Hallo Werner!
heißt oT nicht in diesem Zusammenhang ohne Text?
sollte (off T) heißen, also „off Topic“ oder so.
Mit deiner Antwort stürzen wir uns auf jeden Fall Kopf über in
weltanschauliche Diskussionen.
Das geht leider nicht, weil hier eigentlich Naturwissenschaft gegen Filosofie steht!
Gut, sind eigentlich ja auch zwei Weltanschauungen, aber gerade die Philosophen sehen den Menschen permanent als etwas Besonderes an, was eigentlich jeglicher Logik entbehrt.
(In Religion ist es nicht besser.)
Dabei ist die Gegenüberstellung Mensch-Tier schon deswegen absurd, weil wir unter Tier ja alles möglich verstehen, vom Regenwurm bis zum Schimpansen.
Und wer von uns kennt schon „den Gesang der Regenwürmer“?
Diese komische Abgrenzung Mensch/Tier hat in der Vergangenheit oft zu einer Verunglimpfung der anderen Tiere geführt.
So setzen wir moralisch den Fuchs, der eine Gans frisst, also ein Tier, das ein Tier frisst, oft unbewusst gleich, mit einem Menschen, der einen Menschen frisst.
Der Fuchs, der die Gans frisst, ist böse, der Mensch, der die Gans frisst, normal.
Selbstbewusstsein im Sinne von „Ichbewusstsein“, ist daran zu erkennen, dass ein Lebewesen seine Umwelt gezielt für sich selbst manipuliert. Das kann schon jede Katze.
Analoges Denken, im Sinne von: „Den Erfolg einer erlernten Handlung auf einen ganz anderen Zweck anzuwenden“, beherrscht sie auch.
Versteht man unter Kultur, dass Erkentnisse nicht durch Vererbung sondern durch Erlernen an die folgende Generation weitergegeben werden, dann gibt es die auch bei Tieren.
Sich selbst in einem Spiegelbild erkennen, können allerdings, soweit ich weiß, ausser dem Menschen nur noch Menschenaffen. Schimpansenbabys übrigens genau im gleichen Alter wie Menschenbabys.
Unbestritten bleibt natürlich, dass es der Mensch in allen diesen Fähigkeiten, (leider auch in Hinblick auf Perversionen), am Weitesten gebracht hat.
Gruß Nemo.