Hallo
ich habe mein Arbeitszeugniss mal dargestellt und würde gerne
Wissen welcher Schulnote dies Eurer Meinung nach entspricht.
Zusammenfassend würde ich sagen, dass deine Leistungen Schulnote 3 waren und du aus einem nicht näher genannten Grund fristlos gefeuert wurdest.
Herr A., geboren am XX in XX, trat am 01.03.2002 in unser
Unternehmen ein und war bis zum 14.08.2007 als Assistent der
Abteilungsleitung bei uns tätig.
14.8.???
So ein krummes Datum ohne Begründung? --> Arbeitgeberseitige, fristlose Kündigung.
Die XX ist ein mit Anspruch auf hohe Qualität und Effizienz
Verantwortung übernehmendes Premium-Dienstleistungsunternehmen
in den Bereichen Kundengewinnung, Kundebindung und
Beschwerdemanagement.
Herr A. wurde als Sachbearbeiter eingestellt. Zum 01.06.2002
wurde er zum Teamleiter befördert. Eine weitere Beförderung
zum Assistenten des Abteilungsleiters erfolgte zum 01.12.2002.
Zu seinen Aufgaben zählten:
Die folgende Liste ist irgendwie faul.
Die wichtigsten/grössten Punkte scheinen nicht zuerst genannt zu werden. Ferner habe ich den Eindruck, dass sie künstlich aufgebläht ist. Insbesondere klingen Punkt 2,3 und 4 für mich nach nix.
Ab 5 fängt es an, interessant zu werden
• Erstellen, Führen, Weiterentwickeln und Automatisieren von
Reportings
• Fachliche Kommunikation zu Auftraggebern
• Durchführen abteilungsinterner und abteilungsübergreifender
Meetings
• Begleiten der Teamleiter bei Mitarbeitergesprächen
• First Level Support IT
• Aufbereiten abrechnungsrelevanter Daten
• Führen der Teamleiter in Vertretung der Abteilungsleitung
• Erstellen der Einsatzplanung der Sachbearbeiter
• Verwalten von Systemkennungen der eingesetzten Programme der
Auftraggeber
• Messebesuch und Gespräche mit externen Anbietern zur Findung
eines bedarfsgerechten Planungstools
• Durchführen von Feldtests vor dem Rollout neuer
Softwareversionen
Auch die folgenden Zeilen
Herr A. hat sich bereits nach kurzer Zeit als stets engagiert
und aufgrund seiner fachlichen Fähigkeiten vielseitig
einsetzbar erwiesen. Er hat die Ihm gebotenen Möglichkeiten
der beruflichen Weiterbildung stets mit guten Erfolg genutzt.
lassen nicht erkennen, dass es im Sinne der Firma hilfreich war.
Das Folgende hingegen klingt gut:
In neuen Situationen fand sich Herr A. aufgrund seiner
schnellen Auffassungsgabe stets gut zurecht. Die Anforderungen
seiner Position bewältigte Herr A. trotz Termindrucks und
starken Arbeitsanfall stets gut. Seine Vorgehensweise war
stets sehr umsichtig, gewissenhaft und effizient.
Er zeigte
stets eine sehr lobenswerte Leistungsbereitschaft und war
immer bereit, anfallende Überstunden zu leisten.
Blieb es bei der Bereitschaft? Oder fand es tatsächlich statt?
Die
Arbeitsqualität von Herrn A. war konstant gut.
Klingt gut.
Bei dem folgenden längeren Abschnitt bin ich mir unsicher.
Er klingt insgesamt gut, aber irgendwie breitgetreten.
Herr A. praktizierte einen kooperativen Führungsstil und
motivierte seine Mitarbeiter.
Er wurde von seinen Mitarbeitern
anerkannt und geschätzt und konnte diese stets entsprechend
ihren Fähigkeiten einsetzen und mit ihnen gute Leistungen
erzielen. Er koordinierte die Zusammenarbeit, indem er
Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung delegierte. Er zeigte
Entschlussfreude und bei Bedarf auch das richtige Maß an
Durchsetzungsvermögen, um seine Mitarbeiter zu führen. Seine
Mitarbeiter führte er stets mit Engagement und guter
Menschenkenntnis. Auch in Konfliktlagen behielt er stets den
Überblick und konnte so die Effektivität seines Teams
gewährleisten. Herr A. war gegenüber seinen Mitarbeitern stets
aufgeschlossen und kooperativ, verstand es aber auch, sich in
schwierigen Situationen mit der notwendigen Konsequenz
durchzusetzen und so jederzeit zu einem guten Teamergebnis zu
gelangen.
Wie gesagt, inhaltlich klingt der vorige Abschnitt ziemlich gut, aber die Wortwahl ist mehrmals seltsam.
Herr A. hat dem Unternehmen in seinem Verantwortungsbereich
gute Dienste erwiesen.
… und ausserhalb davon etwas Schlimmes getan. Das würde auch das krumme Ausscheidungsdatum erklären.
Mit seinen guten Leistungen und
Erfolgen waren wir stets voll zufrieden.
Und mit den schlechten Leistungen?
Herr A. wurde von Vorgesetzten, Kollegen und Mitarbeitern
geschätzt. Positiv hervorzuheben sind seine Aufgeschlossenheit
und seine sehr gute Eignung für die Mitwirkung in
Projektteams.
Dank seiner freundlichen und unkomplizierten Art war Herr A.
bei unseren Kunden und Geschäftspartnern sehr beliebt und
geschätzt.
War er auch anerkannt?
Das Unternehmen wurde von ihm stets gut
repräsentiert.
Das Arbeitsverhältnis endet mit dem heutigen Tag.
…denn er ist nicht mehr haltbar. Siehe das krumme Datum.
Für die langjährige Zusammenarbeit danken wir und wünschen
Herrn A. beruflich und privat alles Gute.
Gruss,
Thomas