Guten Tag,
Entwässerungstabletten werden relativ häufig, wenn nicht gar
zu 90% in Altersheimen verabreicht
Das ist definitiv falsch. Die Entwässerungstabletten (Diuretika) haben ihren Platz in der Behandlung der Herzinsuffizienz und der Hypertonie, eingschränkt auch bei Niereninsuffizienz.
Eine allgmeine Häufung in Altersheimen ist nicht gegeben, wie schon aus der Indikationsliste hervorgeht. Natürlich werden sie mehr eingenommen, wenn in einem Heim sich zufällig solche Karnkhitsbilder häufen.
und fördern meines WIssens
die Demenz,
Auch dieses Wissen ist falsch. Eine psychische Beeinflussunbg durch die Wirkstoffe der Diuretika ist nicht gegeben, sondern allenfalls durch die Wirkungsfolgen, etwa Stoffwechselstörungen (Hyponatriämie, Hypokaliämie), zu niedriger Blutsruck usw.
zusätzlich zur Tatsache, dass alte Leute
nachgewiesenermaßen das Trinken vergessen. Hat Jemand einen
Querverweis oder genaue Infos zur Wirkungsweise und den Folgen
dieser Medikamente?
Einiges steht im Beipackzettel. Aber ansonsten zu der Wirkunsgweise: Ich glaube, das führt hier zu weit, etwa den Wirkungsmechanismus z.B. eine Schleifendiureikums zu erörtern.
Soweit ich weiß ist es nicht erlaubt,
älteren Leuten ohne ihr Wissen diese zu verabreichen.
Doch. ist es. Diuretika stellen schließlich Standardmedikamente ohne Besonderheiten dar.
Grundsätzlich darf man natürlich keinem Menschen ohne seine Einwilligung ein Medikament geben, aber schlucken tut er doch freiwillig, oder?
Und einem Dementen oder Senilem die Wirkunsweise eine medikamentes erklären zu wollen, erscheint mir ziemlich frustran.
Wie
können sie davor geschützt werden?
Indem die Leute gesund bleiben, sonst sehe ich keine Möglichkeit.
Wäre nett kompetente
Antwort zu erhalten.
Wie kompetent soll’s noch sein? Ich formuliere zwar etwas anders als kai, aber im Grunde sind wir da einer Meinung.