Listen.
Viele Grüße, Tychi