Hallo. Tut mir leid, da kann ich dir auch nicht helfen. Habe mich vor zwanzig Jahren das letzte mal mit Biochemie beschaeftigt. Viel Glueck bei der Beantwortung der Frage! Kerstin
danke, dass Sie sich an mich gewendet haben. Ich würde zunächst einmal behaupten und nahelegen, dass man Vorgänge eher begreift, wenn man sie als zielgerichtet, dann im 'präsenten’Verlauf und schließlich auch die ursprünglichen Vorgänge betrachtet - also ähnlich wie man Täterverfolgung - Tatort- und Tatumstände und schließlich Motive und sozialen Ursprung sieht. Der „Täter“ ist hier einzig das Leben in der Zelle, der Tatort der Zellkern und die ständigen zur Genexpression wichtigen Supercoils das (Ziel-)Objekt, die Vorgeschichte war logischerweise die schon abgeschlossene Zellteilung/-Entstehung. Falls du dir des Englischen sehr mächtig bist, kannst du Dir im (du hört sich besser an) etwas oberflächlichen Artikel in der englisch-sprachigen Wikipedia innerhalb kürzester Zeit der Funktionen der Topoisomerasen bewusst werden. Die Enzyme sind übrigens laut meinem Beispiel NICHT das Leben, das Leben ist das Leben.
Marcello
PS: Stichworte noch dazu wären Gyrasen und der weiterführende Artikel zu den Mechanischen Eigenschaften der DNA - hoffentlich hilft das ein wenig); außerdem der Artikel über die zeitliche Entdeckung des supercoiling’s http://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK22498/ in der Mitte ca. steht der 3-Schritte-Mechanismus den die Enzyme mithelfen spalten, durchbringen (den DNS-STrang) und wiederversiegeln die DNS zu ihrer gecoilten Form.
Hallo Marco,
ein richtiger Experte bin ich auf diesem Gebiet nicht, aber mit TopoisomierasenII liegst du ganz richtig. Vor allem die Gyrase ist da bekannt.
Ansonsten kannst du mal auf der folgenden Seite schauen, da gibt es eine allgemeine Beschreibung: http://www.uni-muenster.de/Chemie.pc/klostermeier/to…
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.
Viele Grüße
Lena