Entwicklung der Sparzinsen in 2008?

Ja, sicher sind 4,55% genau 1,55% mehr, als die 3% Inflation -
super!

Naja, was erwartest du bei einer sicheren und kurzfristigen
Anlage?

Dampf brauche ich nicht abzulassen! Mein Alternativvorschlag
sind internationale konservative Aktien- bzw. Dachfonds - KEIN
spekulieren oder zocken an der Börse!

Man sollte vielleicht lieber „investieren“ dazu sagen. Aber
ein Risiko besteht natürlich, und nur deshalb wirft diese
Anlageform im langfristigen Mittel deutlich mehr ab als
Festgeld.

Die Inflation kann sich jeder Laie selber errechnen, dafür
muss man nicht unbedingt VWL studiert haben…

Wie errechnet sich denn die Laieninflation im Gegensatz zu
der, an der haufenweise Menschen z.B. beim statistischen
Bundesamt arbeiten müssen? Die Preise von Toastbrot, Milch und
Benzin addiert und geteilt durch die von letzter Woche?

Banken und Versicherungen legen unser Geld Gewinnbringend an

und speisen uns mit lächerlichen 4,55% Zinsen ab!

Sicherlich hofft die Bank, dass sie mit deinem Geld noch etwas
mehr als 4,55% Zinsen erwirtschaften kann, etwa indem sie
Konsumentenkredite zu 6% oder mehr ausgibt und von der Spanne
lebt. Die Spanne muss dann aber auch Bonitätsprüfung,
Kreditausfälle, … decken. So einfach ist das mit dem
Mehrertrag nicht.

Hm…?! Dem ist nicht so, denn die Banken und Versicherungen investieren in internationale konservative Aktienfonds, bei denen das Risiko minimal ist. Den Kunden am Bankschalter bzw. im Versicherungsbüro werden die riskanteren Aktienfonds angeboten bzw. davon abgeraten und eine Fondspolice angeboten, meist „hauseigene“, weil die Gesellschaften daran verdienen!

Nein, Banken und Versicherungen bekommen 10% - 14% auf dem
internationalen Aktienmarkt in, wie bereits oben beschrieben,
internationalen konservativen Aktien- bzw. Dachfonds! Dies
kann man seit 1928 schwarz auf weiß belegen!

Diese von mir aus 10% - 14% kannst du mit dem entsprechenden
Glück als Kleinanleger genauso bekommen. Aber das
Schlüsselwort ist „Glück“! Wenn die Bank dir eine sichere
Rendite von 4,55% verspricht und sie dann dein Geld in
Aktienfonds steckt, wird es diese Bank nicht mehr lange geben.
Denn ob sie dich am Ende der 6 Monate auszahlen kann, steht in
den Sternen.

Naja, dafür braucht man kein Glück, denn es ist seit 1928 schwar auf weiß belegbar, dass die o.g. Fonds minimum 10% erwirtschaftet haben!

Sicherlich erzielen Aktien langfristig sehr
wahrscheinlich höhere Erträge als verzinsliche Einlagen, aber
die Möglichkeiten der Bank, aus diesem Sachverhalt wie von dir
beschrieben Nutzen zu ziehen, sind eingeschränkter als du
denkst.

…man blicke einfach nur mal auf die Milliardengewinne bzw. Millionen-Manager-Gehälter der Konzerne…

…das Geld des Kunden sollte auch im Sondervermögen der
Gesellschaft liegen, da es dort bei einer eventl. Insolvenz
der Gesellschaft unantastbar ist!

Kundeneinlagen werden bei Insolvenz vorrangig behandelt. D.h.
wenn überhaupt noch etwas übrig ist, erhält es zunächst der
Kunde.

Nein, dem ist nicht so! Wenn die Gesellschaft platt ist, wird auch das Geld der Kunden mit in die Konkursmasse einbezogen!

Interessante Idee mit dem Sondervermögen… die Bank würde
damit praktisch zum Fonds werden und der Kunde müsste direkt
das volle Anlagerisiko tragen? Oder wie meinst du das?

Nein, Sondervermögen bedeutet, dass die Gesellschaft, bei der der Kunde z.B. sein Geld in Aktien- bzw. Dachfonds anlegt, dieses nur verwaltet und das macht, was der Kunde wünscht. Es liegt quasi „außerhalb“ des Gesellschaftsvermögens, sodass bei einer Insolvenz selbiger der Kunde sein Geld „nehmen“ und zu einer anderen Gesellschaft „gehen“ kann!

Eine Verwaltungsgesellschaften, mit der ich zusammen arbeite, sichert das Kundengeld mit 1,75Mio.€ pro Kunde/Depot im Sondervermögen ab, sollte das nicht reichen, wird ein 2.Konto/Depot eröffnet…

Gruß Maik

Tatsachen?
Hallöchen,

wenn die Inflation etwa 3% betragen soll
(obgleich die Inflation 1000%ig höher ist!)!?

und

Nö… Die Verzinsung mag vielleicht 1,55% höher liegen, als
die Inflation (obgleich selbige definitiv höher ist, als 3%!)

Wie hoch ist sie denn nun? Eine konkrete Zahl mit einer ebenso konkreten Quelle kannst du liefern? Ansonsten ist es nicht mehr als konkretes Geblubber.

aber das Geld liegt im Geldwert an, was „schlecht“ ist!

Das per se zu verteufeln ist doch Quatsch.

Warum legen denn die Banken, Versicherungen und Informierten
dieser Welt ihr Geld in Sachwerten mit einer viel höheren
Verzinsung an?! Weil sie informiert sind und man es uns
vorenthält.

Es steht dir frei, dein Geld genauso zu investieren. Lediglich gibt es bei manchen Anlagen gewissen Mindestsummen. Mit 5000 EUR reicht es für einen Immobilienfonds (mit entsprechenden renditemindernden Verwaltungskosten), nicht aber für die Finanzierung eines innerstädtischen Einkaufszentrums.

Wir werden bewußt davon abgehalten, unser Geld „richtig“
anzulegen, denn dann würden die Konzerne ja keine Milliarden
mehr an Gewinn machen…

Jaja…

Auch hier leider ein „Nö“, denn ich lege bereits mit Erfolg
mein Geld in Sachwerten, sprich einem Dachfonds an!

Einen „Wert“ an sich gibt es nicht. Auch ein Sachwert unterliegt Schwankungen, da der Preis vom Markt gemacht wird. Und warum ein Dachfonds besser sein soll als sich die Fondsstreuung selbst ins Depot zu legen, das müßtest du mir bitte mal erläutern.

Da ich ein Freier Berater bin, d.h. an keine Bank bzw.
Versicherung gebunden, weiß ich, was die Konzerne empfehlen,
um Profit zu machen und was ich empfehle, um dem Kunden zu
helfen… :wink:

Wie frei, sieht man ja auf deiner Homepage, auf die du mit deiner E-Mail-Adresse netterweise hinweist, was nach meinem Empfinden in einem unabhängigen und (nun ja, zumindest in den Postings) werbefreien Expertenforum ein gewisses Geschmäckle hat.
Daß der Landgericht-Hamburg-Disclaimer Mumpitz ist und das Impressum unvollständig ist, ist dir bekannt?

Die sicherste Anlage sind internationale koservative Aktien-
bzw. Dachfonds,

Eine gewagte und vor allem viel zu pauschale These.

Spekuliert haben schon genug Leute und sind z.B. auf den Staat
mit der Telekom-Aktie reingefallen…

Reingefallen sind sie auf ihre eigene Gier.
Einerseits wollen die Leute nicht vom Staat bevormundet werden, wenn sie aber an eigener Dummheit zugrunde gehen, dann wird dem Staat vorgeworfen, er habe seine Aufgabe als Kindermädchen nicht erfüllt. Man sollte die Altersgrenze zur Volljährigkeit auf 30 anheben…

Ach so, eins noch: Verdienst du mehr Geld mit domainheaven.de oder mit ersparnisse-retten.de? Beide haben die selbe Telefon- und Steuernummer. Ich bin fasziniert, jemanden kennenlernen zu dürfen, der professioneller Anlageberater und Domainhändler/Webhoster in Personalunion ist. Bietest du noch mehr an?

An die geneigte Leserschaft ohne Bezug zu bestimmten Personen (ehrlich!): Eine Erlaubnis nach §34c GewO zur Vermittlung von Fonds kann sich annähernd jeder für ein paar Euro auch ohne Fachkenntnisse besorgen. Die Zulassung sagt in keiner Weise aus, ob derjenige wirklich weiß, was er da tut. Das sollte man bei der Auswahl seines Anlageberaters wissen.

Gruß
Nils

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Hm…?! Dem ist nicht so, denn die Banken und Versicherungen
investieren in internationale konservative Aktienfonds, bei
denen das Risiko minimal ist. Den Kunden am Bankschalter bzw.
im Versicherungsbüro werden die riskanteren Aktienfonds
angeboten bzw. davon abgeraten und eine Fondspolice angeboten,
meist „hauseigene“, weil die Gesellschaften daran verdienen!

Warum vergeben Banken dann überhaupt Kredite, wenn mit den internationalen konservativen Aktienfonds mit minimalem Risiko so viel mehr herauszuholen ist? Nur so als Alibi?

Naja, dafür braucht man kein Glück, denn es ist seit 1928
schwar auf weiß belegbar, dass die o.g. Fonds minimum 10%
erwirtschaftet haben!

Vielleicht IM LANGJÄHRIGEN MITTEL! Aber wenn ein Kunde dir z.B. vor genau 6 Monaten Geld zur Anlage gegeben hätte, und du hättest es in einen noch so internationalen Aktienfonds gesteckt, dann könntest du ihn heute nicht ausbezahlen und wärst pleite. Oder ist der Bärenmarkt an dir vorbeigegangen?

Sicherlich erzielen Aktien langfristig sehr
wahrscheinlich höhere Erträge als verzinsliche Einlagen, aber
die Möglichkeiten der Bank, aus diesem Sachverhalt wie von dir
beschrieben Nutzen zu ziehen, sind eingeschränkter als du
denkst.

…man blicke einfach nur mal auf die Milliardengewinne bzw.
Millionen-Manager-Gehälter der Konzerne…

Ach ja? Falls es dir nicht aufgefallen ist: viele Banken sind gerade dabei, Milliardenverluste zu schreiben. Weil sie ihr Geld zu spekulativ angelegt haben. Und das waren noch nicht mal volatile Aktienanlagen, sondern total konservative Anleihen mit einem kleinen Schuss mehr Rendite.

Den Teil mit dem Sondervermögen habe ich nicht verstanden. Sprichst du jetzt von Bankeinlagen wie Festgeld oder von Wertpapierdepots?

Grüße,
Sebastian

Grüße,
Sebastian

Ganz grosser Mist

meinen Sie, dass Sie mit 4,55% Zinsen ein kleines Vermögen
aufbauen können, wenn die Inflation etwa 3% betragen soll
(obgleich die Inflation 1000%ig höher ist!)!? Da spart jeder
der Inflation hinterher und hat nichts davon!

Was soll das heißen? Immerhin hat man sein Geld durch die
4,55% Zinsen vor der etwa 3%igen Inflation gerettet. Ist das
denn nichts?

Nö… Die Verzinsung mag vielleicht 1,55% höher liegen, als
die Inflation (obgleich selbige definitiv höher ist, als 3%!),
aber das Geld liegt im Geldwert an, was „schlecht“ ist!

So so… hört sich nach einer neuen alten Verschwörungtheorie an.
Wenn ich mir die Sachwerteanschaue die für die Finanzmarktkrise ursächlich sind…

Warum legen denn die Banken, Versicherungen und Informierten
dieser Welt ihr Geld in Sachwerten mit einer viel höheren
Verzinsung an?! Weil sie informiert sind und man es uns
vorenthält.

Na klar… genau so ist das…

Wir werden bewußt davon abgehalten, unser Geld „richtig“
anzulegen, denn dann würden die Konzerne ja keine Milliarden
mehr an Gewinn machen…

Sicherlich…

Ihre eigene pessimistische Einstellung schadet ihrem Vermögen,
falls vorhanden, mit Sicherheit sehr viel mehr als das
Gewinnstreben der Banken.

Auch hier leider ein „Nö“, denn ich lege bereits mit Erfolg
mein Geld in Sachwerten, sprich einem Dachfonds an!

Aha… ein Dachfonds gehört also zu den Sachwerten…

Sicherlich sollte man seinen „Notgroschen“ z.B. auf einem
Tagesgeld-Konto haben, falls wider erwarten mal etwas
dringendes zu zahlen ist usw., aber zur Altersabsicherung o.ä.
nutzt man, auch mit kleinen monatl. Sparraten, eine
Sachwertanlage…

Da ich ein Freier Berater bin, d.h. an keine Bank bzw.
Versicherung gebunden, weiß ich, was die Konzerne empfehlen,
um Profit zu machen und was ich empfehle, um dem Kunden zu
helfen… :wink:

Na denn wolle mer mal hoffen dass die
Beraterhaftung nicht zu heftig zuschlägt.

Gruss Ivo

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